Ohne einen echten Durchbruch in den Akkus wird das nichts, auch der Tesla Roadster ist da bestenfalls eine Art Versuchsmodell (der Wagen ist viel zu teuer und ein neuer Akkupack soll ~20.000 Euro kosten, so etwas ist keine Alternative).
Die letzten Versuchsergebnisse mit LI-Akkus, bei denen die Lithium-Ionen in Kohlenstoff-Nanoröhrchen eingebettet werden, sind allerdings sehr vielversprechend.
Nicht nur das für diese Akkus erheblich weniger Lithium benötigt wird (ein sehr knapper Rohstoff, der noch knapper wird, wenn langfristig Millionen von Fahrzeugen mit LI-Akkus ausgerüstet werden sollen), auch die thermischen Probleme bei der schnellen Leistungsentnahme aus den Akkus sollen wesentlicher geringer sein.
Die ersten Labormodelle haben angeblich bereits eine um den Faktor 10 gesteigerte Ladungsdichte, Faktor 100 wird für möglich gehalten (zumindest in einigen - vielleicht zu optimistischen - Quellen).
Würde die Automobilindustrie die Kosten, die sie in die Entwicklung vollkommen überflüssiger Design- und Konzeptstudien für irgendwelche Messen steckt, mal für 5 Jahre in die Akkuforschung investieren, wären da auch sehr viel schneller Ergebnisse zu erzielen.
Tatsächlich könnte man mit einiger Voraussicht bereits serienreife Modellentwürfe in den Schubladen haben, stattdessen hat man das Geld in Schnickschnack wie die Entwicklung beheizter und innen belüfteter Lenkräder investiert. Oder in die Konzeption von SUVs, auf die man eigentlich nur noch ein Geschütz montieren müsste, um einen Panzerspähwagen daraus zu machen.
Und Hybridfahrzeuge sind absolut keine Lösung (noch nicht mal als Zwischenlösung, jedenfalls nicht für den Massenmarkt).