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Thema: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch VOLLSTÄNDIG ÜBERARBEITET. Was macht ein Einsteiger, wenn er etwas sucht? Er benutzt die Suchfunktion - die ergab zu Linux und ...
  1. #1
    nicht mehr wegzudenken Avatar von LX-Ben
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    Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    VOLLSTÄNDIG ÜBERARBEITET.

    Was macht ein Einsteiger, wenn er etwas sucht? Er benutzt die Suchfunktion -
    die ergab zu Linux und Suse etwa 500 SN-Beiträge. Daher gab ich in einem
    Beitrag die Anregung, zur Übersichtlichkeit zum Beispiel ein eigenes Forum zu
    haben. Die Antwort war ein knappes NEIN, doch hätte mir zumindest der Hinweis
    auf den SN-Linux-Linkbereich weitergeholfen.

    So enthielt meine Erstfassung ca. 35 gefundene LX-Links, die ich als hilfreich
    einstufte. Im nachfolgenden Beitrag hat Supi den SN-Link prompt nachgereicht.

    Inzwischen hat sich nach weiteren praktische Erfahrungen herausgestellt, dass an
    einen Systemwechsel zu Linux viel umfassender herangegangen werden muss
    als nur mit einer qualifizierten Linksammlung und Erfahrungen zu Installationen.
    Von meinen Einstiegserfahrungen werde ich in den Folgen weiter berichten.

    PS: Leben heisst sich bewegen.
    Geändert von LX-Ben (02.11.02 um 23:09 Uhr)

  2.   Anzeige

     
  3. #2
    nicht mehr wegzudenken Avatar von LX-Ben
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Erstmal eine Statistik zu eingesetzten Linux-Distributionen, weil das
    Installieren von Exoten auch Probleme bei Anwendungssoftware bringen kann:

    Bei LinuxInfo.DE - Umfrage 29.10.2002:
    Welche Distribution nutzt Du?

    64.9% SuSE
    13.9% RedHat
    09.8% Debian
    07.0% Mandrake
    03,0% andere
    01,3% Caldera
    00,1% Turbo Linux

    Gesamt Stimmen: 2445
    Du hast bereits abgestimmt
    ---------------------------
    Eine weitere interessante Informationsseite:

    http://www.kryptocrew.de/archiv/linux/
    mit den Unterbereichen Netzwerk - programming - security

    Zum Beispiel Security:

    exploit-faq.txt exploits-einf.html firewall-howto.html hackaround.txt ipchains.html
    lin-sec-einf.html linux-firewall_buch linux-sec-konzepte.txt passwd-decodierung.txt
    pgp_linux.html satan.html schwach.html sendmail-fh.html ssh.htm unix_remote.txt

    Grüße LX-Ben

  4. #3
    assimiliert Avatar von rsjuergen
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    ...auch wenn'er sich noch nicht gemeldet hat, "Mensch Meier" kannste damit nicht beeindrucken!

  5. #4
    nicht mehr wegzudenken Avatar von LX-Ben
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    rsjuergen reklamiert "Auch wenn'er sich noch nicht gemeldet hat,
    'Mensch Meier' kannste damit nicht beeindrucken!
    Überschrift geändert - Ähnlichkeit mit bestehenden Nicks war Rainer Zufall -
    hoffentlich nicht schon wieder ein bestehender Nick?!

    Den Ausruf 'Mensch Meier' hörte ich mal bei einer der wiedervereinigungs-
    erhaltenden und üblichen Klassenfahrten nach Westberlin - fand ich halt lustig.
    Ausserdem gibt es doch noch den umbenannten Meier, weil der übersehen
    hatte, dass ein paar unbekannte Fluglinien über dem Großdeutschen Reich
    ohne Genehmingung eingeflogen sind. Alles Meier oder was?

    Damit der Beitrag nicht nur ein ironischen Nachgeplänkel bleibt, zwei Suse8.1-
    bezogene Erfahrungen:

    -Die Hardware-Kompatibilitätsliste bei www.suse.de scheint sich erbarmungs-
    würdig nur auf Suse0.1Beta zu beziehen, von mir überprüft am Beispiel der
    Epson-Drucker: Wer auf dem deutschen Markt übliche Hardware nutzt,
    sollte die Installation einfach mal wagen.

    -Auch das neue Suse8.1 bringt trotz einiger Verbesserungen das M$-Imperium
    nicht wirklich ins Wanken
    a) Es fehlt eine Rundtour für M$-Umsteiger, mit denen wenigstens die
    wichtigsten Unterschiede und Lösungen aufgezeigt werden.
    b) Ein sicherheitskonzipiertes Betriebssystem ohne Hinweise auf Daten-
    sicherung/Backup unterscheidet sich nicht wirklich von M$-Machwerken.
    c) Ein installiertes Suse8.1 enthält jede Menge Howto's, die helfen, nicht
    automatisch erkannte Hardware doch noch zum Laufen zu bringen:
    Für M$-Umsteiger hätte sich eine Klickibunti-Zugriffsmöglichkeit auf die
    sehr verstreuten Howto's angeboten.
    -----
    Achtung - es handelt sich um D-grundgesetzlich geschützte Meinungsäußerungen.
    Die EU-Richtlinien hierzu kenne ich leider noch nicht.

    Ansonsten hoffe ich sehr, dass die Supernature-Jäger und -Sammler hier
    noch weitere Linkschätze preisgeben.

