Diskussion Was ist denn da im Osten los?

An der Stelle muss ich mal die Ossis in Schutz nehmen. Die Sachsen natürlich ausgenommen. Die sind ja, wie Gamma schon so schön anmerkte, ein Sondervölkchen. Also wie die Bayern bei uns Deutschen.

Die meisten Ossis mögen ihre Staat nicht sonderlich toll gefunden haben, aber die Wiedervereinigung war schon extrem.

Wir Wessis haben die Wiedervereinigung als Befreiung der Ossis eingestuft. Das mag auch den meisten Ossis erstmal so vorgekommen sein, aber plötzlich war halt nichts mehr so, wie es 40 Jahre lang war. Damit muss man auch erst mal klar kommen, denn der Mensch ist in der Regel ein Gewohnheitstier mit einem gewissen Sicherheitsbedürfnis. Dann der wirtschaftliche Zusammenbruch. Der wäre zwar auch unterm Erich gekommen und das ohne westdeutsche Sozialhilfe, aber geholfen hat es auch nicht. Bis dahin glaubte man, dass man einfach nur das Pech hatte, im falschen Deutschland gelandet zu sein und dann ist man im richtigen Deutschland und es läuft wieder scheiße. Danach dürfte man endgültig visionslos sein.
Zumal natürlich das Fremdherrschaftsgefühl dazukommt. Zuerst wird man von den Russen beherrschaft, dann von der SED und anschließend von den Wessis. Da steht man allem Fremden erst mal ablehnend gegenüber.
 
Die DDR wäre schon viel früher untergegangen, sprich pleite, wenn F.J. Strauß nicht 1983 einen Milliardenkredit vermittelt hätte.

Aber wer weiß, dass es besser war erst Jahre später einen Zusammenhalt gefunden zu haben.
Außerdem gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Ossis und Wessis.
 
Ich habe diese Meldung heute gefunden und glaube, es wird noch sehr lange dauern bis sich die Situation in Deutschland wieder entspannt …

Wenn ich das schon lese:
Eine Gruppe junger polizeibekannter Flüchtlinge …

Da stellt sich mir dann die Frage, warum die überhaupt noch in Deutschland und nicht schon längst abgeschoben sind.
Das Gleiche frage ich mich, wenn ich immer wieder lese, dass (oft ebenfalls polizeibekannte) Flüchtlinge bekanntermaßen gefälschte oder manipulierte Papiere vorgelegt haben.

Sobald jemand mit gefälschten Papieren Asyl beantragt muss er sofort abgeschoben werden. Besser noch: der Asylantrag muss vor der Einreise nach Deutschland gestellt und geprüft worden sein und man lässt solche Leute erst gar nicht rein, denn das abschieben gestaltet sich offensichtlich als schwierig bis unmöglich, da man bei Asylsuchenden mit gefälschten Papieren noch nicht mal sicher sagen kann wohin man sie denn wieder abschieben soll.

Mindestens die Hälfte derer, die angeblich aus Syrien (oder einem anderen Bürgerkriegsland) stammen und ohne oder mit gefälschten Papieren hier auftauchen kommen von irgendwo hierher und machen sich die Tatsache zu nutze, dass derartige Prüfungen bei uns wohl ziemlich locker gehandhabt werden. Und ich gehe davon aus, dass es in diesen Kreisen sehr wohl bekannt ist, dass man kaum noch etwas zu befürchten hat wenn man erst einmal im Land ist.

Und so lange es unsere Regierung nicht schafft zumindest die Spreu vom Weizen zu trennen und Asylsuchende, die ganz offensichtlich kein Asyl zu beanspruchen haben (oder die hier straffällig werden) schnellstmöglich wieder abzuschieben, wird sich da auch in der Wahrnehmung nichts ändern.
Dazu müsste sich aber die Politik grundsätzlich ändern und die Quote der erfolgreichen Abschiebungen drastisch gesteigert werden. Schätzungsweise müssten wir mehr als 500.000 angebliche Flüchtlinge eigentlich wieder abschieben, bei einer Quote von 25.000 bis 30.000 Abschiebungen pro Jahr werden wir damit rund 20 Jahre beschäftigt sein (und auch das nur, falls keine neuen hin zu kommen).

Ich bin ein absoluter Befürworter einer EU-weiten verbindlichen Quotenregelung für die Aufnahme von Asylanten, wobei bei der Quote auch die Zahl der durchschnittlichen Familiennachzüge und -zusammenführungen zu berücksichtigen ist. Laut Statistik sind das pro anerkanntem Flüchtling nämlich noch einmal 3-4 Personen, wenn ich also 200.000 quotierte Flüchtlinge ins Land lasse muss ich mit insgesamt 800.000 - 1.000.000 Personen rechnen.
 
