Windows 11: Änderungen an der KI-Strategie werden immer wahrscheinlicher

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Windows 11: Änderungen an der KI-Strategie werden immer wahrscheinlicher

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Die Zeichen mehren sich, dass Microsoft größere Anpassungen an seinem Umgang mit Windows 11 vornehmen wird. Erst gestern kündigte Windows-Chef Pavan Davuluri eine größere Restrukturierung im Windows-Team an, bei dem Entwickler und andere Mitglieder abkommandiert werden, um die zahlreichen Mängel im Betriebssystem zu beheben. Nun dürfte es auch der vielfach planlosen KI-Strategie an den Kragen gehen.

Das lässt ein neuer Bericht von Windows Central vermuten. Bestimmte Grundfunktionen und -technologien wie die semantische Suche, Windows ML, der Agent Workspace und grundsätzliche KI-Schnittstellen sind von den geplanten Änderungen ausgenommen, weil Microsoft sie als weiterhin notwendig erachtet, damit Windows 11 in diesem Bereich möglichst konkurrenzfähig bleiben soll. Daneben dürfte es aber zu zahlreichen Änderungen kommen.

Eine Baustelle sind dabei die verschiedenen Copilot-Integrationen in diversen Inbox-Apps wie Paint oder Notepad, die derzeit auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft werden. Entweder dürften manche davon zumindest teilweise verschwinden oder zumindest das Copilot-Branding verlieren, um die Integration nahtloser zu gestalten. So oder so hat Microsoft den Rollout weiterer Copilot-Integrationen vorläufig gestoppt, solange die strategischen Änderungen nicht final sind.

Auch Recall steht vor größeren Veränderungen. Mittlerweile soll man bei Microsoft intern zu dem Schluss gekommen sein, dass die bisherige Implementierung ein Fehlschlag war. Angedacht ist nach derzeitigem Stand eine vorsichtige Evolution oder Weiterentwicklung des Konzepts, wobei der Name im weiteren Verlauf verschwinden könnte. Was mit weiteren KI-Funktionen wie Click-to-do passieren könnte, ist derzeit nicht absehbar. Da sich Microsoft aber seine Gesamtstrategie ansehen soll, dürfte auch hier Änderungen kaum ausgeschlossen sein.

Beide Meldungen schließen sich an erste Ankündigungen an, dass Microsoft Änderungen beim Windows Insider Program vornehmen will. Während für Version 26H1, die xklusiv für neue ARM-basierte Windows-Geräte kommen wird, das neue Plattform-Release Bromine (Build 28020.x) verwendet wird, verbleiben bestehende Systeme für Version 26H2 im Herbst auf der Germanium-Plattform (Build 26300.x) und dürften wieder nur ein Enablement Package bekommen. Dennoch machte Microsoft bereits deutlich, dass in den kommenden Monaten größere Änderungen zwischen einzelnen Builds im Hintergrund vorgenommen werden.

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