Windows Setup-Parameter

koloth

Chef-Hypochonder
Alle 9x-Systeme

Wenn man den Installationsvorgang verkürzen will, kann man das Setup mit einigen Parametern starten: z. B. SETUP /IM /ID

Die wichtigsten Setup-Parameter:

/IM Überspringt die Prüfung des Arbeitsspeichers
/ID Ignoriert die Prüfung des Festplattenspeicherplatzes
/IS Überspringt die Routineprüfung (Scandisk)
/IQ Sucht keine querverbundenen Dateien
/IN Startet Setup ohne Netzwerk-Setup-Modus
/IW Lizenzabkommen muss nicht bestätigt werden
/IH Überspringt die Registrierungsprüfung (funktioniert nur in der Beta-Version)
/IH Scandisk im Vordergrund starten
/IX Keine Überprüfung von unterschiedlichen Zeichensätzen
/IP x Diverse Parameter möglich, interessant scheint nur /P G=n, wobei n die Informationsvielfalt bei der Hardware-Erkennung steuert, 0= keine,default, 3= maximale Infos statt nur des Balkens
/PJ Installation des Powermanagements (ACPI)
/T:d:\TEMP In diesem Verzeichnis speichert Windows die Setup-Dateien temporär ab
/D Eine bestehende Windows-Version wird beim Installieren ignoriert (WIN.INI und System.ini)
/IL Dieser Schalter bewirkt, dass eine Logitech Maus bei der Installation beibehalten wird
/C Smartdrive wird nicht gestartet
/N Setup ohne Maus durchführen
/IT Keine Überprüfung auf laufende Hintergrundprogramme (TSRs)

Windows 98 / ME

/NF Die Aufforderung zum Entfernen der Diskette nach Beendigung des Kopierens wird nicht angezeigt. Die Option eignet sich für Besitzer einer bootfähigen CD-ROM von Windows 98 (OEM)
/IE Es wird nicht nach dem Erstellen einer Notfalldiskette verlangt (wichtig für Laptopbesitzer, die kein Diskettenlaufwerk bei der Installation anschließen können). Der Ordner Windows\Command\EBD wird nicht angelegt
/NM Es wird keine Prüfung der Mindestvoraussetzung von Win98 vorgenommen und Win98 kann auch auf "schwachen" Rechnern installiert werden
/IR Unterbindet das Neuschreiben des MBR bei der Installation
/NTLDR Unterbindet die Suche nach bereits installierten Betriebssystemen
/IV Unterbindet die Anzeige verschiedener "Werbe"-Grafiken während der Installation
/M Unterbindet das Abspielen von .wav Dateien während der Installation
/NH Hwinfo.exe wird nicht ausgeführt
/NX Die Version der Setupx.exe wird nicht geprüft


NT

Bei Windows NT wird die Installation nicht wie unter Windows 95/98 mit SETUP.EXE gestartet. NT wird durch den Aufruf von "WINNT.EXE" (unter DOS bzw. Windows 95/98) bzw. mit "WINNT32.EXE", wenn die Installation unter einem bestehendem NT gestartet werden soll, aufgerufen.

Durch die Angabe von Parametern kann man die Installation beeinflussen.

/S: Quellpfad Gibt den Ort der WINDOWS-Quelldateien an.
/T: TempLW Bestimmt das Laufwerk, auf dem die TEMP-Dateien gespeichert werden sollen
/I: Datei Gibt die INF-Datei an, die bei der Installation verwendet werden soll. Standard-Angabe ist DOSNET.INF. (ohne Pfad, da sich NT nach der Angabe unter /S richtet)
/O Nur Setup-Disketten erstellen
/OX Setup-Disketten für CD-ROM erstellen und Disketten-Installation durchführen
/X Keine Setup-Disketten erstellen
/F Keine Überprüfung der Dateien beim Kopieren (nur bei WINNT.EXE)
/C Keine Überprüfung des Speicherplatzes (nur bei WINNT.EXE)
/B Installation ohne Disketten, alle Daten werden auf die Festplatte kopiert.
/U Unbeaufsichtigte Installation durch Angabe einer Skriptdatei. (nur bei WINNT.EXE)
/UDF Definiert eine Zeichenfolge die verwendet wird, um bestimmte Abschnitte der Skriptdatei für die unbeaufsichtigte Installation durch die mit dieser Zeichenfolge gekennzeichneten Abschnitte in der UDF-Datei zu ersetzen.
/W Installation unter Win3.x bzw. Win95
/R Optionales Verzeichnis erstellen (nur bei WINNT.EXE)
/RX Optionales Verzeichnis kopieren (nur bei WINNT.EXE)