Hu, viel Text eingetroffen inzwischen..

Duftie schrieb:
Ich sehe das Problem allerdings auch weniger bei der Höhe des Gehaltes, sondern bei den perversen Lebenshaltungskosten. Insbesondere die Mieten haben in meinen Augen ein ziemlich krankes Niveau erreicht. Wenn man für eine 60-70m² Wohnung schon mehr als 50% seines Einkommens für die Warmmiete hinblättern darf (bei geringeren Einkommen sind es teilweise schon 2/3), dann läuft da was verkehrt.
Da läuft ganz gewaltig etwas verkehrt!
Hier in Hamburg wird von der ARGE eine Miete für eine einzelne Person bis 478 Euro (laut Aussage meines Sozialpädagogen von letzter Woche) übernommen. Für das Geld bekommst du hier am Randbezirk eigentlich nur noch eine Bleibe in einem Männerwohnheim. Oder in der Notunterkunft.

Ich selbst wohne jetzt seit geraumer Zeit mit meiner besten Freundin in einer zwei Zimmerwohnung mit knapp 52 Quadratmetern in Rahlstedt. Zahlen tun wir 526 Euro ohne Strom und Wasser.
Eine vergleichbare Wohnung in der Nähe ihrer Arbeit (Diebsteich) kostet inzwischen mal locker dreihundert Euro mehr. (Stand August 2017)

Selbst wenn jetzt jemand von Arbeitslos auf Mindestlohn umschult (oder wie auch immer), dann wird sich dieser keinen Umzug leisten können. Aller Wahrscheinlichkeit muss dieser vom Staat noch unterstützt werden, weil man in dieser Stadt vom Mindestlohn her nicht, über die Runden kommen kann. Ein Umzug ist nicht drin.


Grainger schrieb:
Ich bin weit davon entfernt politisch am rechten Rand zu stehen, aber ich träume auch nicht von einer multikulturellen Gesellschaft die vor lauter Toleranz die Integrationsfrage quasi umkehrt und von den Einheimischen erwartet, sich in eine zunehmend fremdländisch werdende Umgebung zu integrieren. Das kann es nämlich auch nicht sein.
Warum nicht?

Die deutsche Geschichte - also die, der letzten knapp 1.800 Jahre - zeigt durchaus auf, das wir damit klar kommen und eigentlich immer gestärkt aus so etwas hervorgetreten sind.
Gut, das dauert zwei drei Generationen, aber wir sind noch da und es hat uns anscheinend nicht geschadet.
Der Teil von "fremdländisch werdende Umgebung" hebt sich zum Teil von alleine auf. Einfach weil bei uns ganz andere Wetterverhältnisse herrschen, an die sich jeder anzupassen hat. Der Rest ist Toleranz und Integration. Hat noch keinem Land dieser Welt wirklich geschadet. Warum sollte das plötzlich bei uns jetzt hier anders sein?



oxfort schrieb:
Außerdem gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Ossis und Wessis.
Ich bin diesbezüglich noch ein wenig extremer. Ich unterscheide nicht zwischen Mensch und Mensch. Mir ist die Herkunft Wurschtegal!
Ganz klar mache ich mich über Menschen mit offen getragenen Nazi Symbolen genauso lustig, wie über junge Mädels die Kopftuch tragen bei schönem Wetter. Genauso wie ich mich darüber lustig mache, das ich seit inzwischen fast 28 Jahren immer ein Cäppi mit gebogenem Schirm (ein gerader Schirm geht gar nicht) trage, sobald ich das Haus verlasse.
Eine meiner Omis trug ihr Leben lang nen Rock und bei schlechtem Wetter ein Kopftuch. Mit achtzig Jahren sagte/gestand sie mir, dass das eigentlich albern und schwachsinnig sei, aber die Gewohnheit war ihr dann doch einfach zu wichtig. - Wir haben sie dann bei schlechtem Wetter auch mit ihrem Lieblingskopftuch und Lieblingsrock beerdigt. Hatte sie sich so gewünscht.

Manchen Menschen scheint ihre Tradition - ihre Macke eigentlich - eben ziemlich wichtig zu sein. Behandelt es doch einfach als Absonderlichkeit.

