[WinXP] NTFS oder FAT32

woernersen

chronische Wohlfühlitis
NTFS oder FAT32

Hallo Leute,

wenn ich mit Hilfe von Partition Magic die Platte formatiere und danach ne Partition neu erstelle muss ich ja entscheiden zwischen Ntfs Fat32 und anderen.
Was is da am besten?
Was eignet sich am besten für Windows?

Greez Woernersen
 

Wiggel

chronische Wohlfühlitis
@Brummel - Normalerweise ausführlichere Antworten parat hat. :D

NTFS, da dieses Datensystem für mehr Stabilität, Sicherheit und eine bessere Datenträgerkomprimierung sorgt.
NTFS ist für große Festplatten bis 2 Terabyte geeignet, während es bei FAT32 Einschränkungen gibt.

Ausführliche Informationen findet man auf folgender Seite.

NTFS oder FAT ???
© 2004, by Thorsten Tarrach
 

pegasusHH

treuer Stammgast
Ich empfehle auch NTFS da FAT 32, wie der Name schon sagt, auf 32GB beschränkt ist und unter dieser Formatierung nur 32 GB- Partitionen von Windows verwaltet werden können.

Sei aber vorsichtig mit Partitionmagic. Ich habe mal den Fehler gemacht eine externe Festplatte von FAT 32 in NTFS umzuformatieren und mehrere Partitionen anzulegen.

Hat nicht so ganz hingehauen und meine Daten auf der Externen waren alle weg.

Also am Besten erst die Daten von der Festplatte sichern, dann löschen und komplett neu formatieren.
 

matsch79

Der mit der Posting-MP
Wie jetzt?

... auf 32GB beschränkt ist und unter dieser Formatierung nur 32 GB- Partitionen von Windows verwaltet werden können.

Was ist denn das? :eek:
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ZuluDC

assimiliert
Es ist mit Windows-Boardmitteln (w2k/xp/w2k3) nur möglich 32 GB grosse FAT32-Partitionen zu erstellen - das ist aber die Beschränkung des dämlichen Windows und nicht die des Fat32 Dateisystems. Fat32 Partitionen können riesig sein und diese auch locker gelesen und beschrieben werden mit Windows.
 

little tyrolean

Elder Statesman
Der Hauptgrund, der gegen FAT32 spricht, ist die Clustergröße,
welche je nach Partitionsgröße erstellt wird und speziell bei großen P. viel Platz verschwendet.
Dazu kommt die maximale Dateigröße von 4 GB, die bei Videos u. U. nicht ausreicht.
Dateikomprimierung und -Verschlüsselung werden im Unterschied zu NTFS NICHT unterstützt.
Last but not least:
Nach einem Plattencrash können nur Dateien wiederhergestellt werden,
die nicht fragmentiert sind -
und das ist wohl bei den wenigsten Usern so, wer defragmentiert schon regelmäßig? :D
 

freddy_privat

dem Board verfallen
:columbo
Nach einem Plattencrash können nur Dateien wiederhergestellt werden,
die nicht fragmentiert sind -
und das ist wohl bei den wenigsten Usern so, wer defragmentiert schon regelmäßig?
:weg

Hä???
Auch fragmentierte Dateien können nach einem Crash wiederhergestellt werden. Ich fragmentiere mit O&O und habe meine Platte (200 GB mit 4 Partitionen) schon des öfteren wiederhergestellt. Sehe dabei absolut kein Problem, so wie oben beschrieben.
Schreibt mal Eure erfahrungen / meinungen zu diesem Thema.
:smokin
 

matsch79

Der mit der Posting-MP
DU DEFRAGMENTIERST MIT O&O!!!!!!!!!!!!!!!!

:hauklotz

Schon der Name sagt es ...
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Grainger

Praktizierender Atheist
Ich habe mit WinXP auch auf NTFS umgestellt, die Hauptgründe waren

- die Clustergröße
(man hat bei großen Partitionen unter NTFS einfach weniger "Verschnitt" als mit FAT32)
- die maximale Dateigröße
(4 GB reichen bei der Videobearbeitung eben oft doch nicht mehr aus)

Die Komprimierung hat mich nicht interessiert, ich lasse keine Partitionen bzw. Verzeichnisse komprimieren, irgendwie traue ich dem nicht und bei den heutigen Plattengrößen und -preisen ist Speicherplatz ohnehin kein Thema mehr.

