Diskussion Wer die AfD gewählt hat, wählte das politische Desaster in Deutschland

Timothy Truckle

treuer Stammgast
AW: Wer die AfD gewählt hat, wählte das politsche Desaster in Deutschland

Wenn die AFD sich wenigstens auf poliztische Diskussion und Argumentation einließe könnte man sie ja noch als Partei akzeptieren aber wer nur Angst vor Flüchtlingen propagiert und auf Gesprächsangebote mit "Lügenpresse" reagiert, was ist das denn für ein dümmlicher Haufen.
Im übrigen passt mir auch nicht was die etablierten Parteien gerade so treiben Konnzepte gibts da auch keine. Ich gehe wählen aber nur Parteien unter 5% mit nicht allzu doofem oder radikalem Programm, die Piraten waren da ganz ok. Damit entziehe ich allen die mir nicht gefallen meine Stimme aber sie ist halt vorhanden. Damit kommt es zwar zu so katastrophalen Verteilungen wie in BW aber wenn die Parteien sich nicht mehr als interesenvertreter ihrer Wähler sehen dann passiert halt so ein Unfug
 

Schpaik

jeder nach seiner Façon
Teammitglied
AW: Wer die AfD gewählt hat, wählte das politsche Desaster in Deutschland

Grainger schrieb:
Wir leben nun mal in einer Demokratie und die AfD ist nun mal ein legale und erlaubte Partei.
In dieser Hinsicht unterscheidet sie sich in keiner Weise von CDU/CSU, SPD, Grünen, usw.
Naja, nicht ganz. Die Unterschiede sind schon recht groß. In den Nachrichten wird in der Regel zwischen AfD und "den etablierten Parteien" unterschieden. Wobei ich dieses "etabliert" eigentlich schon für eine Form der Beeinflussung halte. Richtiger wäre wahrscheinlich "die alten" oder "die traditionellen". Etabliert klingt halt schicker und so ein bisschen gehoben.
Ganz klar bin ich in meinem Leben einer Menge Leute begegnet, die rein aus Tradition immer die gleiche Partei wählen. Völlig egal welchen Mist die verzapfen. Selbst wenn man diesen Leuten aufzeigt/aufzählt, was 'ihre Partei' für ne Scheiße gebaut hat und sie sich darüber beklagen bzw. darunter Leiden müssen, so wird beim nächsten Mal wieder die gleiche Partei gewählt. :suizid:

Insofern finde ich das eigentlich ziemlich Klasse, was die AfD da geschafft hat. In einige der leeren Köpfe in diesem Land ist endlich mal so etwas wie ein politisches Dasein eingezogen. Denen ist bewusst geworden, dass "etabliert" nicht gleichbedeutend ist mit Immer Gut! oder Wird schon Stimmen. Alleine schon diese Tat dieser Betonköpfe, die sich überwunden haben mal nicht ihrer Tradition zu folgen, sondern auch mal was anderes zu wählen, ist ein Schritt in die richtige, politische Funktion dieses Staates.

Mit welchem Programm (eigentlich mit noch gar keinem!!) bzw. mit welcher Richtung die AfD nun so viele Stimmen bekommen hat, empfinde ich jedoch als gruselig.

Wobei ich eher nicht glaube, das die AfD so die tolle Partei ist, sondern viel mehr, das die alten Parteien schlicht den Bogen überspannt haben. Das Merkel sagte vor einiger Zeit mal so schön:
Jeder Mensch hier in Deutschland verdient hier durchschnittlich 3000 Euro Netto im Monat. (Aus einer Rede, von wegen Deutschland geht es gut)
Ich persönlich kenne niemanden hier auf der Ecke, der auch nur annähernd auf die 2000 Netto kommt. Da frag ich mich: Bin ich kein Mensch? - Gehöre ich nicht zum Durchschnitt?
Es mag ja rein statistisch gesehen so sein wie es sagt aber die Verhältnisse von Reich und Arm stimmen in diesem Land nicht.

