Warum Linux?

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Nike

Gast
Hi ihc bentze momentan Windows, und komme zwar damit gut zurecht , will aber auch mal Linux ausprobieren.

Vorher würde ich aber gern noch wissen was die Vorteile von Linux sind
Also legt mal los!!

2.Question: Quanta costa???
 

Bio-logisch

Moderator
Teammitglied
2 ist einfach zu beantworten:
Linux gibt es in diversen Versionen kostenlos zum Download.

Zu 1:
Die Vorteile liegen vor allem im Serverbereich.
Im normalen Desktopbereich ist es gleich auf, so lange man nicht auf MS - Office festgelegt ist: OpenOffice ist normalerweise völlig ausreichend, Firefox, Opera, Thunderbird usw. sind auch für Linux erhältlich.

Zum wichtigsten:
Unreal Tournament läuft meiner Erfahrung nach unter Linux wesentlich schlechter. Vor allem habe ich es bis heute nicht geschafft, Teampseak und UT gleichzeitig zum laufen zu bringen.

MfG, Bio
 
N

Nike

Gast
Wenns ja kostenlos is!
Kann ich z.b. Linux zusätzlich zu Windows installieren ?
 

Blackthorne

assimiliert
Hallo,

ich kann dir Ubuntu empfehlen. Ich habe damit meine ersten Linux-Erfahrungen gemacht und war begeistert. Mittlerweile nutze ich ausschließlich Ubuntu 6.06 und habe Windows von meinem Rechner geschmissen.

Einschränkend muss ich allerdings sagen, dass ich keine Spiele spiele, da soll Linux eher unterbelichtet sein.

Ein Hauptgrund für Linux war bei mir die zunehmende Entmündigung und Überwachung der Windows-Nutzer.

Daneben habe ich jetzt nur noch lizenzfreie und damit kostenlose Programme auf dem Rechner - mein (ehemals evtl. vorhandenes) schlechtes Gewissen ist damit Geschichte.

:)
 

ToniCE

treuer Stammgast
Meine Erfahrung:

Wenn du keinen Schimmer von Linux hast, dann such dir jemand aus deinem Bekanntenkreis der es benutzt (keinen der sagt "Ich hab mir das schonmal angesehen, ist sch***!"). Von dem lässt du dir die Grundlagen zeigen und verwendest erstmal mit seiner Hilfe die Linuxdistribution, die er auch benutzt.

Ansonsten solltest du genau wissen was du tust, deinen Rechner kennen (welche Hardware ist drin) und einen totalen Datenverlust einkalkulieren. ;)

Ich schreibe das nicht, um dich abzuschrecken! Nur der Einstieg in Linux ist die schwerste Hürde und da kann schonmal etwas schiefgehen. :)

Und das oberste Gebot: Lesen, lesen, lesen... :D

Dann noch etwas. Wenn du "nur" Office/Internet/Multimedia benutzer bist, dann könnte Linux für dich eine (kostengünstige, sichere) Alternative sein. Bist du aber jemand, der auch gerne mal ein Spiel kauft oder du Anwendungen einsetzt die es für Linux nicht gibt (Bildbearbeitung, Videobearbeitung, Audiobearbeitung) dann wirst du keine Freude daran haben. Klar gibt es solche Programme auch für Linux, aber warscheinlich nicht die, die du bisher benutzt hast. Und der Umstieg auf alternative Programme ist nicht immer einfach, wenn man schon länger ein bestimmtes Programm benutzt.

Auch solltest du dich vorab informieren, ob es für deine Hardware (besonders Drucker, Scanner, andere Eingabegeräte) passende Treiber gibt. Ich hatte da bei Drucker und Scanner im Pech. :( Hab wohl die falschen Geräte gekauft. :)

Grüsse

Toni
 

Theoden

treuer Stammgast
Warum Linux ? Nun wenn du die Frage nicht selber beantworten kannst dann lass es. Sie entbehrt genauso denn Sinn wie :
- Warum Mac ?
- Warum Digitalkamera ?
- Warum Digital DSLR ?
- Warum Vegetarier ?