  6. #5
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Hallo LX-Ben, ohne auf Doppelnennungen geprüft zu haben, halte ich mal die 61 Einträge in der Linux-Abteilung unserer Linksection dagegen: http://www.supernature-forum.de/link.../Linux_und_Co/

    Und wer nun immer noch nichts findet, dem ist nicht mehr zu helfen

  7. #6
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    OK danke, 61 neue zu 35 ist ja eine ganz schöne Erhöhung.

    Bisher hatte ich über die Suchfunktion mehrere hundert
    Linux-Topics gefunden, durch die ich mich langsam durchfräse,
    da kann man ja nicht alles am gleichen Tag finden

  8. #7
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Damit die Themen nicht so trocken bleiben, werde ich ab und zu ein paar Lösungs-
    hinweise (LH) einstreuen [REM Hoffnung streuen, dass es NOCH besser wird].

    Motivation
    Wie auch aus aktuellen c't-Leserbriefen entnehmbar, liegen Betriebssystem-
    Lösungen ausserhalb von Microsoft im Trend: Alle die, die sich ihre Selbstachtung
    angesichts der gigantomischen MS-Pläne nicht stehlen lassen wollen, denken über
    Alternativen nach (wozu auch die hardware-intensive VM-Ware zählt) -
    irgendwie hat die Gates-Company die Grenze des Erträglichen überschritten.

    Meine Hauptziele für den Systemwechsel
    1. Wegen Unsecurity UND Verletzung der Privatspäre auf Dauer generell auf
    M$-Betriebssysteme verzichten. 95 Prozent der Schädigungsmöglichkeiten kommen
    aus dem Internetzugang, dh. wenn beim Linux-Einstieg bereits die Internet-Zugangs-
    hardware erkannt wird und der grafikfähige Drucker frühzeitig ansprechbar ist, ist
    schon mal ein gute Einstiegsmotivation zum Weitermachen gewonnen.
    LH: Interne Modemkarten funktionieren grundsätzlich NICHT unter Linux, also
    brauchte ich ein neues externes serielles Modem (55 Euro). Auch zum eigenen
    Drucker sollte man vorher bei www.suse.de auf die Hardware-Datenbank
    schauen.

    2. Auch wenn es hämische Bemerkungen wie KlickiBunti hagelt, für die PC-Standard-
    nutzung möchte ich auf Bedienerfreundlichkeit für gängige Lösungen nicht verzichten.
    LH: Auch bei Linux gibt es die Möglichkeit, Verknüpfungen zu Anwendungen in vorhan-
    denen oder neuen Ordnern zu erstellen - dazu in der Konsole (Shell) 'man ln' (Manual
    zu LN) aufrufen und zu Softlinks nachzulesen. Bei neuen Anwendungen sollten RPM-
    Pakete bevorzugt werden, die bei guter Aufbereitung einen Win-Setup-ählinichen
    Komfort bieten. Eine aktuelle Anlaufadresse ist zum Beispiel http://rpmfind.net
    (Ein krasses Gegenbeispiel ist Netscape 7.0 als *.gz)
    ACHTUNG: Da RPM-Pakete bereits die Verzeichnisstruktur beinhalten, MUSS
    darauf geachtet werden, nur RPM-Pakete zu installieren, die auch für die jeweilige
    Distribution ausgewiesen sind!

    3. Der Umsteigeaufwand sollte erträglich sein
    Das ist die wohl schwerwiegendenste Hürde - trotz aller vorhandenen grafischen
    FrontEnd-Aufsätze unter Linux. Doch frau/man täusche sich nicht, auch Longhorn/
    Palladium werden einen beträchtlichen Umlernaufwand auslösen, geschweige von
    den Klimmzügen bei Hardware-Autorisierung und dem Einsatz etlicher Antimittel-
    Software gegen die schamlose Verletzung des elektronischen Menschens.
    LH: Wie nachzulesen, versucht sich auch Ertri (XP-Antispy) ziemlich erfolgreich
    beim Umstieg zu Linux; aufgrund der bisher geringen Anzahl der Umstiegswiligen
    gilt hier ausnahmsweise mal NICHT der Grundsatz "Sche.., Millionen Fliegen
    können nicht irren."

    Fortsetzung folgt
    Geändert von LX-Ben (04.11.02 um 10:58 Uhr)

  9. #8
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    4. Die wirklichen Umstiegsproblembereiche, auf die ich (bisher) gestoßen bin

    -In den Tiefen des Internet gibt es eine fast unüberschaubare Menge Linux-Infos,
    die teilweise unstrukturiert und/oder veraltet sind - hier sind zuviel Individualisten
    und/oder Konsolenfanatiker am Werk. Und da dies keine Hofberichterstattung ist - auch
    die SN-Linuxlinkseite sollte auf Aktualität und Praxistauglichkeit mal durchgesehen werden.

    -Ein weiteres Manko ist die Linux-Produktsektiererei! Auf einem Board fand ich
    mal ein Topic mit über 150 Beiträgen, das sich nur mit dem Für oder Wider sowie
    den Risiken und Nebenwirkungen von bestimmten Distributionen beschäftigte. Als ob
    sich die dortigen User selbst beweihräuchern wollten, dabei wollte ich nur wissen,
    ob mein bisheriger Laserdrucker von einer Nicht-Suse-Distribution unterstützt wird
    LH: Inzwischen ist ein preiswerter gebrauchter Laserdrucker bereits unterwegs.