Windows 2000

winnt32 [/s:Quellpfad] [/tempdrive:Laufwerk] [/unattend[Zahl]:[Antwortdatei]] [/copydir:Ordner] [/copysource:Ordner] [/cmd:Befehlszeile] [/debug[Ebene]:[Datei]] [/udf:ID[,UDF-Datei]] [/syspart:Laufwerk] [/checkupgradeonly] [/cmdcons] [/m:Ordner] [/makelocalsource] [/noreboot]

Windows XP

WINNT [/s[:Quellpfad]] [/t[:Temporärlaufwerk]] [/u[:Antwortdatei]] [/udf:Kennung[,UDF-Datei]] [/r:Ordner] [/r[x]:Ordner] [/e:Befehl] [/a]

winnt32 [/checkupgradeonly] [/cmd:command_line] [/cmdcons] [/copydir:i386\folder_name] [/copysource:folder_name] [/debug[level]:[filename]] [/dudisable] [/duprepare:pathname] [/dushare:pathname] [/m:folder_name] [/makelocalsource] [/noreboot] [/s:sourcepath] [/syspart:drive_letter] [/tempdrive:drive_letter] [/udf:id [,UDB_file]] [/unattend[num]:[answer_file]]

Parameter --> Beschreibung
/checkupgradeonly --> Überprüft ob es bei einen Upgrade (WIN98, WINNT usw.) zu Problemen kommen kann. Es wird bei NT eine LOG-Datei WINNT32.LOG bzw. bei Windows 95/98 eine Datei UPGRADE.TXT erstellt, wo man dann nachlesen kann, ob es zu Problemen kommen kann. Es wird keine Installation von NT durchgeführt.

/CMD:[Command_Line] --> Weist Setup an, vor der Schlussphase von Setup einen bestimmten Befehl auszuführen. Dieser Zeitpunkt liegt nach dem zweimaligen Neustarten des Computers und nachdem Setup die erforderlichen Konfigurationsdaten gesammelt hat, jedoch vor Abschluss von Setup.

/makelocalsource --> Kopiert die Quelldateien auf die lokale Festplatte.

/syspart:[Laufwerk] --> Kopiert die Startdateien auf die lokale Festplatte. Dieser Parameter muss immer im Zusammenhang von /tempdrive verwendet werden.

/unattend --> macht ein Update von einer vorherigen Windows 2000 Installation. Alle Benutzereingaben werden von der vorhandenen Installation verwendet.

/unattend[Zeit]:[Antwortdatei] --> Die Installation wird ohne Benutzereingaben durchgeführt. Alle Angaben Benutzereingaben werden aus der Datei geholt. Der Parameter [Zeit] gibt an, wie lange NT nach dem Dateikopieren und dem Reboot warten soll.

/tempdrive:[Laufwerk] --> Laufwerk, auf dem die temporären Dateien abgelegt werden sollen und dass Windows auf diesem Laufwerk installiert werden soll.

/s:[sourcepath] --> Legt das Laufwerk fest, auf dem sich die Quelldateien befinden. Man kann auch mehrere /s Schalter für unterschiedliche Server angeben, der erste Server muss aber immer zur Verfügung stehen.