Diese Fragen klärt man für sich.Hilfe bei der Umsetzung findet sich.Überzeugt sollte man vorher sein sonst ist die Frustrations Schwelle wie bei allen Änderungen im Leben so gering das der erste Rückschlag einen zur Aufgabe bringt.
Letztlich gibt es kein Warum wenn man es nicht selber mitbringt.
 
N

Nike

Gast
???
Entschuldigung , dass ich gefragt habe.
Muss man ja nich gleich schon aus der Haut fahren außerdem weis ich nicht was an der Frage so schlimm ist.
 

Hans- Peter

dem Board verfallen
"Warum Linux" ist schon eine komische Frage...

Linux ist ein Betriebssystem, verglichen mit Windows ist es z.T. gleichwertig, z.T. überlegen und z.T. unterlegen... :ROFLMAO:

Machst Du nur Mail, Internet, Büro usw. und z.B. keine Videobearbeitung ist es für den Desktop Betrieb uneingeschränkt empfehlenswert.

Bist Du Spieler oder benutzt überwiegend Software, die es nur für Windows gibt, lass' es sein.

Hol' dir eine "einfache" Distribution, z.B. Ubuntu 6.06.1 und lass' sie erst mal eine Zeit als Live-CD laufen, daß Du dir ein Bild machen kannst.
http://releases.ubuntu.com/6.06.1/

Wenn sie dir gefällt, räumst Du dir eine Partition frei und installierst sie.
Hier wirst Du geholfen:
ubuntuusers - Das Portal für Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu und alle anderen Ubuntu-Derivate
 
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Theoden

treuer Stammgast
Es ist nicht entnervt gemeint.Sondern versachlicht, wenn ich was neues ausprobiere dann ist es nicht nötig das mir andere eine Begründung liefern.Was ich aussagen wollte ist das jede Veränderung immer bedingt das sie aus einem heraus entspringt.Dann ist fast immer alles machbar, das mag philosophisch klingen.Doch genau das ist die Wahl des Betriebsystem auch ein bisschen.Die Zeiten der absolut extremen Unterschiede ist vorbei alle Vertreter Microsoft, Apple, und auch viele Linux Systeme sind zu 100% alltagstauglich.Es ist also eine Geschmacksfrage eine Begründung fürs warum zählt daher immer für den einzelnen User sind kann aber zu schwer als Entscheidungshilfe gebracht werden.
 

HO!

assimiliert
Bei mir war es so:
Mir war langweilig. Windows war langweilig und da Linux die bekannteste Alternative ist und zudem kostenlos, ist alles kein Problem.
Allerdings hab ich mir Linux gekauft. Der Vorteil einer solchen Novell-Packung ist jener, dass da ein Buch enthalten ist, indem die wichtigsten Funktionen geklärt sind. Dafür zahle ich gerne 30 Euro.
Jetzt verwende ich ein halbes Jahr lang Linux und Windows auf 2 Rechnern parallel. Linux nur für Internet und solche Sachen. Windows für Fotos, brennen und den Rest. Unter Windows weiß ich besser Bescheid, Linux kann ich nicht auseinander nehmen und einen neuen Kernel programmieren. Aber ich kann neue Distributionen ausprobieren, nur so aus Spaß. Die sind kostenlos. Mittlerweile finde ich mich auch gut zurecht unter Linux, was die GUI betrifft, aber umprogrammieren geht nicht. Ich verwende übrigens SUSE Linux 10, SUSE, weil es von den Linux-Distributionen, was die GUI betrifft, einfach zu bedienen ist.
Klaus
 

Stephan1965

nicht mehr wegzudenken
eigene Erfahrungen

Hallo Oliver-89,
meine Gründe für den Umstieg waren das Unbehagen gegen den Fast-Monopolisten und auch Ärger über Fehlermeldungen (unerwarteter Ausnahmefehler in Modul blablabla..). Außerdem eine gehörige Portion Neugierde. Der wichtigste Grund ist aber, dass es (noch !) keine Viren etc. für Linux gibt. Internet ist dadurch wesentlich entspannter zu genießen.
Und ich fand die Idee toll, das weltweit Leute sich hinsetzen, programmieren und dieses Produkt Ihrer Arbeit einfach so mit anderen teilen. Man könnte sogar dabei mithelfen...