Oder ein anderes Beispiel: Einer meiner früheren Arbeitskollegen lud mich irgendwann einmal ein, mit seinen Kumpels auf Tour zu gehen. - An dem Abend war ich der einzige Kerl ohne Abendkleid. Die waren alle Schwul und eigentlich von ihm an mich als Test gedacht, wie ich sie denn Verurteilen würde.
Hab ich nicht. Fiel mir nicht mal ein. Sind halt Freaks. Ich hatte damit einfach kein Problem. (Nach dieser Aktion gab es dann auch von meiner Seite aus Versuche, aber ich stehe nicht auf Männer.) Persönlich finde ich es halt bewundernswert so auftreten zu können. Vielleicht schaffe ich das in ein paar Jahren, aber so ein Selbstbewusstsein an den Tag zu legen, ist mir bisher nicht gegeben.

Menschen sind, so absonderlich sie auch erscheinen mögen, für mich in aller erster Linie Menschen. Völlig egal wie, was, woher oder sonst etwas.

Die Unterscheidung, ob ich mit jemandem klar komme oder eben nicht, wird sich zeigen.

Das mit der Bandenbildung ist meiner Meinung jedoch ein Problem


Desperado schrieb:
Das gleiche Wochenende, aber in Frankfurt/Oder:
Aber irgendwie wissen wir trotz Allem nicht, warum dies eigentlich geschah! Mh..?! - Und solange wir das nicht wissen, ist die Information eigentlich Wertlos!

Beispiel: Bei einer der ersten großen Parties in meinem Leben hier in Hamburg (ich hatte die Einladung über eine gute Schulfreundin) in der Markthalle, tauchten wohl ein paar Kerle auf und forderten 3.000 Mark vom Verantwortlichen, sonst würden sie hier die Location aufmischen.
Alexis hat es drauf ankommen lassen.

Die kamen mit knapp 60 Leuten reingestürmt. Jeden umschubsen, jeden bedrohen. Panik verbreiten. Pistolen abfeuern, mit Messern rumfuchteln.

Was sie nicht wussten: Dies war eine Party unter Bekannten, teils unter Freunden. (Facebook gab es noch nicht). Aber eigentlich alle Anwesenden waren irgendwie miteinander bekannt. Sozusagen ein großes Familientreffen mit guten Freunden. Fast 850 Leute.

Die Verantwortlichen der Markthalle hatten die Bullen gerufen. Als diese mit acht Mannschaftsbussen eintrafen, konnten rund 60 Leute direkt übergeben werden. Diese hatten durchaus versucht Chaos zu verbreiten, hatten jedoch eher keine Chance. Mittendrin mussten wir unsere teils doch arg aggressiven Menschen eher davon abhalten, die "Gefangenen" nicht übler zuzurichten, als sie es eh schon waren.

Die "Gang", die das wohl schon einige Jahre lang gemacht hatte, gab es danach nicht mehr. Nie wieder, meines Wissens nach. Zudem hat es einige doch eher
verfeindeter Gruppen auf der Party, enger zusammengeschweißt.

Dadurch, das ich eigentlich nur indirekt über die Einladung dabei war, habe ich auch noch Jahre später von profitiert. (Nicht, das es mir damals bewusst gewesen wäre. Ich kam erst so etwa 12 Jahre nach diesem Vorfall zufällig an die Hintergründe.) - Ich bin durch meine Art und Weise, wie hier auch immer wieder im Forum, immer mal wieder aufgefallen bzw. habe Probleme im zwischenmenschlichen Bereich verursacht. Aber eine Erwähnung, das ich Alexis kenne und damals dabei war, hat mir doch häufig den Hals gerettet.

Was da jedoch mit den Syrern abging, wo die Hintergründe zu finden oder auch zu suchen sind... das gibt der Artikel nicht her. - Und entschuldige bitte, aber dann ist der Beitrag wertlos.

Bei uns damals auf dieser Party war ich mit einer der ganz ganz wenigen Menschen, die ihren Stammbaum über Deutschland haben. Ich musste mir vor diesem Angriff auch ne Menge doofer Sprüche anhören. Das änderte sich durch meine Aktion dort und eben durch meine Anwesenheit dort. Ganz klar war die Party mit den Bullen aufgelöst, aber die Verabschiedung hatte schon was von griechischer Hochzeit. (Auch das habe ich erst rund 12 Jahre später erkannt. - Ich war zu dem damaligen Zeitpunkt auch einfach zu doof für solche Erkenntnisse.) Aber viele dieser Menschen haben mich teils Jahre später wieder erkannt und sozusagen "freies Geleit" gegeben. Weil ich eben dabei war.

