Diskussion Was zockt Ihr gerade?

In der letzten Zeit habe ich lange und intensiv UBoat gespielt.
Eine schöne Simulation, in der man auch mitbekommt, wie langweilig es dort teilweise ist, wenn Tage lang auf hoher See nichts passiert.
Auf der anderen Seite dann aber unwahrscheinlich unterhhaltsam, wenn es darum geht sich an einen Konvoi anzuschleichen oder unbemerkt unter diesem hindurchzutauchen.
Nebst Verpflegung und Dienstpläne erstellen ein recht ruhiges Game. Wenn es dann aber an die Versenkung und Tonage geht, kann schon mal ein Abend voller Spannung vergehen.

Für meinen Urlaub habe ich mir aber überlegt mir mal wieder etwas Actionlastiges zu gönnen.
'The Last of us' habe ich vor ca 10 Jahren auf einer geliehenen PS3 gezockt und war überweltigt. Das ist aber auch ein Meisterwerk.

Ergo hab ich mir letzte Woche 'The Last of us2' zugelegt. Für PC.
Und ich muss ja sagen .... ich bin zu alt für diesen Scheiss :rolleyes: :D
Die Grafik und das Storrytelling waren damals schon super und hebten sich ab.
Das ist diesmal nicht anderes.

Aber, ich habe mir nie angewöhnen können mit einem Joypad zu spielen. Außer bei Rennspielen und Flugsimulatoren.
Ich schaffe es einfach nicht mehr mich an die Tastenbelegung zu gewöhnen.

Rumlaufen, Steine schmeißen, Zeug aufsammeln usw. das geht alles. Auch Einzelkämpfe machen Spaß.
Aber gestern musste es echt schnell gehen, da mehrere Gegner aufeinmal kamen. Dann auch noch mit Hunden.
Und es war Dunkel!
Wenn du dir in der Hitze des Gefechts dann auch noch die Taschenlampe ausschaltest, weil du wie ein Irrer die Kontrolle über die Tastatur verlierst, du den Knopf zum schnellen Ausweichen gerade nicht weißt, links und rechts eine geballert bekommst, auf dich geschossen und eingestochen wird und du dann vor lauter Panik einfach wegrennst und dann nicht merkst, dass du dreimal gegen die gleiche Wand und dem Gegner in die Arme springst, weil du ja nichts siehst, da du dir ja die Taschenlampe ausschalten musstest.
Ich bin zu alt für diesen Scheiß.

Durch Dreck und Blut und Schimmel und Schleim und Siff kriechen. All das macht Spaß und hat etwas, was mich weiter spielen lässt.
Jedoch bin ich dermaßen angespannt. Ich überlege, ob das Horrorgenre noch etwas für mich ist.

Damals bei Alien: Isolation hat mich meine Ex ausgelacht, weil ich tatsächlich einen ganzen Abend damit verbracht habe, mich in einem Schrank zu verstecken. Ich hab mich da tatsächlich nicht rausgetraut. Dieses widerliche Vieh kam aber auch immer wieder vorbei :eek:😆

Wie dem auch sei. Das Spiel jetzt aufgeben, nur weil ich mich zu einer Mumu ähh MiMiMi entwickelt habe, kommt auch nicht in Frage.
Also werde ich mich heute Abend wieder nach Seatle begeben und dem jungen Fräulein helfen das Ganze irgendwie zu wuppen. Eine große Hilfe bin ich da jedenfalls nicht.

Wenn es dann wieder haarig und brutal wird, ich die Kontrolle über die Steuerung komplett abgebe, in der Not wieder irgendwelche fps Tabellen auf dem Monitor aufploppen, dann weiß ich und auch das Fräulein, dass ich mein Bestes gegeben hab. !

Ich möchte zurück auf das U-Boot. Da ist Ruhe :coffee:
 
Nach ca. 80 Stunden bin ich auch mit Deacon durch bei Days Gone.
Parallelen zu The Walking Death sind durchaus erkennbar.
Stellenweise sehr fordernd, vor allem was Horden angeht.
Story sehr geil gemacht. Mit dem Mopped durch sie Postapokalypse zu cruisen hat auch Laune gemacht. Schnellreise, nur wenns zu lange Wege waren.

Nun denn, weil ich grad beim Thema bin, direkt mal The Last Of Us Part 1 angeleiert.
Nach kurzer Zeit schon sehr beeindruckt, von den Charakteren und der Story.
Allerdings noch fordernder als Days Gone...
Wenns zu dolle wird, bemühe ich das DEV-Menu und machs mir leichter.


Bin momentan bei Death Stranding Director's Cut für PC dran. Für 13 Euro kann man nicht viel falsch machen und ist zudem ein echtes Schnäppchen.
Hatte ich vor einiger Zeit mal angefangen. Hat mich nicht wirklich abgeholt. Man ist da ja schon recht lange mit den Päckchen auf dem Buckel durch stellenweise recht ödes Land, unterwegs. Angeblich soll das später besser werden, aber so lange habe ich nicht durchgehalten. :(
 
Bei Death Stranding wird es im späteren Verlauf leichter. Der Anfang vom Game kann schon ziemlich frusten. :)
Ich habe mir dann später von einem Punkt zum Anderen Ziplines gebaut und dann ging die Reise ruckzuck. Oftmals sind auch schon Dinge von anderen Spielern vorhanden, die man dann mitnutzen kann.
 
Ich bin bei Days Gone irgendwie nicht rein gekommen und hab es liegen lassen. Da fand ich Last of us durchaus intuitiever und habe es auch gern durchgesuchtet.
 
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