Naja, Fehlermeldungen gibt es auch unter Linux und dann gibt es das Problem, daß niemand aus dem Bekanntenkreis sich mit Linux auskennt. Hardwareprobleme sind auch nicht von ohne. Aber dafür gibt es ja unter anderem auch dieses Board (und es gibt noch weitere Boards). Und wenn man nicht zu blöd fragt, sind die meisten Leute auch ganz nett.

Ein paar Sachen laufen bis jetzt bei mir noch nicht unter Linux (Wiso-Steuerprogramm, die Spiele der Kinder).

Aber sonst bin ich komplett umgestiegen.
Und seitdem ich einen alten Rechner zum Mail-und Dateiserver (Linux : Eisfair) umfunktioniert habe, traue ich mich auch wieder, mal unter Windows auf meine Emails zuzugreifen. Aber da ich im Monat höchstens noch einmal Windows boote...

Gruß,
Stephan

P.S.: Es gibt aktuell ein c't Sonderheft für € 8,50 mit der aktuellen (Voll-)Version von SuSE Linux 10.1. Falls Dir das downloaden zu lange und zu teuer ist. _ubuntu ist aber auch nicht schlecht...

P.P.S.: Ich kriege keine Prozente. Aber mir hat das Heft sehr geholfen.
 

Pennywise

assimiliert
Eigentlich echt interessant diese Frage, bloß der Zeitpunkt ist seltsam, denn meist fragt man sich das erst NACH der Installation. :ROFLMAO:

Aber im Ernst, es wurde ja fast alles schon gesagt. Um sich darauf einzulassen braucht man vor allem zwei Dinge: Neugier und Zeit.

Das meiste was unter Windows geht ist auch unter Linux möglich, bloß manchmal eingeschränkt oder komplizierter, wobei manche gleich laut aufschreien werden es ist einfach nur anders. Das ist auch nicht ganz falsch, aber es fehlt mir in Sachen Applikationen eine Linie in der Bedienbarkeit. Das ist aber auch logisch, da Tools von vielen unterschiedlichen Autoren erstellt wurden, der jeder eine eigene Philosophie hat.

Was du aber bekommen wirst ist das gute Gefühl NICHT auf MS angewiesen zu sein und relativ sicher, solange du nicht nur als root angemeldet bist, im Internet unterwegs zu sein und von Viren verschont zu bleiben.
 

Viper

treuer Stammgast
Eigentlich muss ich ja Arathon Recht geben. Wenn man sich die Frage nach dem Warum nicht selbst beantworten kann, sollte man es lassen. Allerdings kann es durchaus hilfreich sein, wenn man sich von erfahrenen Linuxbenutzern eine Vor- und Nachteilsaufstellung geben lässt, damit man besser einschätzen kann, ob man Linux auch selbst verwenden möchte.

Ich würde Linux so beschreiben, dass es möglich ist mit Linux deutlich produktiver, effizienter und sicherer zu arbeiten, wenn man genügend Zeit und Lust hat sich damit zu befassen. Das fängt zum Beispiel bei der E-Mail Umsetzung an: Hat man sich erstmal in die typische Linux-E-Mail-Lösung eingearbeitet, dann will man kein E-Mailprogramm wie TheBat mehr. Oder bei der Textverarbeitung: Hat man sich erstmal mit LaTeX befasst, dann verwendet man MS Office oder Openoffice nur noch selten. Briefe bsp. schreibe ich nur noch damit, geht einfach deutlich schneller und schaut auch noch schöner aus.

Gruß Viper
 

Soong

nicht mehr wegzudenken
Das interessiert mich jetzt aber auch, Viper: Was meinst du mit Linux-E-Mail-Lösung? Ich verwende unter Linux eben Thunderbird, weil ich das Programm ganz gut finde und viel früher eben auch Netscape verwendet habe und ich mich inzwischen sehr gut mit Thunderbird auskenne und mich daran gewöhnt habe.
The Bat erschien mir jetzt aber auch nicht so großartig anders als Thunderbird oder viele andere Programme, deswegen meine Frage.
 

