Windows Sandbox: Nützliche Neuerungen in Arbeit

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Windows Sandbox: Nützliche Neuerungen in Arbeit

Windows Sandbox


Seit vielen Jahren ist in Windows eine Funktion mit dem Namen “Sandbox” enthalten, die allerdings ein Schattendasein fristet, obwohl sie grundsätzlich sehr nützlich ist. Mit neuen Funktionen möchte Microsoft die Sandbox aufwerten und nützlicher machen.

Startet man die Sandbox, erhält man sozusagen ein “Windows unter Windows” in Form einer nackten Installation. Alles, was man in dieser Sandbox tut, verschwindet im Nirvana, sobald man sie schließt. Die Sandbox eignet sich daher prima für Softwaretests oder zur Analyse verdächtiger Dateien.

Der Vorteil der Konzeption ist gleichzeitig der größte Nachteil: Die Sandbox ist komplett abgeschottet, und möchte man Dateien aus dem Hostsystem in die Sandbox übertragen, muss man das bei jedem Start wieder neu einrichten. Zwar gibt es die Möglichkeit, durch die Verwendung von Konfigurationsdateien bestimmte Einstellungen automatisch setzen zu lassen, so richtig komfortabel ist das allerdings auch nicht.

In der aktuellen Insider-Version von Windows 11 testet Microsoft verschiedene Neuerungen für die Sandbox: Mit einem einfachen Schalter lässt sich die Umleitung der Zwischenablage in die Sandbox aktivieren, um Inhalte per Copy&Paste vom Hostsystem in die Sandbox zu ermöglichen. Auch Video- und Audio-Eingabe können auf Wunsch aktiviert werden.

Zudem kann auch die Freigabe von Ordnern jetzt mit einem Klick eingerichtet werden und last but not least gibt es ein erstes Set an Kommandozeilenparametern, die man mit wsb.exe -help anzeigen lassen kann.

Offenbar sind noch weitere Neuerungen für die Sandbox geplant, denn Updates sollen künftig über den Store ausgeliefert werden. Das erlaubt es Microsoft, neue Funktionen unabhängig von einem Windows-Update zu verteilen.

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