    Mein aktuelles Facit:
    Die durch Supi mit beinflusste Entscheidung für Suse8.1 war goldrichtig,
    denn
    die vorgefundene Hardwareunterstützung insbesondere für den deutschen
    Sprachraum ist vergleichsweise gut, so dass selbst Redhat- und Mandrake-Anwender
    sich dort schlau machen - viele Nicht-Suse-Distributionen scheitern bereits an Capi-
    treibern, ISDN- oder DSL-Karten oder lösen wochenlanges Suchen in den Tiefen des
    Internet aus, nicht eingerechnet die frustrierenden Testzeiten.
    LH: Exotische Lösungen bewirken exotische Probleme.

  10. #9
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    5. MEINE Umstiegsstrategie und Arbeitsstil

    Ohne Strategie (nachhaltiges Konzept) ist MURKS inbegriffen. Deshalb
    rollt das bei mir so ab:
    -Zwei bis drei Monate 'sanfter Umstieg' - Parallelbetrieb bis Weihnachten
    -Als Normalanwender ohne Server in Afganistan kann ich notfalls auch
    mit weniger zufrieden sein: Denn weniger mit mehr Sicherheit, also
    weniger Abhängigkeit und mehr Selbstachtung, ist IMMER MEHR.
    -Alles was ich noch nicht verstehe oder nicht sofort wichtig ist, landet
    in extra Unterverzeichnissen: Wunsch-Umstellungskatalog, To-Do-Liste
    'Anwendungen, Programmiersprachen, Utilities'

    LH: Trotzdem kann es auch (nützlichen) Murks geben, in diesem Fall das
    Suse8.1-Default-Dateisystem ReiserFS - bisher habe ich nämlich keine
    brauchbare Linux-Datensicherung gefunden, und zum Wiederherstellen mit
    DriveImage u.ä. gibt es auch auf SN-Board genügend Misserfolgsbeiträge!

    So teste ich denn unter ReiserFS ganz unbekümmert alles aus und setze mit
    all den gewonnenen Erfahrungen in vier Wochen Suse8.1 mit Ext3FS NEU
    AUF - mit der Windows-Software Mount Everything 2.5:
    Vom Ergebnis gibt es auf jeden Fall einen Erfahrungsbericht.
    Aktualisierung 25.11.02: Diese Anwendung ist unzuverlässig, auf jeden
    Fall die Finger davon lassen!


    "Hi LX-Ben, wozu tippst du das alles eigentlich ein! Profilneurose?"
    Das schreibe ich in erster Linie auf, um MIR Klarheit beim SYSTEMWECHSEL
    zu schaffen - wenn es noch wem nützt, warum nicht?
    Und wieder zurück zur praktischen Linux-Nutzung.

    Warum in die Ferne schweifen - das Gute liegt so nah.
    Win98, Win2000 und Linux auf einer Platte?
    Win98, Win2000 und Linux auf einer Platte?

    Supi's Linux-Tagebuch: SuSE 8.0 im Newbie-Dauertest (04/2002)
    Supi's Linux-Tagebuch Teil 1+2
    sowie Diskussion zu "Supi's Linux-Tagebuch"
    Diskussion zu "Supi's Linux-Tagebuch"
    und Fragen zu "Supi's Linux-Tagebuch"
    Fragen zu "Supi's Linux-Tagebuch"
    habe ich inzwischen in zweiter Lesung durchgearbeitet und randvoll Notizen
    erstellt - für die spätere To-Do-Liste - Rom wurde auch nicht an einem
    Tag erbaut, und die Winterabende sind lang.

    Die nächste Aufgabe ist Durcharbeiten Tagebuch-Fortsetzung SuSE 8.1 (09/2002)
    http://www.supernature-forum.de/show...threadid=16451
    sowie Diskussion zur Tagebuch-Fortsetzung zu SuSE 8.1
    Diskussion zur Tagebuch-Fortsetzung und zu SuSE 8.1

    Fisch - Linux-Umstiegsgründe?
    erkenntnis
    1. Schritt-Partitonieren Wieviele, Welche?
    1. Schritt-Partitonieren Wieviele, Welche?


    Grüße von LX-Ben,
    der wie FormA zu ergründen versucht, was die Bits im Innersten zusammenhält.

    PS: Praxisbezogenes Material für zwei bis drei Fortsetzungen befindet sich noch auf
    meinen Notizzetteln und -dateien.

    Links gefixt...
    Geändert von Bio-logisch (27.11.04 um 00:30 Uhr)

  11. #10
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Wer dachte das war schon alles, der hat sich getäuscht

    1.JensusUT hat ein weiteren kleinen Teilsieg errungen, doch
    bisher nur, weil Opera6.03 als einziger LX-Browser Webseiten
    in lesbarer Schriftgröße darstellt. Jedenfalls ist Mozilla deutlich
    flinker. JA ich habe Supis Tagebucheintrag mit dem Schriftenimport
    gelesen, aber alles kann man nicht sofort erledigen, und mit
    Ausnahme der Browser ist bei Bildschirmauflösung 1024x768
    alles gut lesbar.
    Aktualisierung 25.11.2002: Dank Supi's Hinweis zu Mozilla -
    Bearbeiten - Einstellungen - Schrift(größe) fliege ich jetzt praktisch
    nur noch mit Mozilla.


    2 .Was ich seit dem letzten Eintrag an actions hatte
    -Den ersten Suse8.1-Install übernahm ich als Standardauswahl,
    Installationsdauer rund 30 Minuten. Anschließend spielte Junior
    den Blindenhund und richtete mir Modem, den ersten Provider und
    die SuseFirewall2 ein. Leider konnte ich nicht so schnell mit-
    schreiben wie er eintippte. Auch waren insbesondere nicht alle
    Browser vorhanden, daher..