Dein Artikel zeigt mir Ähnliches auf. Auf der Feier aus deinem Artikel waren auch Syrer. Das verstehe ich unter Integration. Die Nationalitäten der Angreifer damals haben sich nicht groß unterschieden von den Leuten, die auf der Feier waren. Bei den Verhafteten waren 8 Deutsche dabei.

Bei uns damals war es schlicht Erpressung, weil es über die Jahre wohl immer mal wieder funktioniert hat. Was aber war der Grund aus deinem Artikel?

Solange wir das nicht wissen, kann und darf man keine Rückschlüsse ziehen. Völlig egal wie wir eigentlich zu körperlicher Gewalt stehen.
(So grob lehnen wir es natürlich ab. Weil uns diese Schicksale nicht persönlich betreffen. - Ist ein Trugschluss. Jeder von uns wird zum Tier, wenn die Familie, warum auch immer bedroht, verletzt oder gar getötet wird.)



Keuchhusten schrieb:
Wir Wessis haben die Wiedervereinigung als Befreiung der Ossis eingestuft. Das mag auch den meisten Ossis erstmal so vorgekommen sein, aber plötzlich war halt nichts mehr so, wie es 40 Jahre lang war.
Ich für meinen Teil war froh, das mein Opa, der fast achtzig Jahre lang in Berlin gelebt hat und diese Trennung als bittere Schmach und fast schon persönliche Beleidigung wahrgenommen hat, noch erleben durfte, wie diese sich sozusagen vaporisierte.
Was tatsächlich passierte, wird von Jürgen Pisspers sehr schön erläutert: https://www.youtube.com/watch?v=CMdWSG62Sro (ab 7 Minuten 56 Sekunden)

Ich kann jedoch nur empfehlen, alles anzuhören. Bis zum Ende.
Aller Wahrscheinlichkeit nach - so wie seine Zuhörer - begreift ihr das nicht auf Anhieb. Das dauert. Das, was er da erzählt ist Wahrheit. Läuft jedoch völlig entgegengesetzt zu dem, was uns versprochen wird, was die Zeitungen erzählen, was uns die Nachrichten erzählen, was uns erzählt wird, womit wir Ruhig gestellt werden.

Wer auch nur ein wenig Ahnung von BWL hat, kann das nachvollziehen was da erzählt wird. Ab 28 Minuten 7 Sekunden.

Und danach kommt nur noch grusliger Scheiß, den wir nicht wahr nehmen wollen. 33 Jahre lang hat er Wahrheiten verbreitet. Seine Art als Künstler muss natürlich unterhaltsam sein. Davon lebt er.
Ich selbst nehme eher selten aufgestellte Aussagen hin. Ihn verfolge ich jetzt seit rund 10 Jahren. Noch habe ich keine absolute Falschaussage entdecken können.

Und dann muss ich mir einen Kommentar in der Hamburger Morgenpost antun, von nem Typen der sich sozusagen outet, das er CDU wählt.
So Schick seine Meinung eigentlich ist, aber sein Wahlverhalten zeigt mir deutlich auf, das er von Tuten und Blasen und eigentlich von dem was WIRKLICH abgeht, so voll keine Ahnung hat.

Man muss hier natürlich zugute halten, das die MoPo zu dem Bereich von Friede Springer ist, die ganz klar auf der Seite von Merkel steht. Die beiden alten Mädels treffen sich regelmäßig. Friede Springer gehört so ziemlich jedes tägliches oder wöchechntliches Presseblatt, was sich hier auf der Ecke kaufen lässt.
Frau Merkel hat sowieso einen direkten Kanal und soviel Kontakt zu den Mächtigen der Presse.... halte ich für arg bedenklich. Und wenn ich mir so die Tatsachen ansehe....

... dann sind Menschen, die CSU, CDU, FDP, SPD, DieGrünen, AfD wählen, doof wie Brot! Die AfD ist eigentlich nur die erste Erkenntnis. Leider in die falsche Richtung weil eben zu leicht.

Tatsächlich sind mir Menschen begegnet, die aus Tradition eine Partei wählen. Denen ist Wurschtegal was die aussagen. Die wählen die einfach.

Aber auch wenn ich mich sonst so umsehe, dann sehe ich eigentlich nur Menschen, die schlau schwätzen, aber eigentlich keinen Ahnung haben. Manchen Menschen ist es einfach nur wichtig etwas zu wählen, was vielleicht in der Regierung mitmischen darf.

Ein tatsächliches Bewusstsein der Menschen, wie Politik funktioniert und das natürlich die Sprecher uns beeinflussen wollen, sehe ich schon seit langer Zeit nicht mehr.
Gedanken werden beeinflusst, Gedanken und Ansichten werden nur noch verklebt. Aber seit ihr fähig eigenständig und neutral zu denken?