/cmdcons: --> Fügt dem Installationsbildschirm eine Reparaturfuktion (Recovery Console) für die durchgeführte Installation hinzu.

/copydir:[Verzeichnisname] --> Damit kann man ein Verzeichnis hinzufügen der in Windows 2000 nicht vorhanden ist. Dieses Verzeichnis wird unter dem Windows-Verzeichnis angelegt (z.B.: C:\WINNT\TESTOrdner)

/debug[Level-NR][:Dateiname] --> Erstellt ein Fehlerprotokoll mit den angegebenen Dateinamen. Werden keine Parameter angegeben, wird das Log als C:\WINNT32.LOG als Level 2 erstellt.
Die Level bestimmen, wie ausführlich das Protokoll sein soll:
Level 0: schwerwiegende Fehler
Level 1: Fehler
Level 2: Warnungen
Level 3: Informationen
Level 4: Ausführliche Informationen

/m:[Verzeichnisname] --> legt fest, das Treiber erst aus diesem Verzeichnis installiert werden sollen. Werden Treiber in diesem Verzeichnis für die Hardware gefunden, hat man die Möglichkeit, diese Treiber zu verwenden.

/noreboot: --> es wird kein Neustart durchgeführt wenn WINNT das Kopieren beendet hat. Man hat die Möglichkeit, noch weitere Aktionen durchzuführen.

/udf:id[,UDF_file] --> erweiterte Antwortdatei. Diese Datei wird zusätzlich zur Unattend-Antwortdatei benutzt. Alle Einstellungen in dieser Datei setzten gleiche Einstellungen in der Unattend-Datei außer Kraft.

/copysource:Ordner --> erstellt wie "copydir" einen zusätzlichen Ordner. Dieser wird aber nach der Installation automatisch wieder gelöscht.

/dudisable --> deaktiviert das dynamische Update (Windows XP).

/duprepare:pfadname --> gibt den Pfad zu den Update-Dateien an, die man z.B. aus dem Internet runtergeladen hat (Windows XP).

/dushare:pfadname --> gibt die Freigabe an, wo Update-Files liegen (Windows XP).
 

koloth

Chef-Hypochonder
noch "ein paar" Ergänzungen

haben in den ersten Beitrag nicht mehr alle reingepasst. Ich durfte leider nur max. 15000 Zeichen verwenden. :)

NT

Die Installation von NT scheitert, wenn die Platte grösser als 8 MB ist.
Bei Festplatten über 8 GByte bricht NT mit einer Fehlermeldung beim Erstellen einer Partition ab und zerstört eventuell die komplette Partitionstabelle der Platte.

Abhilfe:
1. man kopiert sich das i386-Verzeichnis auf die Platte und überschreibt die ATAPI-Treiber (atapi.sys) mit neueren, mind. aus SP4 uns startet die Installation dann von Festplatte
oder
2. http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;q197667

NT / 2000

Wenn man das Servicepack auf einem Rechner installiert, muss man eventuell benötigte Hotfixpacks von Hand nachträglich neu installieren. Das kann bei vielen Rechnern dazu führen, dass einige Hot-Fix-Packs vergessen werden.
Man kann aber auch bei der Installation des Servicepacks automatisch die Hot-Fix-Packs mit installieren.

Dazu geht man folgendermaßen vor:

1. Entpacke das aktuelle Servicepack in ein beliebiges Verzeichnis ([Servicepack] /X)
2. Erstelle in diesem Verzeichnis ein weiteres Unterverzeichnis mit dem Namen "Hotfix"
3. Entpacke das Hot-Fix-Pack in dieses Verzeichnis

Beim Aufruf der Datei Update.exe vom Servicepack überprüft das Servicepack, ob ein Verzeichnis "Hotfix" vorhanden ist. In diesem Verzeichnis sucht es nach den Dateien "Hotfix.exe" und "Hotfix.inf". Sind diese vorhanden, wird man gefragt, ob man die Hot-Fix-Packs auch installieren möchte.