    -Beim zweiten (gemeinsamen Über-)Install zwei Wochen später wurde
    zunächst die Standardauswahl angeklickt, dann aber nach Anklicken
    von ÄNDERN die Installations-Positionen einzeln durchgegangen. Da
    die Erläuterungstexte zu den mehreren hundert klickbaren Instal-
    lationsEinzelpositionen gut waren und beim evtl Häkchen-Entfernen
    sofort die Abhängigkeit zu anderen Installations-Positionen angezeigt
    wurden, war das sachlich kein Problem, nur ein Zeitaufwand von fast
    drei Stunden. Wie unter meinem SN-Beitrag 'Mount Everything' berichtet,
    habe ich dann von XP aus beim Sichern der Ext3FS-Partition per
    WinRAR durch Schreiben der Änderungsattribute auf die Ext3FS-Partition
    die gesamte Partion unbrauchbar gemacht, der LX-Bootmanager Grub
    startete nur noch in Minimal-Version.
    -Gestern installierte ich Suse8.1 nach den Erfahrungen aus der zweiten
    Installation 'selbständig/ohne Anwesenheit des Juniors'. Inzwischen ist
    mir auch klar, dass ich auf diesem Wege problemlos Anwendungen von
    den Suse-CDs nachinstallieren kann. Der Zeitaufwand betrug zwar nun
    fast vier Stunden, aber es war ein ERHEBENDES Erlebnis, die aufgebuntete
    Linuxwelt selbst in den Griff bekommen zu haben - gegen 23:30 war ich
    erstmals sicher im Internet. Allerdings sind meine Notizen zum Mounten
    (Einhängen) der Fat32-W9x-/XP-Partitionen noch lückenhaft, das werde
    ich achtesten müssen.

    PS1: YAST2 ist eine große Erleichterung, man muss sich da wie auch
    beim Übergang von den DOS-Lösungen zu Windows3.0 durch Probieren
    durchbeissen! Alle wichtigen Einstellungmöglichkeiten zu Modem/ISDN,
    Providern und Aktivierung der Firewall findet man unter den beiden
    Netzwerk-Positionen 'Basis' bzw. 'Erweitert', und Probieren geht über
    Studieren. Bei Bedarf kann ich einen erläuternden Anhang erstellen.

    PS2: Da ich mir nun in rund vier Stunden durch Neuinstallation selbst
    helfen kann, stelle ich LX-Datensicherung erstmal zurück, doch mit
    einer neuen Lösungsidee für demnächst: Bei www.rarlabs.org gibt es
    eine RAR-Linuxversion - wenn diese Lösung Sichern auf FAT32 zulässt,
    dann würde die nachvollziehbare Sicherung wie folgt aussehen
    /* per LX-RAR nach FAT32 komprimieren zu je max. 680 MBytes und
    von XP aus auf CDRW brennen, bis das auch von Linux aus sicher klappt
    -im Crashfall wird ein Standard-Suse8.1 in 0,5 Stunden neu installiert
    -dann als root starten und auf Konsole 'init 1' eingeben - durch Wechsel
    auf diese LX-Minimalfunktionen sind alle erweiterten Funktionen beeendet
    und das Überschreiben der vorhandenen Dateien aus der LX-RAR-Sicherung
    von CDRW möglich (wurde mir glaubhaft berichtet, der Echtest steht noch
    aus), da Linux'e im Gegensatz zu M$-Betriebssystemen dabei nicht hunderte
    von DLLs geöffnet haben, die sich damit bei gestartetem M$-OS jeder
    üblichen BACKUP-Möglichkeit entziehen!

    PS3: Die Menge meiner Zettel und Notizdateien wächst immer noch an.
    Wer dennoch schon mal nach vorn schauen möchte, sehe sich mal hier um:
    http://www.selflinux.de/
    -eine Art kurzweiliges Online-Einsteigerhandbuch, das Funktionsweisen und
    Zusammenhänge sehr gut erklärt. Laut Board-Beschreibung haben dort ca.
    50 Leute anderthalb Jahre an dem Projekt gearbeitet, dessen Ziel es war,
    leicht fassliche Linux-Grundlagen für Schulen bereitzustellen. Hier ein Auszug
    der klickbaren HTML-Kapitelgliederung 'Basiskonzepte'

    Starten und Herunterfahren
    An- und Abmelden
    allgemeine Kommandosyntax
    Benutzerverwaltung unter Linux
    Verzeichnisse unter Linux
    Dateien unter Linux
    Zugriffe auf Laufwerke
    Zipdrives
    Der Linux-Kernel
    Einführung in die Bourne Again Shell (bash)
    Shellprogrammierung

    Persönliche Wertung 'Schade, dass wir dieses Thema nicht schon gründlich
    in der Schule durchgenommen haben!'

    PS4: Mein Entschluss steht JETZT fest - bis Weihnachten (2002) gibt es
    Internet auf meinem Privat-PC ausschließlich nur noch unter Linux!

    Gemäß dem Wahlspruch von JensusUT 'IE-Nutzer - traut euch zu Opera' bin
    ich viel frecher - traut euch zu Linux! Sonst müsst ihr in anderthalb
    Palladium und Longhorn wie schlachtreifes Vieh über euch ergehen lassen.

    Die Gehirnstrom-Reaktionen liegen nun zwischen 'Alter Hut' und 'Ben - willst
    du dir ein zeitweiliges Denkmal setzen?' Weder noch - indem ich mich aufraffe,
    das Erfahrungswissen zukunftsorientiert weiter zu geben, zwinge ich mich zu
    letzter Klarheit. Dieser Text wurde mit LX-KWrite geschrieben.

