[Server] Samba-Server Unterordner

Las_Bushus

schläft auf dem Boardsofa
Samba-Server Unterordner

ich hab jetzt schon in einigen Foren gelesen aber nichts gefunden was wirklich hilft, vielleicht wisst ihr es oder habt einen link.

Ich habe eine Ordnerstruktur, die ca. so aussieht:

Daten
Daten/admin
Daten/1
Daten/2

so ich möchte jetzt das alle auf Daten zugreifen dürfen aber nur der admin (nach passwort abfrage) in den admin Ordner darf und halt in alle anderen. Nutzer 1 soll nur in Ordner 1 schauen dürfen und nicht in Ordner 2. Nutzer 2 darf also auch nur in Ordner 2 schauen...

Wie krieg ich den dazu überredet da das pw abzufragen und nur den passenden Nutzer in den Ordner schaun zu lassen?

Oder ist es da einfacher halt 3 Freigaben zu machen?

MfG

Las_Bushus
 

-erich-

kennt sich schon aus
Samba

Du solltest vielleicht genauer beschreiben, wie Deine Rechner konfiguriert sind, es sind doch mehrere? und welche Betriebsysteme auf den jeweiligen Rechnern laufen; denn in einem reinen Linuxnetzwerk ist die Verwendungung von Samba etwas ungewöhnlich.
 
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Las_Bushus

schläft auf dem Boardsofa
clients sind alle windows 2k rechner. der server ist ein debian 3.1 sarge rechner der gleichzeitig noch einen proxy beherbergt.
auf dem server sollen 3 nutzer sein, der admin, (ich nenn sie mal jetzt so) a, und b.

für alle ordner gibt es einen überordner (zum sammeln damit es aufgeräumt aussieht) in dem nur der Admin schreiben darf.

bevor es in die ordner geht sollte via passwort abfrage geklärt werden wer da überhaupt rein will ;)

admin: darf alle ordner lesen und schreiben
a: darf seinen ordner lesen und schreiben und den ordner von b soll er lesen
b: darf seinen ordner lesen und schreiben sonnst nichts
 

-erich-

kennt sich schon aus
Samba-Server

Zum Eigentlichen: Du willst den Windows-Server sparen und hast einen Rechner mit Debian aufgesetzt, der Dir als Samba-Server dienen soll. prima!

Ich bin kein Samba-Experte, verstehe aber, was im Kofler darüber steht.

Jeder Windows-Login-Name wird einem Linux-Login-Namen zugeordnet; soweit ich das verstehe, wird das am einfachsten durch Namensgleichheit erreicht.
Wenn also dem Benutzer peter auf dem Samba-Server der Ordner /samba-user/peters-daten verfügbar gemacht werden soll, so sollte peter der Eigentümer des Ordners sein. Über die Benutzerrechte an diesem Ordner ist dann festzusetzten, wer was im Einzelnen darf; mit
chmod 0700 /samba-user/peters-daten
wird beispielsweise allen anderen der Zugriff verwehrt.

Unter User-Level-Security wird man dann Samba in folgender Weise konfigurieren:

[global]
security = user
encrypt passwords = yes
[peters-daten]
path = /samba-user/peters-daten
writeable =true
username = peter

Ich will hier nun nicht den Kofler abschreiben, nur soviel: es gibt auch Möglichkeiten den Namen auf den Windows-clients Namen auf dem Samba-Server zuzuordnen; dieses ist insbesondere dann nötig, wenn die Namen auf den Clients nicht der Linux-Nameskonvention entsprechen.

Eine Darstellung als PDF-Datei zu Samba ist http://www.learninglinux.de/pdf/samba.pdf
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Las_Bushus

schläft auf dem Boardsofa
danke erstmal erich, die .pdf-Datei ist garnicht doof, nur ein problem tut sich auf, dadurch das die mit einem suse system arbeiten gibt es da ordner die es bei mir nicht gibt. z.B. /etc/xinetd.d/samba ... ich hab nichtmal den ordner xinetd.d ... ist das normal? ich würde das ja gerne mit swat mal versuchen zu konfigurieren, wenn das geht...
gibts so eine tolle .pdf-Datei auch für Debian
 

-erich-

kennt sich schon aus
vielleicht von Debian zu SuSE wechsen

@Las_Bushus

Du dürftest auf Deinem Samba-Server wohl noch keine produktiven Daten haben, die Du unbedingt retten musst. Wenn Dir die Ausführungen in der PDF-Datei zusagen, ist es höchstwahrscheinlich einfacher eben mal schnell von Debian auf Suse umzusteigen, als nach einer entsprechenden Beschreibung für Debian zu suchen.
SuSE gibt es ja ebenfalls frei im Netz.

Ich habe zur Zeit kein Debian laufen, kann also nicht schnell mal nachsehen.
Ich installiere immer das find-locate-Paket und rufe dann unter root updatedb auf; danach kann ich dann schnell mit locate <ordner-oder-datei-namens-bestandteil> nach einem Ordner oder einer Datei suchen.

-erich-
 

Las_Bushus

schläft auf dem Boardsofa
naja das ding ist eigentlich sind da schon ein paar daten drauf die drauf bleiben sollten...
außerdem ist der rechner okey so wie er ist (1. müsst ich mir ne suse cd organisieren da der rechner kein dvd laufwerk hat, 2. müsst ich die komplette doku warscheinlich umschreiben, 3. ist debian für diesen Zweck im prinzip besser geeignet da das system einfach stabil laufen soll. )
ich hab es jetzt geschaft swat zum laufen zu kriegen. *mir kurz auf die schulter klopf* ;)
und hab jetzt per swat schon etwas versucht daran rum zu spielen und mein dad hatte mir noch einen ansatz gegeben wie ich es machen könnte, oberordner normal für alle freigeben und die anderen dann halt mit direkter rechtefreigabe (chmod) freigeben.
noch ne kurze frage, wie ist der befehl um 2 user einer Gruppe hinzuzufügen?
 

-erich-

kennt sich schon aus
chmod

chmod 0770 <pfad-zum-ordner>

Du solltest dann eine spezielle Gruppe einrichten, in der nur die User sind, die auf den Ordner oder die Datei zugreifen dürfen; dieser Gruppe sind dann mit chgrp <gruppe> <pfad-zum-ordner> die Rechte am Ordner oder an der Datei zu geben.

7 im chmod-Befehl ist eine Kurzform für rwx r=4 w=2 x=1, es könne auch sein, dass chmod 0750 <pfad-zum-ordner> genügt.
 

Las_Bushus

schläft auf dem Boardsofa
chmod kenn ich danke ;) nur chgrp ist mir nicht mehr eingefallen :( danke für deine hilfe

ich melde mich dann nochmal obs geklappt hat
 

Las_Bushus

schläft auf dem Boardsofa
kann ich einem Ordner mehrere besitzer geben? wenn ja wie? chown [benutzer] -R [Ordner] ist es ja normaler Weise.

danke
 

-erich-

kennt sich schon aus
chown

Nein, das geht nicht, dazu gibt es die Einteilung in Gruppen; ein Benutzer kann jedoch zu beliebig vielen Gruppen gehören.

-erich-
 
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