2000

Bootdisketen erstellen

Die Möglichkeit, die Bootdisketten über WINNT bzw. WINNT32 erstellen zu lassen, besteht nicht mehr.
Dafür gibt es jetzt auf der CD ein Verzeichnis "BOOTDISK", in dem sich zwei EXE-Dateien befinden.
MAKEBOOT.EXE für DOS
MAKEBT32.EXE für 2000
Starte die jeweilige Datei und 2000 erstellt anhand der IMG-Dateien 4 Bootdisketten.


Windows 2000 / XP

Standardprogramme unter Software aufführen bzw. erst gar nicht installieren:

Ab Windows 2000 hat man bei der Installation bzw. auch nach der Installation unter der "Systemsteuerung" -> "Software" nicht mehr die Möglichkeit Programme zu deinstallieren die unter "Zubehör und Dienstprogramme" abgelegt sind (ca. 12 MB). Diese Programme werden einfach installiert und können nicht wieder entfernt werden. Unter dieser Gruppe sind folgende Anwendungen aufgeführt:

1. Eingabehilfen-Assistent
2. Kommunikation
3. Multimedia
4. Spiele
5. Zubehör

Wenn man die Programme auch entfernen will, geht man folgendermaßen vor:

Aus dem Verzeichnis "%SystemRoot%\inf" lädt man die Datei "SYSOC.INF" mit einem Texteditor. Hier findet man unter dem Abschnitt [COMPONENTS] ab dem gekennzeichneten Bereich "; old base components" hinter jedem einzelnen Abschnitt den zusätzlichen Eintrag "HIDE"

Jetzt entfernt man dieses HIDE so, dass hier jetzt auch zwei Kommas hintereinander stehen und speichert die Datei ab. Jetzt hat man unter Software die Möglichkeit, diese Programme zu entfernen oder wieder zu installieren.

Beispiel:

Orginal: Games=ocgen.dll,OcEntry,games.inf,HIDE,7
Geändert: Games=ocgen.dll,OcEntry,games.inf,,7

Wenn man schon bei der Installation von Windows 2000 die Möglichkeit der Auswahl haben will, muss man folgendes tun:

1. Kopiere das i386-Verzeichnis von der CD auf einen anderen Datenträger
2. Entpacke die Datei "SYSOC.IN_" mit folgendem Befehl:
expand -r sysoc.in_
3. Öffne wie oben beschrieben auch diese Datei mit einem Texteditor und entferne den Eintrag "HIDE" aus den Komponenten, die zur Auswahl angezeigt werden sollen.
4. Bevor man jetzt die Installation startet, muss man noch die Originaldatei sysoc.in_ entfernen oder umbenennen und die geänderte Datei an diese Stelle kopieren.


Servicepack in die Installationsdateien einbinden:

Ab Windows 2000 kann man jetzt das aktuelle Service Pack in die Erstinstallation mit einbinden und braucht es nicht mehr nachträglich zu installieren. Das hat auch den Vorteil, dass bei der Nachinstallation von Treibern auch auf das Verzeichnis zurückgegriffen werden kann und man nicht nochmals das Service Pack installieren muss, wie es noch bei Windows NT nötig war.

Vorgehen:

1. Kopiere die original Windows 2000 CD auf die Festplatte (z.B. mit XCOPY in das Verzeichnis "Win2SP")
2. Nimm die CD mit dem SP oder lade Dir vom MS Server das aktuelle Service Pack runter. Hier benötigst Du aber unbedingt das Service Pack für die "Netzwerk Installation" (ca. 87 MByte).
3. Entpacke nun das Service Pack mit dem Parameter -x in ein beliebiges Verzeichnis. Du musst das Service Pack vorher unbedingt entpacken, da sonst der nächste Schritt nicht geht (nur so werden wirklich alle Dateien entpackt).
4. Starte das Service Pack jetzt folgendermaßen:
Update -S:[Windows 2000 Verzeichnis]
z.B. Update -S:D:\Win2SP
Info: Unter "%SystemRoot%\Svcpack.log" wird ein LOG-File erstellt wo man das Update überprüfen kann.
5. Starte jetzt die neuen Installationen aus diesem Verzeichnis (freigeben oder auf CD-Brennen). Jetzt hast Du dann gleich immer ein neues Windows mit dem aktuellen Service Pack (die Installation des SP ist dann aber nicht mehr rückgängig zu machen).


