Seagate bringt externe Festplatte mit 4 TB

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
FreeAgent GoFlex - so heißt das neue Speichermonster aus dem Hause Seagate.
Die externe Festplatte mit USB 3.0 Anschluss fasst gigantische 4 Terabyte und ist damit das derzeit größte erhältliche externe Speichermedium.
In ihrem Inneren drehen sich 5 Platter mit jeweils 800 Gigabyte 7200 Mal in der Minute.
Ein Modell für Mac sowie mit FireWire 800 und USB 2.0 Anschluss befindet sich in Planung und soll noch im Herbst nachgereicht werden.
Zu haben ist das Modell mit der Nummer STAC4000100 bislang allerdings nur in den USA.
Der Seagate Online Shop bietet das Datengrab für 249 Dollar an.

Es wird immer einfacher, riesige Datenmengen mit einem einzigen Ausfall zu verlieren...
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Diese Speichermonster schrecken irgendwie ab, denkt man darüber nach, was man verlieren kann,
wenn das Ding abraucht. :eek: Es geht dann irgendwann nicht mehr um den Preis.
Man stelle sich vor, ein Profifotograf haut täglich seine RAW-Dateien von den Kameras da drauf und
auf einmal ist alles weg..

Wenn man eine sichere Archivierung haben will, kommt man an einem Raidsystem nicht vorbei.

Also zwei 4 TB-Platten geht ja auch, in einem NAS. :D
 

oropack

Endlich Nichtraucher
Ich frage mich allen ernstes, wie man 4 TB vollkriegen will.

Jemand der, wie GR schon sagte, seine Dateien da rauf haut, und sie Ihm dann abbraucht, viel Spass!
 

Cesar

Froschpornopaparazzi
ich würde mir gleich zwei davon kaufen. Eine fürs Voll ballern, eine für die Sicherung :D
So hab ich es damals mit meinen beiden internen 1TB Platten gemacht.
Bzw. die laufen ja beide noch... :)

Aber selbst bei diesen 1TB habe ich es noch nicht geschafft, dass die FP mit der weißen Fahne wedelt.
 

QuHno

Außer Betrieb
Wenn man noch seinen Höhlenmenschen Genen folgt und Jäger und Sammler ist, ist eine solche Platte vielleicht ganz nett (und auch schnell gefüllt) - aber wenn man die hauptsächlich zum arbeiten benutzt und nicht gerade im Video Schnitt Bereich unterwegs ist, ist die Platte eigentlich Kappes - und ich finde sie auch eher beängstigend: 4 TB Datenverlust sind verdammt viele Mannjahre an Arbeit ... :eek:

Mir persönlich würde nach wie vor eine 200 GB Platte reichen, so lange sie nur zuverlässig läuft, aber so etwas bekommt man im Kleinkunden Bereich ja kaum noch. Ich habe das Glück, mich in der Firma an die Server Platten Bestellungen anhängen zu können, die Platten haben zwar noch nicht diese Dimensionen erreicht, aber dafür hat mich bis heute noch keine einzige davon im Stich gelassen ...

Wenn man eine sichere Archivierung haben will, kommt man an einem Raidsystem nicht vorbei.
Wenn man eine sichere Archivierung haben will, kommt man an Duplikaten, die ganz woanders gelagert werden nicht vorbei - RAID ist nicht für Archivierungszwecke gedacht, denn unter anderem der RAID Controller ist in Heim-Systemen ein SPOF. Wenn der Amok läuft, ist mit Pech die komplette Datenstruktur des RAID Systems zerstört. Auch ein Virus kann die Datenintegrität eines RAID Systems massiv beeinflussen. ;)

Für wirklich sichere Archivierung werden im Profi Bereich deshalb nach wie vor Streamer eingesetzt: Ein derzeit übliches Band fasst ca. 3TB, ist deutlich billiger als eine HDD und übersteht den Transport in den nächsten Bunker auch dann, wenn es fallen gelassen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Grainger

Praktizierender Atheist
Für eine echte Datensicherung ist ein Raid-System, in dem beide Festplatten im gleichen Gehäuse sind, sowieso ungeeignet.

Ich gehe jetzt mal von einem Produktivsystem aus, bei dem der Verlust der Daten eventuell auch den Verlust der wirtschaftlichen Existenz bedeutet (und nicht vom vielleicht ärgerlichen - aber sonst bedeutungslosen - Verlust der Videosammlung).

Und in einem Szenario wie einem Zimmerbrand wären dann auch beide Platten (Original und gespiegeltes Backup) weg. Oder bei einem Einbruch, bei dem die Hardware geklaut wird. Oder … (sind ja eine Vielzahl an Szenarien denkbar).

Also muss das Backup auch räumlich vom Original getrennt und sicher aufbewahrt werden.
 

Ernst_42

schläft auf dem Boardsofa
Also mein NAS fasst derzeit ~4TB... und ist voll (u.a. einige Wochen an Filmmaterial). Also ein Problem, die Platten zu befüllen sehe ich nicht :D und ich gebe zu, dass die Gene des Sammlers bei mir wohl hoch aktiv sein müssen... :angel

Aber ein viel größeres Problem sehe ich darin, das der Zugang zu den Datenmassen einen so fürterlichen Engpass darstellt.
Gigabit-Ethernet? USB3-Anschluss (mit "5GB/s")? Schön und gut...
Aber was schafft denn diese einzelne(!) Platte wirklich an Schreib- und Lesezugriff?
Wie lange dauert es dementsprechend, Daten zwischen dem ext.Datenträger und Rechner hin- und herzuschaufeln?!

Ich finde, das macht nicht wirklich Spaß.

Zur Zeit liebäugle ich beim Festspeicherausbau mit SSD. Flotter aber eben auch anspruchsvoller (was den Geldbeutel angeht).

Grüße
 
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