Den allermeisten Menschen mit denen ich zu tun habe, geht es nicht wirklich gut. Selbst mit Hilfe vom Staat. Dann werden auch noch an allen Ecken und Enden diese Hilfen zusammengekürzt. Immer so schön (ich sach nur: dämliche Sachbearbeiter in den Ämtern!) nach dem Motto: Der Staat hat kein Geld!
Nu kommt die Ratte von Schäuble dahergerollt und erzählt was von Sparen an allen Ecken und Enden. Und nu kommen auf einmal ganz ganz viele Menschen zu uns, die in aller erster Linie natürlich erst einmal Geld kosten werden.

Das der tatsächlich normale Durchschnittsbürger (der eben nicht auf 3000 Euro Netto kommt) da so langsam in Panik gerät, kann ich verstehen. Es ist jetzt schon nicht genügend Geld vorhanden für Polizisten, Krankenschwestern, Straßenbau, Infrastruktur, Bücherhallen, Schulen, etc. Also das ganze Sozialwesen hier in Deutschland. Das krängelt und hinkt an allen Ecken und Enden. Und jetzt kommt auf einmal eine Menschenmenge in der Größenordnung von einer Großstadt zu uns? - Der Staat hat doch eh schon kein Geld und muss sparen an allen Ecken und Enden... wie soll man das bloß schaffen....??? ................aaaaahhhhh Paaaaaanik

Tatsächlich ist Deutschland (der Staat und die Bürger) rein statistisch mit einer der reichsten Nationen auf dieser Welt. Das mit den bisherigen Flüchtlingen könnten wir aus der Portokasse wuppen. Gut, wir haben noch immer nicht genügend Menschenmaterial in den Großstädten um lange Warteschlangen bei den sozialen Ämtern zu vermeiden (das ist übrigens Absicht. - 'Da könnt ja jeder kommen. Nur wer wirklich Bedürftig ist, wird die Prozeduren aushalten und lange Wartezeiten in kauf nehmen.')
verborgener Text:
Nur mal kurz zwischendurch
Eigentlich ein hoch interessantes Thema. Der Staat macht es Menschen in diesem Land extra schwer über das soziale System an Geld zu kommen. Was man da an Unterlagen beibringen muss, welche Nachweise gefälligst zu erbringen sind und welche Gegebenheiten vorherrschen müssen, die natürlich alle zu belegen und zu beweisen sind...... im Gegenzug das Finanzamt. So gut wie jeder Arbeitnehmer kann vom Finanzamt Geld zurück bekommen. Durch das System durch zu steigen, wie jetzt was wo wann angegeben werden muss, mit was belegt, etc....... das ist ne Kunst für sich.
Eine meiner Bekannten hat jetzt ihre 'normale' Steuererklärung mal über einen gemeinnützigen Verein prüfen lassen. Die haben achthundert Euro für sie mehr rausgerechnet. Pro Jahr! :eek:

Aber ehrlich, was ist denn das für ein System? Der deutsche Staat kassiert die Bürger ab und erst wenn sie sich auf Gesetze und Regelungen berufen, bekommen sie ihr Geld auch zurück?! :eek:
Im Regelfall sollte es doch so etwas wie vertrauen in den Staat geben und Steuerprüfer (oder wie immer die heißen) kosten Geld. Und die meisten Menschen gehen eben auch davon aus, (eben die, die nicht 3000 Euro im Monat verdienen), das sie eben NICHT vom Staat über den Tisch gezogen werden. - Nachdem was ich in den letzten Monaten von diesem gemeinnützigen Verein gehört habe, ist das genau umgekehrt.

Der deutsche Staat rechnet damit, das sich viele nicht mit dem Steuersystem auseinandersetzen wollen und verdient damit ohne Ende eine Menge Geld. - Bei großen Firmen oder Menschen, die sich einen Steuerberater leisten können, natürlich nicht. Aber jeder Minijob- oder Halbtagsarbeiter könnte eigentlich steuerliche Vergünstigungen geltend machen, wenn er/sie durch die Regelungen blicken könnte.