98 / ME

will man 98 /ME nach einem NT-basierten System installieren, kann man den Bootmanager mit dem Setup-Parameter /IR vor der Zerstörung retten.
Also: SETUP /IR

95 / 98

Altes DOS nachträglich installieren

Lege im Root-Verzeichnis der Festplatte das Verzeichnis DOS an und kopiere alle DOS-Befehle dorthin. Erstelle bzw. besorge Dir eine DOS x.x - Bootdiskette, die alle Systemdateien enthält. Kopiere dann folgende DOS x.x Dateien von dieser Diskette ins Hauptverzeichnis des Boot-Laufwerks.
Im Rootverzeichnis muss man allerdings die Endung der Dateien auf .DOS ändern. Wichtig ist, dass man den neuen Namen (mit der Extension .DOS) schon beim kopieren angibt, da es bereits Dateien mit den alten Namen gibt (von Windows). Diese würden sonst überschrieben werden.

also so:
COPY A:\MSDOS.SYS C:\MSDOS.DOS
COPY A:\IO.SYS C:\IO.DOS
COPY A:\COMMAND.COM C:\COMMAND.DOS
COPY A:\AUTOEXEC.BAT: C:\AUTOEXEC.DOS
COPY A:\CONFIG.SYS: C:\CONFIG.DOS

Für die Dateien MSDOS.DOS und IO.DOS müssen die Attribute R+S+H gesetzt werden. Danach trägt man in die Datei MSDOS.SYS unter [Options] BootMulti=1 ein. Nun sollte es möglich sein, durch Drücken von F4 DOS x.x zu starten. Um DOS zu starten, kann man auch F8 drücken und im Start-Menü die Option "Vorherige DOS-Version" auswählen.

In der neuen Version von Win95 (B-Version) ist es nicht mehr auf diese Weise möglich.

Will man ein altes DOS unter Win95 B nachträglich installieren, geht es so:

Tipp 1:

1. Die Datei IO.SYS von Win95 auf WIN40.SYS kopieren
2. Im BootBlock (Block 0) mit einen Diskeditor IO.SYS auf WIN40.SYS ändern

Solltest Du WinNT installiert haben, musst Du Punkt 2 an der Datei BOOTSECT.DOS durchführen.

Tipp 2:

Win95 B installieren

1. "FDISK /MBR" und "SYS C:" von einer gebooteten Win95 A Diskette aufrufen
2. "COPY IO.SYS C:" und "COPY COMMAND.COM C:" von einer Win95 B Diskette ausführen

Tipp 3:

Es gibt einen Programmierer, der für das Patchen des Win95B Bootsektors ein Programm geschrieben hat. Der Vorteil ist, dass es einfacher zu installieren ist und richtig funktioniert, wenn NT und damit eine BOOTSECT.dos existiert.
W95BOOT V1.21-Bugfix beseitigt den Multibootfehler von Win 95B mit DOS, selbst wenn Win NT auch installiert ist (bootsect.dos Datei)
http://www-user.tu-chemnitz.de/~jwes/win95boot.html


ME

echten Dos-Modus

Ab Windows ME hat Microsoft die Benutzung bzw. das Booten in den reinen MS-DOS Modus deaktiviert. Wenn man den MS-DOS Modus benötigt, findet man im Internet genug Anleitungen, die beschreiben, wie der DOS-Modus wieder aktiviert werden kann:

einfach mal nach dem Real-Dos-Mode-Patch suchen.