Was mir noch fehlt ist ein wirklich anständiges Defragmentierungsprogramm, unter NTFS habe ich noch nichts gesehen das mit dem alten Norton Speedisk für FAT32 auch nur annähernd vergleichbar ware.

Momentan nutze ich Perfectdisk.
 

matsch79

Der mit der Posting-MP
:eek: Weniger Verschnitt??
Ist das denn korrekt? :eek:

Da kommt doch noch die MFT dazu, die ewig viel Platz verbraucht ...
und das soll weniger ausmachen als die falsche / ungünstige Clustergröße
unter FAT32?

Mein C hat als einziges NTFS und ist 7 GB groß,
hat eine Clustergröße von 4 k und die MFT belegt
800 MB, was ist daran günstig?? :eek: :unsure:s

Habe dazu auch noch das gefunden ...
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Grainger

Praktizierender Atheist
Du hast recht, die MFT habe ich bei meinen Überlegungen nicht berücksichtigt, standardmäßig beansprucht die ja auch 12,5% des Speicherplatzes.

Allerdings wird bei sehr großen Partitionen der Verschnitt von FAT32 sich auch in anständigen Dimensionen bewegen, ich habe 500 GB im Rechner und wenn ich anfange das in lauter kleine Partitionen zu zerstückeln wird die Sache sehr schnell unübersichtlich.

Und bei großen Partitionen hat man bei FAT32 dann immerhin 64 KB große Cluster, müßte man mal an einem praktischen Beispiel ausprobieren wie groß hier der Verschnitt wird.

Muss meine Strategie noch mal überdenken :D
 

matsch79

Der mit der Posting-MP
noch mal überdenken

Dafür bin ich aber auch !!!! :D

Habe das gerade mal geprüft mit den 12,5 % der Partition.
Also meine ist ja ca 150 GB groß, was dann 18,75 GB entspräche. :eek:
Allein für die MFT, dazu noch der normale Verschnitt etc pp ...,
dann bin ich weit über 20 GB Verlust!

Aktuell hat die Partition unter FAT32 aber nur 11 GB Verlust.
Was ist jetzt günstiger? :ROFLMAO:
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Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Hängt auch von der Anzahl der Dateien ab. Bei sehr vielen kleinen Dateien macht sich der Verschnitt natürlich extrem bemerkbar.
 

little tyrolean

Elder Statesman
Die MFT-Reserve zum Vergleich heranzuziehen ist schlicht und einfach falsch -
Windows reduziert die Größe, wenn die Platte voll wird, bis hin zum tatsächlich benötigten Speicherplatz.
So weit würde ich es allerdings nie kommen lassen - dann wird ein Defragmentieren schlicht unmöglich.
Hä???
Auch fragmentierte Dateien können nach einem Crash wiederhergestellt werden.
Dein Wort in Gottes Gehörgang - ich habe noch nie erlebt,
daß eine fragmentierte Datei nach einem Crash unter FAT32 erfolgreich repariert wurde,
allenfalls der erste nicht defragmentierte Teil, nicht aber der Rest.
Der Grund dafür ist, daß die FAT bei einem Crash in Mitleidenschaft gezogen wird
und meistens auch die Kopie der FAT, und damit fehlen dann die Verweise auf den (die) nächsten Cluster.
NTFS protokolliert alle Änderungen mit, und wenn die Platte auf Write Through (Schreibcache deaktiviert) gestellt ist,
ist der Zustand bis zum Crash auf der Platte festgehalten und kann ausgelesen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

freddy_privat

dem Board verfallen
Hab ne Frage an Matsch79

Was spricht gegen O&O und was soll Dein Bild???
Ich hab ne aktuelle Vollversion (8.0) und keine Free- oder Illegale!!!
Klär mich doch mal auf

Danke :wand
 

matsch79

Der mit der Posting-MP
Geinz einfach:

O&O fragmentiert nicht, sondern es defragmentiert!!!!!!
Der Name heißt ja auch O&O Defrag ***** ....
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freddy_privat

dem Board verfallen
(n)
mea culpa

ich habe leider nur die hälfte gelesen,
weis, das macht man nicht, und kommentiert dann erst recht nicht.
stimmt alles was ihr so schreibt.
deshalb:

Mögen sich alle meine Fehler auf ihre Plätze begeben
und möglichst wenig Lärm dabei machen.

:sleep
 
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