Gamma schrieb:
Und dass sich die "Realpolitiker" nicht mit der AfD unterhalten und denen ihre Argumente und Programme widerlegen, das zeigt die Überforderung deutlich von einzelnen Leuten.
Ja, schick.. nicht?!
Feiges Pack! sag ich dazu.
Oder um es genauer zu formulieren: Die "Realpolitiker" sind eben genau das. Keine genauen Aussagen, immer schwammig und erst wenn sicher ist, wohin die Fahne schwenkt sich dafür auch stark machen. "Merkeln" war eigentlich DAS WORT des Jahres 2015. Wurde dann nicht genommen von der Jury. (In dem Moment hätte ich die Jury gewechselt oder schlicht eingestampft. - Glaubwürdigkeit gleich 00 :kotz)

oxfort schrieb:
Das Problem sind die Richter, Politiker und Abgeordnete, die eigentlich zu den ehemaligen 68er gehören. Einige sitzen heute in Positionen, die wirklich überdacht werden sollten. Eigentlich sind nicht die Flüchtlinge das Problem, sondern die Politik.
Mh..... die Richter....? - Ganz klar ist Rechtsprechung Auslegungssache. Jeder Richter der seinen Job ernsthaft und ehrlich betreibt hat in meinen Augen nen echt schweren Job gewählt. Wobei es durchaus in den Landgerichten und in den Oberlandesgerichten hier in Deutschland schon (aus meiner Sicht zu durchaus berechtigten) Attacken kam.
Ob das 68ter sind?... möglich. - Ist jedoch in meinen Augen kontraproduktiv. Menschen über 60 sollten keinen Posten in der Rechtsprechung, in der Festlegung von Regelungen (hier sind wir dann bei den Politikern und Abgeordneten) oder sonstigem haben. Die reale Welt hat sie längst überholt.

Anderseits wären rund 30 Prozent der Leute, die im Bundestag sitzen mit dieser Regelung sozusagen Arbeitslos. - Würde ihnen nun nicht wirklich schaden.... aber die allgemeine Aufgabe aus den Köpfen der 'Alten' zu unterbrechen ist nicht im Sinne der 'Alten'. Erst wenn man mit viel mehr Geld und Steuerfreiheit winken würde, gäbe es wahrscheinlich ne Chance, das Gesochs (Gesocks?) loszuwerden. - Und eventuell selbst dann nicht. - Siehe Schäuble.

Sorry, ich bin mal wieder abgeschweift. .... aber der Zusammenhang mit Allem (und ich hab mich da noch recht kurz gehalten) empfinde ich als hochinteressant und sehr sehr unvollständig in der Berichterstattung.
oxfort schrieb:
Eigentlich sind nicht die Flüchtlinge das Problem, sondern die Politik.
Absolut (siehe auch weiter oben)! Als traurig empfinde ich halt, dass das System (der neue Begriff wie ich letztens gelernt habe... war nicht das Merkel, war das System... :ROFLMAO:) alle willkommen heißt, aber ohne freiwillige Helfer es hätte niemals wuppen können.
Das ist so typisch ohne Plan. Etwas, was wir Deutschen, mit all den Regeln durchaus können und eben auch annehmen können. Aber das Merkel nutzt es für ihre Politik schlicht aus. Hier wird der Gemeinschaftsgedanke, die erarbeitete Freiheit, die Bereitschaft eines Jeden der nicht oder nicht mehr in starren Regeln feststeckt schlicht ausgenutzt.
Jeder Helfer der sich engagiert hat für Menschen die vor Krieg, Armut, Verfolgung, etc., muss sich doch verarscht vorkommen. Wir (hier auf der Ecke kann ich leider eher nicht davon sprechen... daher: ICH) kommt sich schlicht missbraucht vor. Mal eben vom Staat ausgenutzt werden, weil ich an die Menschheit glaube.