    PS5 - an die SN-Boardmacher: Wie sieht denn die LOG-Statistik nach
    benutzten Betriebssystemen aus?
    PS6: Wenn ich per LX-Grub-Bootmanager gelegentlich noch XP starte, dann
    kann es passieren, dass nach dem XP-Bootloader bis zu vier Minuten ein
    leerer schwarzer Bildschirm erschein, 'bevor die Bill$-Abkömmlinge begrefen,
    dass ein ein EDV-Leben auch ausserhalb von Microsoft gibt!'
    Geändert von LX-Ben (25.11.02 um 14:31 Uhr)

  12. #11
    Der Pessimist Avatar von Supernature
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Ich will Dein Tagebuch nicht schreddern, aber für das Schriften-Problem bei Mozilla gibt es Abhilfe:
    Unter Appearance/Fonts stellst Du Dir Schriftart und Größe so ein wie Du es willst und entfenst das Häkchen bei "Allow documents to use other fonts."

  13. #12
    nicht mehr wegzudenken Avatar von LX-Ben
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Danke Supernature, das Häkchen-Entfernen bei 'Allow documents..' hatte ich glatt
    übersehen. Korrekturen und Ergänzungen sind immer erwünscht. Fängt an Spaß zu machen.
    ----------
    Welches sind die größten Unterschiede von Linux zu MS-OS'en?
    Aus der Sicht eines Umsteigers und Normalanwenders - nach vier Wochen Übungen

    Die Oberfläche und die Nutzmöglichkeiten der Symbolstrukturen in den Griff zu
    bekommen, ist lediglich eine Frage der Zeit und Übung. Diese Menüstrukturen bieten
    jedoch nicht den Zugriff auf alle Möglichkeiten, deshalb kommt man um das Nutzen
    von Befehlen per Konsole auf Dauer nicht (ganz) herum. Damit erweist sich auch "die
    Sorge einiger Linux-Experten" als unbegründet, sie könnten von Linux-Klickies
    überflutet werden.

    Generell gibt es unterhalb dieser Oberfläche, dh. bei Nutzung von Befehlen durch
    über die Konsole, einige generelle Unterschiede zu DOS-Windows-Betriebssystemen:

    -Es sollte auf die strikte Bedeutung der Groß- und Kleinschreibung geachtet werden

    -Das Trennzeichen für Ordner ist nicht der Backslash \ , sondern der / [Slash]

    -"ALLES IST DOPPELT, was soviel heisst, dass Geräte und Datenträger sowohl
    eine technische Bezeichnung als auch ein Namen tragen. Zum Beispiel bezeichnet
    tty das technische Gerät 'Modem' (bei der Hardware-Erkennung), bei der Einrichtung
    und späteren Nutzung hat es den NAMEN ppp0

    -Dieser Dualismus gilt auch für Datenträger, am Beispiel meiner Festplatte:
    ES GIBT KEINE Laufwerksbuchstaben mehr, sondern nur noch NAMEN
    a) hda10 ist die logische Partition, auf der meine Suse8.1-Hauptinstallation
    liegt, als Laufwerk ist es dem NAMEN "/" zugeordnet (gemountet)
    b) hda1 ist meine primäre C:-Partition (Win98SE), wobei hier der Name durch den
    mount-Vorgang frei vergebbar ist! Doch Schritt für Schritt..

    Nach Systemstart ist zunächst nur das Hauptlaufwerk "/" mit der gemounteten
    Partition hda10 verfügbar, erst durch das weitere Mounten -montieren- können
    zusätzliche Laufwerke "eingehangen werden" -durch den root=Administrator:
    Mit der Eintragung der nachstehenden Zeile durch 'kwrite /etc/fstab' [FileSystemTabelle]
    /dev/hda1 /windows/win98 auto defaults 1 1
    sowie anschließendem Erstellen der Verzeichnisse 'MD /windows <--' MD /windows/win98
    wird dieses Laufwerk unter Linux für lesenden Zugriff ansprechbar (nach Neustart).
    Die dort per Installation beispielsweise automatisch eingestellten Zeilen
    /dev/cdrom /media/cdrom auto ro,noauto,user,exec 0 0
    /dev/fd0 /media/floppy auto noauto,user,sync 0 0
    belegen, dass selbst CDROM und Disklaufwerk gemountet werden müssen,
    um ansprechbar zu sein. Und beim Einlegen eines Wechseldatenträgers muss
    jeweils neu gemountet werden - diese Funktion ist zB. im Symbol des Disketten-
    laufwerks bereits integriert. hda definiert eine IDE-Harddisk, SCSI-Hardisks tragen
    die Kennung sda, zB. ist ein ZIP100-Laufwerk als sda4 festgelegt.

    -Es gibt keinen automatisch bereitgestellten lokalen Server wie unter MS-OS'en
    (TCP-Ports 135-139), sondern der Samba-Server muss bewusst installiert werden
    - wieder eine Sicherheitslücke weniger.

    -Die von MS-OS'en bekannten Dateiendungen zB. *.EXE für eine ausführbare Datei
    haben unter Linux keinerlei Bedeutung - ob eine Datei ausführbar ist, wird allein
    durch spezielle (im DOS völlig unbekannte) Attribut-Festlegungen bestimmt: Dies
    sollte für jeden ein Thema für späteres vertieftes Einsteigen werden. Verbal sind
    einige Attribut-Rechte in den obigen fstab-Zeilen /dev/... erkennbar (user,exec..)