Ein kleiner Haken ist auf den ersten Blick aber dabei:
Man kann nach dem Patch nicht mehr über das Drücken der Strg-Taste den abgesicherten Modus starten. Wird dieser aber benötigt (beispielsweise, weil Windows nicht mehr starten will), muss man diesen Modus von Hand mit der Eingabe "win /d:m" aktivieren.

Man kann den abgesicherten Modus aber auch erzwingen:

Sollte Windows nur noch im abgesicherten Modus starten, obwohl eigentlich alles ordentlich funktionieren müsste, prüfe doch einmal, ob sich im Verzeichnis C:\Windows die (schreibgeschützte) Datei "Wnbootng.sts" befindet und lösche diese Datei.
Um den abgesicherten Modus zu erzwingen, lege einfach eine leere Datei mit dem oben erwähnten Namen im Windows-Verzeichnis an, die Datei wird automatisch wieder gelöscht.


Backup-Software nachträglich installieren

Auf den ersten Blick besitzt Windows ME kein Microsoft Backup mehr.
Aber es ist auf der WinME CD im Ordner "\Add-ons\msbackup" versteckt.
Dort befinden sich zwei Dateien: BACKUP.TXT und MSBEXP.EXE.
Das Programm ist eine Lizenzversion des professionellen Backup-Programms "Seagate Backup Exec".
Es ist leicht zu bedienen und auch für Profis geeignet.

95 / 98

Startparameter der Datei WIN.COM

Diese Parameter können nicht über die Eingabeaufforderung benutzt werden. Man muss dafür Windows beenden, um dann mit den entsprechenden Parametern Windows starten zu können.

Syntax:
WIN {/D:[F] [M] [N] [V] [X]} [/W] [/WX]

Parameter:

/W Wiederherstellen der Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT mit Hilfe der Dateien CONFIG.WOS und AUTOEXEC.WOS. Danach erscheinen folgende Bildschirmmeldungen: Weiter mit beliebiger Taste ...Jetzt wird das System neu gestartet.
/WX Wiederherstellen der Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT mit Hilfe der Dateien CONFIG.WOS und AUTOEXEC.WOS. Danach wird das System automatisch neu gestartet.

/D:[Werte] Ermöglicht die Fehlersuche, wenn Windows nicht gestartet werden kann. Die Werte können kombiniert werden.
F deaktiviert den 32-Bit Datenträgerzugriff. Entspricht dem SYSTEM.INI Eintrag: 32BitDiskAccess=FALSE
M aktiviert den abgesicherten Modus (entspricht dem Start mit F5)
N aktiviert den abgesicherten Modus mit Netzwerkunterstützung (entspricht dem Start mit F6)
S verhindert, dass Windows den ROM-Adressbereich von F000:0000 bis 1 MB für einen Haltepunkt verwendet. Entspricht dem SYSTEM.INI Eintrag: SystemROMBreakPoint=FALSE
V Interrupts des Festplatten-Controllers werden von der ROM-Routine behandelt. Entspricht dem SYSTEM.INI Eintrag: VirtualHDIRQ=FALSE
X Schließt den Adapterbereich aus dem Speicherbereich aus, in dem Windows nach freien Speicher sucht. Entspricht dem SYSTEM.INI Eintrag: EMMExclude=A000-FFFF


98

Notfalldiskette aus DOS erstellen:

Win98 legt im Verzeichnis Windows\Command\EBD eine Kopie der Notfalldiskette an.
Diese kann im DOS Prompt mit dem Befehl bootdisk.bat erstellt werden.
 

rsjuergen

assimiliert
Ich habe mir mal erlaubt den Beitrag von Koloth (wegen seiner Wichtigkeit) mal in Word zu übernehmen und in drei verschiedenen Textformaten zu zippen. Damit sich das auch jeder schnell und ohne Umstände ausdrucken kann, denn wenn man diese Schalter braucht, kann man meist nicht auf's Internet zugreifen..... :D :D :D
 

Anhänge

  • windows setup schalter.zip
    28,5 KB · Aufrufe: 461
G

Gast 5555

Gast
Wie wähle ich den bei einer Windows 2000 Installation die Komponenten aus ?! Oder geht das in 2k nichtmehr ?!