Und jetzt gibt es Deals mit der Türkei........ Mit Erdogan.... in der Nato (das ist schon schlimm), aber das jetzt geprüft wird ob Böhmermann bestraft werden muss.... äh.. Hallo???? - Alleine schon der Ansatz, das in irgendeiner Form das Gebrabbel von einem machthungrigem, senilen Greis aus einem weit entfernten Land auch nur im Ansatz ernst genommen wird, ist Armutszeugnis pur.



Und die AfD,,,? --- Die beschließt ihre Richtlinie Ende April. Die haben noch keinen Plan. Internet-Umfragen, mal eben ein bisschen Zusammenstellung von möglichen Themen.. Die Partei so mal eben als Alternative ist ja mal nur so gegen Alles und Jeden.... was das genau bedeutet oder wogegen man mal genau ist und warum, wurde ja noch nie so wirklich absolut festgelegt. Der Parteitag steht ja immer noch aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Desperado

Evolutionär
AW: Wer die AfD gewählt hat, wählte das politsche Desaster in Deutschland

... Mit welchem Programm (eigentlich mit noch gar keinem!!) bzw. mit welcher Richtung die AfD nun so viele Stimmen bekommen hat, empfinde ich jedoch als gruselig. ...

Ich kenne eigentlich Keinen in meinem Umfeld, der jemals ein Partei-Programm vor einer Wahl gelesen hätte. Liest du denn Parteiprogramme vor einen Wahl, Schpaik?
Ich bin auch schon seit langem der Meinung, daß wir mittlerweile sowieso bei einer Personenwahl angekommen sind. Als Wahlkriterium zählt in erster Linie die Sympathie, die für die zur Wahl stehenden Hauptpersonen der jeweiligen Parteien empfunden wird, siehe Kretschmann, Kraft, Malu Dreyer und auch Merkel. Sympathischen Personen vertrauen Menschen/Wähler einfach leichter und mehr - im Privatleben und in der Politik.
Ich habe gerade mal nachgeschaut, eine grobe Richtlinie kann man durchaus auf der Web-Seite der AfD nachlesen. Wenn es einen interessiert, kann er diese dort finden. Ich konnte eigentlich nichts Negatives in der Richtlinie der AfD finden.
 

Desperado

Evolutionär
AW: Wer die AfD gewählt hat, wählte das politsche Desaster in Deutschland

Vielleicht sollte man besser erst mal auf das offizielle Programm warten. Dann kann man mit Recht drauf hauen Connie_threaten.gif , -oder eben auch nicht :D
 

Schpaik

jeder nach seiner Façon
Teammitglied
AW: Wer die AfD gewählt hat, wählte das politsche Desaster in Deutschland

Liest du denn Parteiprogramme vor einen Wahl, Schpaik?
Inzwischen ja. - Ganz klar war ich doch recht lange Zeit eher von der Sympathie bestimmt, wem ich meine Stimme gebe, aber so seit 2008 wähle ich das wesentlich deutlicher aus. Völlig wurscht, was eine Partei will, die ich im Normalfall wähle, die wird niemals all ihre Forderungen durchbekommen. SPD, CDU, Grüne und FDP haben in meinen Augen schlicht ihre Glaubwürdigkeit verloren. Warum diese Parteien jedoch immer noch einen Großteil der Stimmen erhalten, ist mir ein Rätsel. :eek: - Wie oft muss eine Partei versagen, bevor der normale Dorfdepp erkennt, das die nix Wert sind?

verborgener Text:

Es gab ja dann letztens irgendwie mal ne Abstimmung, ob Hamburg Olympia ausrichten will. Die fetten Firmen hier in der Stadt waren (natürlich) klar dafür. Für den 'Bürgerentscheid' wurde dann jeder aufgerufen. Die CDU, FDP und die SPD hier in der Stadt waren klar dafür und machten auch ordentlich auch ordentlich Werbung.