    Fast alle hier genannten Linux-Spezifikationen dienen der Sicherheit, Änderungen
    (=Schreibrechte) sind daher fast immer nur für den root erlaubt. Soll zB. ein neuer
    Serviceprovider per Befehl kinternet eingerichtet werden, so geht das nur mit root-
    Rechten - wer also Linux strikt als normaler Anwender nutzt, braucht auch keinen
    Dialerwächter mehr. *)

    Lediglich die (weniger als zehn bekannten) Linux-Viren sollten durch einen Viren-
    prüfer unter Kontrolle gehalten werden; als deutsche Software gibt es Antivir
    (kostenlos für Privatanwender).

    Ferner gibt es als Sicherheitsrisiko Linux-Exploits (bekanntgewordene ausnutzbare
    OS-Schwächen und -Fehler), gegen die es etwa 6-10 Updates pro Jahr gibt und
    die meistenteils Linux-Serverfunktionen betreffen. Mit dem Befehl 'you' bei
    Suse8.1 hat man auch hierfür eine automatische Update-Funktion.

    *) PS: Wie ich schon vermutet hatte, ProgrammUpdates und neue Installationen
    sind nur als angemeldeter root möglich: Supis Tipp mit Apearence**) liess mich
    nicht ruhen, und prompt fand ich Language - also Umstellung auf deutsche
    Mozialle-Menüführung?! Ja, eine direkte Download-Install-Option führte mich
    auf die richtige Seite und das Update lief vorzüglich - bis beim Installstart
    die Meldung kam "Sie scheinen keine Schreibrechte zu haben".
    **) Bei mir heisst es jetzt klar lesbar ERSCHEINUNGSBILD

    Servus bis zu neuen Erkenntnissen.
    Geändert von LX-Ben (25.11.02 um 15:42 Uhr)

  14. #13
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Es geht weiter. Da ich noch mitten drin im Erobern von Linux bin, erscheinen
    Folgebeiträge immer sporadisch. Wer dran bleiben will - Thema abbonieren.

    [b]Um die Struktur eines Systems zu verstehen[/u] -den Durchblick zu gewinnen-
    hilft auch immer, sich mal die die Struktur des Rechners anzusehen. Die in
    der Übersicht genannten Zahlen wurden mit kdirstat ermittelt (Konsole starten
    und kdirstat Enter), ist also ein wichtiges grafisches Werkzeug. Sehr nützlich ist
    auch mc (MidnightCommander). Zusätzlich interessierte mich auch die Frage, wie
    sich die Sicht von root und user unterscheiden. Ergebnis: Ein User 'sieht' längst
    nicht alle Dateien (zB. keinerlei LOG-Dateien), und bei einigen sichtbaren Dateien
    besitzt er nur Leserechte, etwa bei der /etc/fstab , durch deren Einträge beim
    Booten Partitionen eingehängt werden. Damit Übersicht spaltengerecht bleibt,
    musste ich Füllpunkte (ohne weitere Bedeutung) einsetzen.

    Dateistruktur (1. Ebene) von Linux und Derivaten
    Erläuterungen nach http://www.operating-system.org/betr...m/bs-linux.htm

    Anz.User Anz.root MB.root Verz.Name Verz.Bezeichnung

    ..........0 ...........0 ........0 / ......... 'Wurzel'-Verzeichnis (meist leer)
    ........91 .........91 ........7 /bin ..... Systemprogramme
    ........22 .........22 ........5 /boot ... Kernel, Bootmanager
    ..........0 ...........0 ........0 /cdrom . Mount-Point für CD-ROM (optional)
    .....9328 ...9328 ......0,3 /dev .... Gerätedateien
    .....2680 ...2697 ........8 /etc ..... Konfigurationsdateien
    ..........0 ..........0 ........0 /floppy . Mount-Point für FDD (optional)
    ........64 .......64 .........2 /home .. Normaluser-Benutzerverzeichnis
    .....1479 ..1479 .......57 /lib ...... Shared Libraries
    ..........0 ..........0 ........0 /media . Media (Suse)
    ..........0 ..........0 ........0 /mnt .... Mount Verzeichnis
    ...18882 18882 .....372 /opt ..... Zusätzliche Installationen, GUI
    .....1373 ..1678 .....270 /proc .... Systeminformationen
    ..........0 ...2964 .....186 /root .... root-Benutzerverzeichnis
    .......261 .....261 ........8 /sbin .... Systemprogramme für root
    ........83 ........83 ........4 /svr ..... Server? (Suse)
    ........13 ........16 ........4 /tmp ..... Temporäre Dateien
    ...64618 64646 ......920 /usr ..... Anwendungspogramme für GUI, Quellcode, etc.
    .......271 .....359 ......43 /var ..... Verschiedenes, einige Logdateien
    ..........0 ..........0 ........0 /lost+found Verlorene Dateien? (Suse)
    Gesamt............1893 MB.

    Die Arbeitsoberfläche des root (Administrators) lautet daher /root/Desktop
    Die Arbeitsoberfläche eines users otto lautet /home/otto/Desktop

    LH: Unter Linux immer Groß-/Kleinschreibung beachten!
    ---

    6) Suse-Unterstützung mit Hürden / Zwischenstand
    Schön, ins Internet kam ich schon nach einer Woche nach Austausch
    eines internen PCI-Modems gegen ein externes serielles Modem. Einzelne
    andere Schwierigkeiten können aber ganz schön nerven, hier ZIP 100
    Parallelport (Software-SCSI-Controller plus Wechseldatenträger SDA4):
    Jetzt bin ich gerade am Herunterladen eines sechsten Lösungsansatzes
    von www.linuxforen.de - oder ist das "absichtlich gewolltes Üben,
    um auf den folgenden Linux-Alltag trainiert zu werden?"