Diesen 'Glauben' habe ich schon vor langer Zeit begraben. Völlig egal was geschieht, ihr wählt weiter in eurer dümmlichen Ansicht.

P.S.

Und die Politik bzw. die Politiker schämen sich auch vor nix mehr.
Die Elbphilarmonie wollte keiner haben, wurde uns auf billig schmackhaft gemacht und kostete fast 11 mal soviel, wie anfangs gesagt. Und kostet bedeutet Steuergeld.
Ähnlich wie BER. Wer wollte den? Der normale Berliner nicht. - Wahrscheinlich werden die Klingonen wohl die ersten Flugrechte erhalten.

Oder nehmen wir ein junges Ereignis. G-20.
Hat Merkel die Bevölkerung in Hamburg gefragt?
Hat Olaf Scholz - als Bürgermeister von Hamburg - die Bevölkerung von Hamburg gefragt?
Die Show ist vorbei, Olaf Scholz wird aber in der neuen Regierung plötzlich Finanzminister?

Denen ist längst bekannt, das wir nicht zählen, nicht rechnen und schlicht keine Konsequenzen ziehen können.
Sobald ein Bauernopfer da ist, sind die kleinen oder großen Wogen vergessen, völlig egal wer Schuld ist.

Das ist wie Hexenverbrennung auf die Moderne umgelegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Aber irgendwie wissen wir trotz Allem nicht, warum dies eigentlich geschah! Mh..?! - Und solange wir das nicht wissen, ist die Information eigentlich Wertlos! ...

Kannst du nicht lesen oder bist du auf einem Auge blind?

... Zwei Syrer hatten laut übereinstimmenden Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst im Club Streit mit Partygästen begonnen, vor allem mit einem Deutschen waren sie aneinander geraten. "Die Männer haben angefangen, feiernde Gäste zu provozieren und zu bedrängen", sagte Clubbetreiber Dirk Schöbe der Berliner Morgenpost. Laut Oberstaatsanwalt Ulrich Scherding riefen die Männer: "Wir sind Araber, wir töten euch alle." ...

Wenn Terroristen morgen das Reichstagsgebäude in Berlin sprengen würden, würdest du garantiert schreiben: Na ja, das Gebäude war eh alt und die Sanierung wäre dem Steuerzahler vielleicht teurer gekommen als ein Neubau. Und wir wissen ja auch noch gar nicht genau, was die Terroristen dazu bewogen hat. Ich kenne da ein paar Syrer von der Tafel, deren Haus Granaten zerstört haben, ... , usw., ..., usf.. Im Relativieren bis du einfach einsame Spitze :D
Wenn Gäste in diesem Land mit Messern, Eisenstangen und Steinen die Menschen und das Gebäude einer Veranstaltung angreifen, haben sie mMn ihr Gastrecht verwirkt. Dir fällt aber bestimmt ein relativierendes Vergleichserlebnis aus deiner früheren oder heutigen Erlebniswelt ein.
 
...ich habe ja die verrückte Idee, daß ein Mörder, Vergewaltiger oder sonstiger Gewaltverbrecher in erster Linie ein Arschloch ist, mal ganz unabhängig von der Herkunft.
[irony on] Machen wir es doch also so wie früher und schießen alle überführten Verbrecher doch einfach nach Amer... ähm, auf den Mond!
Und früher im Mittelalter hat es ja auch super funktioniert, den Müll einfach auf die Straße zu kippen - aus de Augen, aus dem Sinn.[irony off]

Mal ehrlich, entweder man schiebt alle Verbrecher irgendwohin ab, oder man findet eine andere Lösung. Ist es etwa nur wichtig, daß unser Land idyllisch "ist" (=wirkt, schließlich sind meines Wissens 70% aller Straftäter Deutsche), und in allen Ländern "weitweit weg", darf es zugehen, wie im Sündenpfuhl, oder soll sich die Welt insgesamt ein besserer Ort werden?

Was hat denn die Frau im Jemen, die von dem in Deutschland abgeschobenen Arschloch vergewaltigt wird, von dieser Lösung? Ich würde mal sagen.... wenig.
(BTW: Drei Viertel aller Verbrecher sind Männer, also alle Schniedel abschieben... äh, -schneiden!?)
 
Stimmt, der fehlte noch, danke! Joint.gif
 
@Carhith

Und wie sähe Deine Lösung aus?