ALLE Wahlen, ob Bürgerentscheid oder offizielle Wahl finden hier auf der Ecke IMMER am gleichen Ort statt. Da hat sich der 'normale' Bürger schlicht dran gewöhnt. - In diesem Fall jedoch nicht!
Ich stand da mit meiner Freundin und rund 80 Leuten, die verdutzt auf ihre Wahlunterlagen schauten. Ich hab, weil zu Fuß von dort etwa 70 Minuten gebraucht um für diese eine Wahl meine Stimme abgeben zu können. (Dagegen) Dort vor Ort bin ich dann draußen einem 'Wahlhelfer' begegnet, der mir meine Vermutung bestätigt hat, das in der gesamten Stadt für diese eine Wahl "extra" neue Bereiche geschaffen wurden, die nur für diese eine Wahl geplant sind. ... und das sie eben nur für diese Wahl extra ganz weit am Rand und eben möglichst weit weg vom normalen Wahllokal geschaffen wurden.

;)

Mit legalen Mitteln wollten sie uns bescheißen. Es gab 56% an Gegenstimmen. Hätte die Wahl an den Orten stattgefunden wo es eigentlich immer eine Wahl gibt, dann hätten wir wahrscheinlich 80% Gegenstimmen gehabt.

Die Parteien FDP, CDU, SPD und selbst die Grünen waren "tief enttäuscht" in dieser Stadt von diesem Bürgerentscheid.


Ich habe gerade mal nachgeschaut, eine grobe Richtlinie kann man durchaus auf der Web-Seite der AfD nachlesen. Wenn es einen interessiert, kann er diese dort finden. Ich konnte eigentlich nichts Negatives in der Richtlinie der AfD finden.

Danke für den Hinweis. - Jedoch werde ich jetzt erst einmal den Parteitag von denen abwarten. - Völlig wurscht was da steht, auf dem Parteitag wird beschlossen für was die Partei eigentlich steht. Insofern kann auf deren Web-Seite stehen was immer will, entschieden ist noch nix.

ot:
Ach mist.. ich bin neugierig.. ich schau mal kurz nach.....


Mh... wo du nachgesehen hast um irgend etwas zu entdecken, musst du mir mal verraten.
Das was ich gefunden habe ist Kritik ohne jegliche Antwort oder wirkliche Alternative. Das ist schlicht Polemik.
Rumkriteln kann jeder. An allem was passiert im deutschen Staat kann und wird Kritik geübt. Das ist Gang und Gäbe. - Spannend wird es in dem Moment, wo jemand mit Lösungsvorschlägen kommt. - Und da sehe ich noch nix von der Alternative für Deutschland.
 

Schpaik

jeder nach seiner Façon
Teammitglied
Nutzt die AfD trotz gegenteiliger Aussagen bereits eifrig automatisierte Methoden der Wählerbeeinflussung?
FAZ.NET-Recherchen legen nahe, dass der schmutzige Wahlkampf gerade begonnen hat.

Ganzer Text
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Die AfD hat den Umfragen zufolge wieder deutlich schlechtere Zahlen. Zum Glück, denn sowas wie
Höcke, Gauland und Petry können wir nun wirklich nicht gebrauchen.
Ich hoffe, die Partei versinkt irgendwann im Nirwana.:)
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Sonntag ist es wieder soweit und mir wird schon übel, wenn ich die Prognosen über die AfD lese.
Wie kann Deutschland diesen Fehler noch mal wiederholen und einer Partei die Stimme geben,
bei der die Zukunft darauf ausgerichtet ist, dass wir wieder in ein Desaster schlittern? :stupid

Es mag durchaus sein, dass man mal auf eine der anderen etablierten Parteien wechseln muss,
aber ich wähle doch nicht den Abschaum, wenn Korrekturen nötig werden.
Es tut mir leid, aber für soviel grenzenlose Dummheit fehlen mir einfach die Worte.