    Andererseits fand ich drei munter geschriebene kürzere Beiträge, die
    nachhaltige Einsteiger so richtig wieder aufbauen:
    1. http://www.kingcobra.de.vu/einleitung.htm Linux-Einstieg
    2. http://www.kingcobra.de.vu/sicherheit.htm u.a. Firewall mit Beispielen
    3. http://www.kingcobra.de.vu/software.htm Nützliche Tools und Anwendungen

    Zum 2. Thema - nicht nur für Einsteiger!
    Zum 3. Thema - schaut auch auf jeden Fall beim gesammelten Erfahrungs-
    wissen unter "Linuxprogramme - echte Alternativen zu Windows?" um!
    Linuxprogramme - echte Alternativen zu Windows?

    LH: Meine Entscheidung für eine verbreitete deutsche Linux-Distribution
    bestätigt sich ein weiteres Mal, ein geb-Member hat fast 130 Linux-
    Abkömmlinge gefunden - wo bleibt da "Einzelkampf war gestern?"
    Links gefixt...
    Geändert von Bio-logisch (27.11.04 um 00:32 Uhr)

  15. #14
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    7. Wichtige zwischenzeitliche Erfahrungen, zum Teil gewöhnungsbedürftig

    -Jeder neue Wechseldatenträger (Diskette, CD..) muss neu gemountet werden.
    -Auf der Konsole zB. mit 'man ls' die Hilfetexte zu 'ls ' aufrufen (oder
    'ls --help') ist ganz nervig: Obwohl es zwar nur rund 50 solcher sehr
    mächtigen Befehle und nur in der Konsole verfügbaren Befehle gibt, weisen
    sie aber häufig mehr als 40 Optionen/Argumente auf, und das alles in
    'schönstem amerikanisch'!
    Nachtrag: Inzwischen habe ich sehr komfortable Möglichkeiten gefunden,
    die Nutzung der Konsole zu verbessern und Zugriffe auf ausgetestete
    Befehlsfolgen einschl. Kommentaren aus meiner eigenen Hilfedatei direkt
    in die Konsole zu übernehmen - doch dies als eigener Beitrag, da evtl.
    auch für gestandene Linux-Nutzer interessant:
    Linux: Konsolenbefehle komfortabel einsetzen

    -Dazwischen gab es auch wieder etwas Aufbauendes:
    Mit 'f-prot /* -list -archive -packed -dumb' habe ich erst mal die gesamte Linux-
    Partition auf Viren usw. geprüft und war sehr überrascht, dass auch die hinzu-
    gemounteten Win9x+WinXP-Partitionen mitgeprüft wurden. Dieser Linux-Prüfer ist
    für Privatanwender kostenlos bei http://www.f-prot.com/download/getfplinfree.html
    herunterladbar und leicht zu installieren als RPM-Paket. Allerdings werde ich auf
    Dauer eine Linux-Lizenz für Kaspersky Linux-Antivirus einsetzen, da dort ein
    Online-Virenprüfer mit dabei ist.

    LH: Programme werden immer unter root (Administrator) installiert -doch warum?
    a) Die Anwendung steht dann allen PC-Nutzern zur Verfügung
    b) Die Anwendung steht den PC-Nutzern jedoch nur im Ausführungs- und
    Lesemodus zur Verfügung: Damit können zum Beispiel die vom root neu eingespielten
    Viren-Signaturen unter User-Nutzung nicht mehr korrumpiert werden. Der Browser
    kann durch keine Tricks getunnelt werden usw. Die meisten Horror-Meldungen
    aus der MS-Welt kann man damit getrost vergessen.
    c) "Aber ist das nicht sehr umständlich - als User die Signaturen aus dem Internet
    ins Verzeichnis /tmp downloaden - als User abmelden und als root anmelden, um
    die Signaturen dann in das korrekte Verzeichnis zu verschieben?"
    NEIN, hierfür gibt es in der Konsole die Befehle

    ssh root@localhost [als root temporär per Konsole anmelden - Ende mit exit Enter]
    su [nach meinen bisherigen Tests kann man aber nach Starten von 'su' keine
    Desktop-Anwendungen starten].

    LH: Trotz aller Vorbehalte - 'Grünen Mond auf Desktop' durcharbeiten - Susetour.
    Links gefixt
    Geändert von Bio-logisch (27.11.04 um 00:33 Uhr)

  16. #15
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    AW: Suse8.1 - das etwas andere Einsteigertagebuch

    Es geht langsam in die Schlussphase. Wer ein paar meiner Anmerkungen
    zu bissig fand - selbstgewählter Erfolgsdruck "Linux-Suse bis 31.12.2002
    als Haupt-Betriebssystem" macht 'verbissen', aber schärft die Zielrichtung

    Mit vereinten Kräften entstanden inzwischen zwei informative Topics:

    Linux per Image sichern (unter Windows bzw. unter Linux)
    Tester gesucht, die ihr OS per Image sichern (ZIEL: Zeit und Platz sparen)

    Datenaustausch zwischen Windows- und Linux (und Mounten von Partitionen)
    Wie habt ihr euren Datensaustausch zwischen Windows- und Linux-