Ich meine, alle Mörder, Vergewaltiger oder sonstiger Gewaltverbrecher einsperren und nach ein paar Jahren (lebenslänglich ist in Deutschland meist maximal 15 Jahre) wieder rauslassen?
Resozialisierung funktioniert offensichtlich nicht oder nur sehr unzureichend, die Rückfallquoten sind enorm.

Also doch besser lebenslang (aber wirklich lebenslang) wegsperren?

Natürlich hat man bei den Tätern, die aus anderen Staaten/Gesellschaftssystemen zu uns kommen, immer die Option die (vor oder nach Verbüßung der Strafe) dorthin wieder abzuschieben. Warum soll das keine Lösung sein?
Ist doch deren Verantwortung, wenn sie ihre Bürger so sozialisieren (oder auch nicht), dass Gewaltverbrechen sehr viel häufiger sind als bei uns.

Und warum sollen wir dafür verantwortlich sein, den Männern aus anderen Kulturräumen beizubringen das Frauen auch Menschen mit Rechten sind? Das sollte wohl kaum unser Problem sein.

Wer hierher kommt und sich nicht anpassen will (oder mangels intellektueller Kapazität vielleicht auch gar nicht kann) darf eben wieder in seine angestammte Heimat zurück kehren.
Da kann er sich dann so benehmen wie es ihm seine Eltern bzw. die dortige Gesellschaft beigebracht haben.

Ich sehe uns nicht in der Pflicht für alles und jeden die Verantwortung zu übernehmen.
 
...
Was hat denn die Frau im Jemen, die von dem in Deutschland abgeschobenen Arschloch vergewaltigt wird, von dieser Lösung? Ich würde mal sagen.... wenig.
(BTW: Drei Viertel aller Verbrecher sind Männer, also alle Schniedel abschieben... äh, -schneiden!?)

Ich hätte zur Unterstützung deiner Forderung noch ein passendes Smiley für dich girl_feminist_en.gif

Aber Gegenfrage, was hat die Frau in Deutschland davon, wenn das Arschloch nach seiner Haftentlassung nicht abgeschoben und durch ihn vergewaltigt wird?
Daß es jetzt sogar im weltoffenen und toleranten Schweden gewaltig rumort, sollte zu denken geben.

Abschied von der heilen Welt
Morde und Gewalt erschüttern seit Monaten Schwedens Großstädte. Die Täter haben oft einen Migrationshintergrund. Rechtspopulisten könnten bei der Wahl stärkste politische Kraft werden.

Schweden: Rechtspopulisten könnten bei der Wahl stärkste Kraft werden - SPIEGEL ONLINE

Auf das Ergebnis der heutigen Wahl in Schweden bin ich gespannt.
 
Das Problem ist einfach, dass du es so darstellst, dass muslimische Migranten besonders häufig vergewaltigen. Dem ist aber nicht so. Die Einwanderer/Flüchtlinge begehen der jeweiligen Altersgruppe entsprechend genauso häufig Verbrechen wie Deutsche. Carhith hat vollkommen Recht, wenn man schon überproportional viele Gewalttaten einer Bevölkerungsgruppe zuordnen will, dann den Männern.
 
Desperado schrieb:
Kannst du nicht lesen oder bist du auf einem Auge blind?

... Zwei Syrer hatten laut übereinstimmenden Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst im Club Streit mit Partygästen begonnen, vor allem mit einem Deutschen waren sie aneinander geraten. "Die Männer haben angefangen, feiernde Gäste zu provozieren und zu bedrängen", sagte Clubbetreiber Dirk Schöbe der Berliner Morgenpost. Laut Oberstaatsanwalt Ulrich Scherding riefen die Männer: "Wir sind Araber, wir töten euch alle." ...

Entschuldige bitte, aber das sagt nichts darüber aus, worüber diese Leute in Streit gerieten. Mir fehlt hier ein Grund. Dieser wird meines Wissens nach nirgendwo erwähnt. Solange dies nicht bekannt ist, ist dieser Bericht für mich Wertlos.

Zwischen einer Androhung und einer tatsächlichen Tat liegen Welten. Ich führe keine Strichliste, aber ich bin bestimmt schon mehrere tausend Male verbal bedroht worden. Auch mit den Worten "ich töte dich" bzw. ich bring dich um". Zuletzt von einem meiner jüngeren Brüder.
Wobei es ganz klar einen Unterschied gibt in der Situation. Dafür muss man jedoch den Hintergrund oder eben den Grund kennen. Wenn mir einer der Hells Angels Strafe androht, dann kann ich mir nicht sicher sein, ob er dies wortwörtlich meint. Wenn meine Ex droht, mich umzubringen, dann weiß ich, dass das ein Spruch ist. Sozusagen ne Redewendung.