Und wenn diese Seuche vorwiegend im Osten unseres Landes herrscht, dann baut doch die
dämliche Mauer wieder auf. Sorry, das ist jetzt Polemik und trifft sehr viele anders denkende
Menschen zu Unrecht.
Aber es steckt nun mal auch ein bisschen Realität hinter dieser Boshaftigkeit.
 

Jonn

Realist
Diese 'Seuche' ist nicht nur in Deutschland ;) Andere Länder,etwas andere Bezeichnung aber es ist der gleiche Siff den Bauernfänger von sich geben
 

---rOOts---

Senior Member
Die Wähle der AfD schäumen vor Wut, empfinden nur noch Hass und sehen rot.
Glaub denn irgendwer, die könnten noch klar denken?
Einige von denen haben ja auch nur braune Scheiße im Kopf, da ist's ja sowieso nix mit Denken.

Die AfD will:
- Unternehmer von Steuern befreien
- Harz-IV-Bezieher zu "Sklavenarbeit" zwingen
- das Recht der freien Religionsausübung einschränken
- die Rechte religiöser, sexueller und anderer Minderheiten einschränken
- das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken
- die Rechte der Geheimdienste ausweiten
- die Rechte der Frauen schwächen (Abtreibungsverbot etc.)
- den Kriegsdienst (Wehrpflicht) wieder einführen
- Fracking erlauben
- Atomkraft weiter nutzen

Die AfD will NICHT:
- dass Arbeitgeber sich bei Renten-, Gesundheits- und Sozialversicherungen fair beteiligen
- dass Renten und Sozialabgaben armutsfest sind
- dass Mindestlohn auskömmlich ist
- dass große Vermögen und Konzerne mit Erbschaftssteuer belegt werden
- dass Reiche Vermögenssteuer zahlen müssen
- dass Börsenspekulationen besteuert werden

Die AfD macht Politik FÜR:
- Firmenerben
- Großverdiener
- Großkonzerne
- nicht berufstätige deutsche Frauen mit mehr als drei Kinder
- Schwulenhasser
- Ausländerhasser
- ultrakonservativer Christen

Die AfD macht Politik GEGEN:
- Arbeiter
- Angestellte
- Selbstständige
- Erwerbslose
- Sozialhilfeempfänger
- Homosexuelle
- Geflüchtete
- Rentner
- Muslime
- alleinerziehende Mütter

Was macht die AfD falsch?
In den letzten Jahrzehnten haben 1% der Deutschen 30% allen Vermögens an sich gerafft.

Die AfD will daran absolut nicht ändern.
Lieber will sie die Wut über soziale Unsicherheit auf Minderheiten lenken,
die aber auch gar nichts mit der Vermögens- und Machtanhäufung zu tuen haben!

Ist die AfD eine Protestpartei?
Nein! Die Reichen und Mächtigen in diesem Land können sehr gut mit dieser Partei leben; genau so gut wie mit CDU/CSU oder der FDP
Die AfD lässt sie in Ruhe oder vertritt sogar deren Interessen.

Die AfD schürt Hass und Ängste und verstärkt damit unsere gesellschaftlichen Probleme.

Die AfD ist somit KEINE Alternative!
 