    Damit stehen zusammen mit dem Virenprüfer (Antivir oder F-Prot) die Eckpfeiler
    meiner Sicherheit, so dass Suse8.1 jetzt unbeschwert weiter erkundet werden kann.
    Vorher noch der Hinweis auf zwei ins Thema gehörende Topics:

    Konsolenbefehle komfortabel einsetzen
    Linux: Konsolenbefehle komfortabel einsetzen

    Festplatten Format??
    Festplatten Format??
    =====================

    Von ein paar Ursprungsideen verabschiede ich mich
    -Links zu Linux-Spezialseiten und HowTo-Quellen findet jeder selbst reichlich
    -Zusammenstellung nützlicher Befehle und To-do-Liste - jeder hat da eigene
    Schwerpunkte.
    -Auflistung von generell interessanten Anwendungen gibt es in Fülle, siehe
    auch Supernatures Tagebücher.
    =====================

    Intuitive DesktopOrganisation und Symbole zu Anwendungen

    Dieses Thema macht den meisten MS-Umsteigern zu schaffen, denn auf dem
    Desktop finden sich nur die Links zu OfficeOrg und den gemounteten Partitionen.
    Zwar kann man sich per Klick links unten "Zahnrad mit kleinem grünen Mond"
    (Start à la Windows) in der Taskbar-Leiste durch die Menüs 'hangeln' und eine
    Menge Symbole erreichen, aber irgendwie ist das nicht die eigene Ordnung,
    und wer will dort schon löschen, was evtl. später doch benötigt wird. Auch das
    Eintippen von Anwendungsnamen in der Konsole ist ja wohl nicht mehr Stand der
    Technik.

    Daher lege ich per Rechtsklick auf dem Desktop zehn neue Ordner an
    Arbeitsplatz - Anw._Büro - Anw._Home - Multimedia - Browser_Netz - Tools ...
    und verschiebe alle Laufwerkssymbole in den Ordner Arbeitsplatz und OfficeOrg
    nach Anw._Büro. Die nächsten Aktivitäten klingen aufwändig, aber es ist nur
    Einmalarbeit: Bei mir waren es letztlich ca. 60 herzustellende Verknüpfungen,
    von denen ich vier zusätzlich nach links unten in die Taskbar-Leiste eingestellt
    habe (Browser; Internetverbindung; kwrite für das Erstellen von Textnotizen;
    gimp für die Ausgabe von Bildschirmabdrucken, die mit der Drucktaste wie unter
    Windows 'eingefangen' werden ..)

    a) Bevor man anfängt, sich den Desktop wohnlich mit eigenen Symbol-
    Verknüpfungen einzurichten, muss man natürlich den Namen der jeweiligen
    Anwendung wissen. Der Rest ist nachstehend beschriebene Routinearbeit.
    Achja, wenn man das erstellte Symbol mit Rechtsklick öffnet, kann man
    wie auch unter Windows das dort links oben angezeigte Icon durch Anklicken
    auf ein selbstgewähltes Symbolbild anpassen.

    Als erstes soll das Start-Symbol für den Internetstart erstellt werden. Dazu starte
    ich die Konsole und gebe 'su' ein, um beim Suchen unter root die unzähligen
    Fehlermeldungen 'Keine Berechtigung für Verzeichnis..' zu vermeiden. Dann suche
    ich nach dem Speicherort der Anwendung kinternet mit 'find / -name kinternet'
    Häufig findet man mehrere Fundstellen oder gleichnamige Verzeichnisse, und da
    unter Linux ausführbare Anwendungen lediglich durch Dateirechte und nicht durch
    Dateinamenserweiterungen festgelegt sind, muss der gefundene Name auf
    Ausführbarkeit und Ausführungsrechte für den User überprüft werden.
    Kleine Hilfe: Ausführbare Dateien liegen meist in Verzeichnissen wie ../bin/..

    Kleine Korrektur/Verbesserung!
    Alles muss man dem Junior aus der Nase ziehen - zum Finden der Fundstelle
    ausführbarer Anwendungen gibt es das Direkt-Kommando which -
    which ergibt die direkte Ausgabezeile '/opt/kde3/bin/kinternet', wieder etwas
    mehr vereinfacht.
    REM Der Befehl 'su' startet den SuperUser root, allerdings ohne Desktop-
    (KDE3)-Unterstützung.

    b) Der Rest ist einfach - mit Maus in die Konsolenzeile mit ../bin/kinternet gehen
    und durch Mausziehen plus Shift+Einfg markieren.
    c) Den Home-Ordner in der Taskbar-Leiste durch Anklicken öffnen, Mauszeiger
    in die obigen Zeile Adresse: setzen, den bisherigen Eintrag Löschen durch
    drücken von Shift+Einfg und damit den Inhalt der Konsolenzeile einfügen
    plus Enter.
    d) Ist die gefundene Datei startbar, kann eine Verknüpfung erstellt werden. Dafür
    gibt es zwar einen kryptischen Konsolenbefehl, aber die Aufgabe soll ja intuitiv
    gelöst werden. Dazu in der Zeile Adresse: die rechts stehenden Buchstaben
    kinternet löschen und Enter antippen - nun erscheinen alle Anwendungen dieses
    bin-Ordners als Symbole. Mit Mauszeiger auf kinternet, gedrückt halten und auf
    den Desktop ziehen als Verknüpfung. Anschließend wandert das Symbol bei
    mir in den DesktopOrdner Browser_Netz und eine Kopie dieser Verknüpfung
    in die Taskbar-Leiste.

    DAS IST SCHON ALLES, um Linux auch für Umsteiger komfortabler zu machen!
    Links gefixt
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