Ein etwas aktuellerer Link: https://www.morgenpost.de/vermischt...Streit-vor-Frankfurter-Club-festgenommen.html
"Die Hintergründe sind unklar."
Ohne Hintergrund gibt es von mir keine Verurteilung oder ähnliches.

Natürlich finde ich es nicht schön, wenn es da noch eine Gruppe von gewaltbereiten Menschen gibt. Davon haben wir definitiv viel zu viele in Deutschland.

Interessant finde ich jedoch, das du eine Gruppierung von 15-20 Menschen (wahrscheinlich alles Syrer) die in Frankfurt/Oder durch Gewaltbereitschaft auffällt - bei übrigens rund 1.500 Flüchtlingen in der Stadt - mit Terroristen die vielleicht den Reichstag sprengen, gleichsetzt. ;)
 
Die Kommentare darunter empfinde ich als durchaus interessant. ;)

Ganz besonders interessant empfinde ich jedoch die Herleitung wieso und weshalb und überhaupt. (ich habe nachgesehen, aber leider keinen Punkt gefunden, wo ich den Autor oder auch nur den Artikel melden kann.)

Mir ist hier und da nahegelegt worden mich kurz zu halten. Insofern:

https://www.youtube.com/watch?v=uq6vrz8rwS8
https://www.youtube.com/watch?v=gtVb1YHcHxw
https://www.youtube.com/watch?v=1A7Qw88As64

(ist bitte als winzigste Auswahl zu werten. Die Dissertationen als pdf, die Beiträge von diversen anderen Menschen - in Form von Büchern, Beiträgen, etc. lasse ich hier mal alle weg)

Meine Herangehensweise an solche Themen.. an eigentlich fast alle Themen - ich halte sie eigentlich für natürlich - ist anscheinend ungewöhnlich.

Das aller Erste was mir in diesem Link auffiel war: Hier geht es um Menschen aus einem anscheinend begrenzten Gebiet.
Meine erste Assoziation war: Ja, dann geht doch da weg. Niemand zwingt euch dort zu bleiben. Wir sind ja hier nicht im tiefsten Kongo oder in Bangladesch.
Anderseits ist der Mann ein teils zutiefst territoriales Wesen. - Also ja, der kann da nicht weg. Steckt in seinem Hirn. Der Mann kann nicht anders.
Das er anders kann sieht man überall auf der Welt. - Aber bei manchen geht das eben nicht. Diese Idee kann schlicht nicht mehr verankert werden. Das ist dann einfach nur noch das Bewusstsein dieses Menschen, das er hier ist und gefälligst zurecht hier ist. - is aber überhaupt nicht wahr.

Dann kam in der schweizerischen Zeitung eine laaange Auflistung, was dieser Landstrich nicht schon alles ertragen musste.

Öh.... der Landstrich musste nur Menschen ertragen. Dieser 'Landstrich' durfte sich nicht einmal aussuchen, zu welchem Land er gehört. Oder zu welchem Staat.
Welche Schmach mussten Menschen auf dem Landstrich auf dem sie stehen von anderen Menschen die auf einem anderen Landstrich erfahren. Welcher Schmach wurde jedoch diesem Landstrich zugefügt? - Ich befürchte, das dieser und so ziemlich jeder andere Landstrich auf dieser Welt das so ziemlich egal ist.

Und genau so betrachte ich das.


(Und um ja keinen Scheiß zu erzählen, habe ich mir deinen Link eben noch dreimal genau durchgelesen.)

Für die Menschen die dort wohnen, ist das wahrscheinlich ne Wohltat aus diesem Artikel. Eben weil sie territorial denken. Das ist jedoch etwas, was die Machtverschiebung und auch die Länderverschiebung noch niemals aufgehalten hat. Und es ist ziemlich egal wie du denkst oder fühlst, wenn sich die Mächte verändern. Wir einfachen Leute haben darauf nur bedingt Einfluss. Siehe die Krim. Würde es tatsächlich alle interessieren, dann hätte keine Macht der Welt dort Einfluss.