Desperado

Evolutionär
Ich kann die ganze Aufregung betreffs Wahl und AfD nicht nachvollziehen. Wenn die Gefahr bestünde, daß sie an die Regierung kommen könnte, wäre das für mich verständlich. So aber ist sie nichts als eine kleine (rechte) Partei, die sich politisch manchmal am Rande, aber noch innerhalb der Grenzen des Grundgesetzes bewegt und die es versteht, verunsicherte Wähler zur Protestwahl für sich zu mobilisieren, Wähler, die mit der Politik der Regierungs- und der anderen Parlamentsparteien in für sie relevanten Punkten, z.B. innere Sicherheit, keine Flüchtlingsobergrenze usw., nicht einverstanden sind und den verantwortlichen Parteien ihren Unwillen mittels einer demokratischen Wahlohrfeige zum Ausdruck bringen wollen. Sollten diese Bürger gar nicht zur Wahl gehen, weil der Kanzleramtschef Altmaier (CDU), aus seiner demokratischen Sichtweise, das für besser hält? Oder ihre Wahlstimme durch die Wahl einer der vielen bedeutungslosen unter 5-Prozent-Parteien wie die Satirepartei stumm machen, um eine landesweite Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung vorzutäuschen?
Die FDP hat sich scheinbar, den letzten Aussagen von Lindner zufolge, betreffs Flüchtlings-, Asyl-, Einwanderungs- und Sicherheitspolitik mit den politischen Aussagen der AFD dazu auf eine Stufe gestellt. Wäre die FDP für diese auf Protest gebürsteten Wähler also eine Wahlalternative mit mehr demokratischem Glanz? Vielleicht, aber unvergessen ist vielen Bürgern bis heute die Klientel-Politik der FDP in der damaligen CDU/CSU-FDP-Regierung und ihre soziale Kälte. Und da diese FDP, im Gegensatz zur AfD Chancen für eine Regierungsbeteiligung hat, tja, ...
 

Jonn

Realist
ot:
Das überhaupt über die AfD geredet wird zeigt doch im Prinzip was für Versager diese etablierten von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE sind.Alles eine neoliberale Suppe...
 

lango

Langobarde
Sollten diese Bürger gar nicht zur Wahl gehen, weil der Kanzleramtschef Altmaier (CDU), aus seiner demokratischen Sichtweise, das für besser hält?
Sorry, aber das ist polemische BILD-Rhetorik und hat nicht viel mit dem zu tun, was die wirkliche Haltung von Altmaier zu dieser Frage ist. Im BILD-Format Lilly live wurde ihm in einem Blitz-Interview der Satz vorgegeben „Es ist besser, AfD zu wählen, als nicht zu wählen.“ auf den er nur mi ja oder nein antworten durfte. Er hat dann spontan mit „nein“ geantwortet und wohl später nachgeschoben:
Ich plädiere übrigens nicht fürs Nicht-Wählen, damit wir uns da ganz klar sind.
Ich plädiere dafür, dass alle zur Wahl gehen. Aber dass sie die Parteien wählen, die staatstragend sind.
Diese Aussagen hat BILD dann natürlich unterschlagen, da sie sonst keine spektakuläre Schlagzeile hatten. In der Folge sind dann die üblichen Verdächtigen aufgesprungen ohne groß nachzudenken. Den einzigen Vorwurf den man Altmaier machen kann ist, dass er auf die Frage überhaupt geantwortet hat.
 

oxfort

Nun ist mir kalt
Hatte ich das schon einmal geschrieben?:unsure:

Es war in meiner Bundeswehrzeit.
Da gab es auch schon damals (1975/76) heftige Diskussionen über Politik, aber immer entspannt.;)
Es fragte mich ein Stubengenosse: Was meinst Du, was ich wähle?
Meine Antwort: Kommunal die DKP (war damals in unserer Gemeinde durchaus präsent), bundesweit die FDP.
Er war erstaunt, über meine richtige Antwort. :p
:edit:
Aber verstanden habe ich diese "Mischung" nie. :ROFLMAO:

Die Gefahr besteht mM nach darin, viele Bürger/Staaten sind es leid, von Brüssel (teilweise mit unverständlichen Regeln) gemassregelt zu werden.

Daher wird der "Rechtsdruck" (Nationalität) in vielen Ländern wieder stärker.

Dabei haben viele Länder offenbar vergessen, wieviel Druck unsere "Mama" von anderen Ländern genommen hat.
Da ist nun die Solidargemeinde gefragt, aber Brüssel?
Siehe auch Ungarn 1989.
Daher verstehe ich auch die Ungarn, keine Flüchtlinge aufzunehmen.

