Internet Connection Sharing

Raiden

gehört zum Inventar
Nochmal ne Frage... Sorry, aber ganz so gut kenne ich mich mit Linux noch nicht aus...

Also:
Ich habe einen Server, der auf XP läuft und einen Clienten, der auf Linux läuft.
Habe unter Linux die Netzwerkkarte konfiguriert und auch den Gateway vom Server hinterlegt, bei Windows könnte ich jetzt mit dem Clienten ins Internet.
Bei Linux geht das so nicht.

Weis jemand, wie Internetsharing mit Linux auf einen XP Server funktioniert?
 

Mensch Meier

treuer Stammgast
Wenn du die XP-Kiste als Gateway eingetragen hast wüsste ich eigentlich nicht warum es nicht laufen sollte...Also mal die übliche Checkliste (an die einfachen Sachen denkt man oft nicht :))

-Besteht überhaupt eine Netzwerkverbindung? (Gateway anpingen)
-Ping mal eine beliebige IP im Internet, wenn eine Antwort kommt weißt du, dass du vergessen hast, einen DNS-Server einzutragen :)
-Ich weiß nicht wie das mit ICS aussieht, aber bei vielen Router-Tools muss man eine bestimmte IP-Range angeben, die ins Internet darf. Vielleicht hast du dem Linux-Rechner eine IP verpasst, die sich nicht in diesem Bereich befindet?

Vorausgesetzt der Router funktioniert und du hast eine Verbindung zu diesem wüsste ich eigentlich nicht, warum es nicht laufen sollte...
 

Raiden

gehört zum Inventar
Ich glaub ich weiss woran es liegt. Habe ne IP von 10.10.99.20 und Subnet von 255.255.255.0 eigetragen, glaube der Subnet muss 255.0.0.0 sein.

Ich teste mal und meld mich dann gleich nochmal...
 

Ragaller

treuer Stammgast
wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dein linuxrechner derjenige, der die internet-verbindung bereitstellt. der windowsrechner soll jetzt über den linuxrechner ins internet geroutet werden. um das zu ermöglichen muss auf dem linuxrechner das interne netzwerk "maskiert" werden. unter linux heisst das "masquerading". den datenpaketen aus dem internen netz werdem im linuxrechner die "offizielle" ip-adresse mit angehängt und weitergeleitet. die antworten dieser pakete werden ebenfalls wieder mit der ip des "anfragenden rechner's" versehen und an ihn zurückgegeben. das ist das prinzip des maskierens. eine direkte anfrage aus dem internet bedarf zusätzlich noch das "portforwarding", wenn der server nicht der linuxrechner selbst ist. das prinzip ist auch wieder einfach. anfragen auf einem bestimmten port, (zb. 21 für ftp) werden nicht vom linuxrechner selbst beantwortet, sondern an den rechner weitergeleitet, welcher dafür vorgesehen ist. die konfiguration selbst muss aber im linuxrechner selbst eingetragen werden. das erfolgt nicht automatisch.
 

Raiden

gehört zum Inventar
An dem subnet lag es nicht :(

Der XP Rechner ist der Server und will ich mit dem Linux Rechner über XP auf das Internet zugreifen..
 
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