Und ganz besonders bemerkenswert finde ich eigentlich, das du einen Schweizer Artikel zu diesem Thema findest. :D - Also gerade die Schweizer haben davon so gar keine Ahnung. :ROFLMAO:

Interessant wird es jedoch dadurch, wenn man sich die Evolutions-Psychologie des Menschen ansieht. Diese ist wesentlich 'gleicher', als die meisten Menschen es wahrhaben wollen. Diese bezieht sich nämlich nicht auf Kulturen sondern eben auf den Mensch. Und der ist "Hüben wie Drüben" nicht großartig anders.

verborgener Text:

Ich musste nach der Diagnose meiner genetischen Anomalie und der (etwas späteren Erkenntnis) ALLES über Board werfen, was ich mir jemals als natürlich, als selbstverständlich, als gegeben oder was da noch so sein könnte...
Die Aufgabe für mich, um mit mir klar zu kommen war: Noch einmal von vorn.
Ziehe alle bisherigen Erkenntnisse in Zweifel. Überdenke alles noch einmal. Nagel dich auf nix fest, deinem Hirn ist nicht absolut zu vertrauen. ETC.

Ganz klar ist mein Hirn nach wie vor verklebt mit Meme. So wie bei vielen anderen Menschen auch. Mein Vor- eventuell auch mein Nachteil ist, das ich alles hinterfrage. Ständig. Auch mich selber.
(Meine Meinung kann noch so ausgefeilt sein, wenn mir wichtige Informationen fehlen, kann die Meinung schlicht falsch sein. - auch deshalb bin ich sehr glücklich über den Umstand, das es hier Menschen mit eigener bzw. anderer Meinung gibt. Sosehr wir auch korrelieren mögen, es ist IMMER ein Wissenszuwachs für mich!)


Um zur Überschrift zurück zu kommen: Was ist denn da im Osten los?

Ich weiß was da im Osten los ist!
Mir war nur nicht bewusst, das es anderen Menschen nicht genauso offensichtlich aufs Auge gedrückt wird. Eigentlich bin ich immer noch ziemlich ratlos demgegenüber. Wie bitte kann man nicht erkennen wie es diesen Menschen ergeht?
Denen wird auf vielfältige Art und Weise die eigene Identität entzogen. - Eigentlich noch schlimmer: Denen wird die imaginäre Zukunft entzogen.

Die Reaktionen von Menschen in solchen Situationen sind wissenschaftlich inzwischen ausreichend belegt. Da macht es auch keinen Unterschied ob aus Deutschland, aus Europa oder von sonst woher. Die Reaktionen sind vorhersehbar und absolut menschlich.
 
... Und ganz besonders bemerkenswert finde ich eigentlich, das du einen Schweizer Artikel zu diesem Thema findest. :D - Also gerade die Schweizer haben davon so gar keine Ahnung. :ROFLMAO: ...

Tja, weshalb erschien der Artikel eines deutschen Autors wohl in einer Schweizer Zeitung und nicht in einer systemimmanenten deutschen Zeitung? Drei mal darfst du raten.

... Öh.... der Landstrich musste nur Menschen ertragen. Dieser 'Landstrich' durfte sich nicht einmal aussuchen, zu welchem Land er gehört. Oder zu welchem Staat.
Welche Schmach mussten Menschen auf dem Landstrich auf dem sie stehen von anderen Menschen die auf einem anderen Landstrich erfahren. Welcher Schmach wurde jedoch diesem Landstrich zugefügt? - Ich befürchte, das dieser und so ziemlich jeder andere Landstrich auf dieser Welt das so ziemlich egal ist.

Und genau so betrachte ich das. ...

Dieser Landstrich, auf den du die Heimat der Leute dort mittels deiner weltfremden (links-grünen) Denkweise zu degradieren versuchst, war schon die Heimat ihrer Ahnen und soll die Heimat ihrer Kinder und Enkelkinder sein und bleiben. Du hast wahrscheinlich noch nie ein Heimatgefühl besessen, aber ein Recht dazu, es diesen Leuten auch abzusprechen, solltest du nicht daraus ableiten. Und ja, sie haben auch das selbe Gefühl für Vaterland. Das ist ihr Recht und damit stehen sie nicht allein in Europa und auf der ganzen Welt da. Du kommst mir immer mehr wie ein Graf Coudenhove-Kalergi-Jünger vor. Mag ja sein, das seine Theorie sich in ein paar hundert Jahren bestätigt, aber in diesem Jahrhundert mit Sicherheit nicht, auch wenn die BK den Coudenhove-Kalergi-Preis erhalten hat und sich alle Mühe gibt, sich dessen würdig zu erweisen. Dir bleibt nur, davon zu träumen und darüber zu phantasieren.
Und noch was, auch wenn du dich für schlauer hältst als den Rest hier im Forum, Begriffe wie Meme mußt du nicht zu Wiki verlinken. Richard Dawkins zu kennen, gehört zum Allgemeinwissen.
 
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