Wie ich zur Flüchtlingsaufnahme stehe, steht auf einem anderem Blatt.;)
 
Zuletzt bearbeitet:

---rOOts---

Senior Member
Ich zitiere t-online: "... Kanzleramtschef Peter Altmaier hat unzufriedenen Bürgern geraten, lieber auf eine Stimme bei der Bundestagswahl zu verzichten als die AfD zu wählen. "Aber selbstverständlich", antwortete Altmaier auf die Frage, ob ein Nicht-Wähler besser sei als ein AfD-Wähler. ... ." Altmaier: "Lieber nicht wählen anstatt AfD-Wähler zu sein"

Lieber Desperado,
wenn Du schon zitierst, dann bitte Richtig!
Denn Dein angebliches Zitat ist vollkommen aus dem Kontext gerissen!

Zitat:
"Zwar plädiere er nicht für das Nicht-Wählen, sagte Altmaier. Aber: "Es ist so, dass der Nicht-Wähler auch eine Meinung zum Ausdruck bringt." Der 59-Jährige rief dazu auf, sich für Parteien zu entscheiden, die "staatstragend" sind und meinte damit neben der Union auch SPD, Grüne und FDP. "Ich kann keinen Sinn darin erkennen, für die AfD zu stimmen. Im Übrigen glaube ich auch, dass die Linke keine Partei ist, die die Stabilität unseres politischen Systems befördert", betonte Altmaier."

Diese von Dir angebliche Zitat ist der Aufreiser dieser Meldung! Eine Überschrift!
Wie sollte denn sonst dieses Medium Klicks generieren?

Mann sollte schon den ganzen Artikel lesen.

ot:
Das überhaupt über die AfD geredet wird zeigt doch im Prinzip was für Versager diese etablierten von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE sind.Alles eine neoliberale Suppe...

Das überhaupt über die AfD geredet wird, finde ich, schenkt ihr einfach zu viel Beachtung. Über Dreck muss man einfach nicht reden!
Zu Diener Aussage kann ich nur sagen, Du hast Dir die Politik ganz einfach gestrickt und infolgedessen stimmt dann Deine Aussage.
Nur leider ist diese Welt nicht EINFACH! Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, Richtig oder Falsch!
Ich tue mir auch schwer eine Wahl zutreffen, sind die Unterschiede doch nur sehr klein, so gibt es sie doch!
Nur, finde ich ein Programm recht gut, gibt es da immer noch den einen oder anderen Punkt, den ich nicht mit gehen möchte,
und schaue ich mir ein anderes Programm an, dann sind DIESE Punkte OK, dafür gibt es dann an anderer Stelle
Dinge die meiner Meinung nach einfach nicht gehn.
Aber jetzt alle Parteien als Versager abzustempeln käme mir im Leben nicht in den Sinn.
Von daher finde ich Deine Aussage nicht gut.

@oxfort

Ich bin überzeugter Europäer. Diese nationale Kleinstaaterei geht mir gewaltig aus den Senkel.
Einiges an Kritik an der "Brüsseler" Politik kann ich nachvollziehen.
Ich bin auch nicht glücklich darüber von einem Beamtenapparat "regiert zu werden.

Ein Europa der Regionen und ganz Europa als Staatenbündnis ähnlich der USA,
oder so wie die BRD aufgebaut ist, das fände ich gut,
aber dies wollen ja viele aus den verschiedensten Gründen nicht.
Und ich erkläre es jetzt nicht hier, denn das ist einfach zu viel für einen Beitrag in diesem Thread.
Es ist auf jeden Fall nicht einfach "Schwarz oder Weiß"!
 
Zuletzt bearbeitet:

Jonn

Realist
Wie dem auch,sehe jedenfalls keine Basisdemokratie/direkte Demokratie weil keiner dieser o.g. das wirklich will denn das würde mehr Kontrolle durch das Volk bedeuten :rolleyes:

PS.: Das hat auch nichts,nothing mit schwarz/weiß sehen zu tun sondern eher mit verlorenem Vertrauen.Die Vergangenheit hat es oft genug gezeigt...
 
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