MfG Gast :D
 

koloth

Chef-Hypochonder
Sorry für die späte Antwort. ;)

Ich nehme an, Du meinst die sogenannten Standard-Programme, die "automatisch" mitinstalliert werden.
Doch, das geht noch.

Siehe hier
 

purene

kennt sich schon aus
Hi zusammen,
hab mal ne frage, muß XP irgendwie auf meinen Laptop bekommen. Dieser hatt aber nur 48 MB RAM.
Kann man die RAM überprüfung irgendwie abschalten?

Danke für eure Hilfe


Purene
 
D

daniel456544

Gast
win 98 setup laptop läuft nicht bitte HILFE

win 98 setup laptop läuft nicht bitte HILFE


nachdem das setup immer von selbst abbrach habe ich über die setup zusätze setup /xx /xx https://www.supernature-forum.de/newreply.php?action=newreply&threadid=7086 etc. das setup einwandfrei zum laufen bekommen, bis zu dem zum setup gehörigen neustart, danch erscheint nur noch ein eingabe"strich" ungefähr so: _ der blinkt außerdem leuchtet die festplatte aktiv leuchte???? wenn ich dann über stardiskette starte und in das windows verzeichnis gehe und dan win eingebe erscheint eine datei fehlt das system wurde angehalten und es geht nichts mehr bitte HILFE

danke
 

dR.bEsT

Herzlich willkommen!
auch nen Laptop

Hi @ all,

ich hab nen alten Laptop (Compaq LTE 5200 , 120Mhz , 40 MB Ram, 2,1 GB Festplatte, CD-Rom + LAN in der Docking Station :) ) geschenkt bekommen. Hab natürlich gleich mal die Festplatte formatiert und wollte Win98 drauf machen. Tja, war wohl nix :cry: . Nachdem er beim Win98 und Win95 Setup die Installationsdateien kopiert hat, kommen zwei Fehlermeldungen(siehe fehler.zip(unten)) .Setup bricht ab und im Dos Modus kommt die dritte Meldung. Also ein neuer Versuch. Dann meint er es sei nicht genug konventioneller Speicher zu Verfügung. Also, C wieder formatiert und alles von vorne -> gleiche Fehlermeldungen. (Bilder von den Meldungen gibts unter Fehler.zip

So soweit so gut, aber als ich den genialen Beitrag von koloth oben las, kam Hoffnung auf.
Also gleich ein paar Parameter ausprobiert, gleicher Fehler !?)

:) Wer kann mir helfen bzw. welche Parameter soll ich probieren bzw. was mache ich falsch.
 

AranankA

Herzlich willkommen!
Umleitung der Standard-Installationspfade

Moin, moin.
Ist es möglich in der Antwortdatei zur Winnt32.exe die Pade zu "CommonFilesDir" und "ProgramFilesDir" auf andere Partitionen oder Festplatten umzuleiten?
mfg
arananka
 

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Hallo und herzlich willkommen :)
Meines Wissens nach sind das Umgebungsvariablen, die man erst nach erfolgter Installation ändern kann. Wenn das aber doch geht, würde mich auch interessieren wie, vielleicht klärt uns jemand auf :)
 

little tyrolean

Elder Statesman
Re: Umleitung der Standard-Installationspfade

Original geschrieben von AranankA
Ist es möglich in der Antwortdatei zur Winnt32.exe die Pade zu "CommonFilesDir" und "ProgramFilesDir" auf andere Partitionen oder Festplatten umzuleiten?
Klar geht das:

[GuiUnattended]
.
.
.
.
ProfilesDir=Laufwerk:\Name; anstatt "C:\Dokumente und Einstellungen"
ProgramFilesDir=Laufwerk:\Name; anstatt "C:\Programme"
etc. p.p :D
 
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