Bio-logisch

Moderator
Teammitglied
Linuxsysteme haben meist einen Mailserver am laufen, mit dem man regelmäßig Postfächer abfragen kann. Dann kann man direkt mit der Komandozeile (Befehl heißt "mail") oder mit Aufsätzen wie Emacs die Mails lesen und schreiben.

Ich benutze aber auch Thunderbird.
 

goofy999

nicht mehr wegzudenken
möchte nun auch mal was anmerken - mittlerweile habe ich Linux seit 2 Jahren - Windows existiert bei mir nicht (eine Zeitlang beide)

Jedoch laufen ein paar Sachen bei mir unter WINE

Wenn man sich mit Linux probieren will, muss man bereit sein sich damit zu beschäftigen - zu lernen - und vielleicht das manches nicht geht.

Den besten Vergleich den ich jemals gehört habe ist:

Linux zu Windows ist wie ein Motorrad zu einem Auto

Egal wer was ist - beides sind Fahrzeuge (Betriebssysteme) und bringen dich von A nach B. Ein Auto kann nicht das was ein Motorrad kann - und wenn man versucht eine Beiwagenmaschine aus einem Motorrad zu machen wird es trotzdem kein Auto. Auch braucht man 2 verschiedene Führerscheine.

Linux ist nicht Windows!

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Hab den Artikel doch noch gefunden: Linux ist nicht Windows
 

Theoden

treuer Stammgast
Nun ich bin meine Begeisterung weitgehend los für Linux.Ich musste schon zweimal die fstab meines Ubuntu Systems anpassen.Wie find ich das ? Toll ! Vor Linux musste ich nicht einmal wissen was eine fstab ist.Dazu musste ich nur 1 Stunde nach dem passenden Wiki und den für mein System nötige Einträge suchen.
Ich könnte weitere Eingriffe nennen allerdings will ich auch niemanden verschrecken es reicht wenn ich es so langsam bin.Verschrekt meine ich.Nun ich bin ja auch nur ein User.Und wollte auch durch Linux nichts anders werden.Warum also Linux ?
 

ZuluDC

assimiliert
Nun ich habe meine Begeisterung für Linux überhaupt nicht verloren, denn ich habe Deinen Satz im ersten Post dieses Threads "Letztlich gibt es kein Warum wenn man es nicht selber mitbringt" schon lange verdaut und weiss was ich will und grösstenteils auch wie ich es umsetzen kann.

Ich wolle auch einmal nur User sein, einfach ein funktionierendes System haben das problemlos läuft und mir keine Gedanken machen müssen über irgendwelche Systeminterna. Doch es kann anders und hatte nicht seinen Ursprung bei Beginn des Parallelbetriebs von Windows mit Linux sondern viel früher. Windows ist auch nicht perfekt und wer schon hunderte Rechner gesehen hat und das behauptet lebt in einer Scheinwelt - hat nachts feuchte Träume, die fehlgeleitet sind *gg*. Aber es kann perfekt laufen je nach Anwendungsfall, Einsatzgebiet und verwendeter Hardware. Linux kann das aber auch.

Das sorgenloseste Leben führen vermutlich die Macuser, die wollen zumeist einfach nur arbeiten mit ihren Rechner. Alle Macuser, die ich kenne sind Anwender (ausser der Admin am Orte wo ich als Freelancer arbeite) und verstehen von Computertechnik prinzipiell etwa so viel wie die Putzfrau. Aber das ist auch egal, denn sie bringen das was sie machen wollen auf die Reihe und damit ist auch Genüge getan.

Ich aber hab keinen Mac mehr und werd mir kaum mehr Einen kaufen. Es besteht bei mir auch kein Zwang komplett auf Windows zu verzichten; aber ich hab begonnen alles auf Linux zu verlegen was geht. Windows wird nur noch gebootet wenn es denn nötig ist (und das ist doch schon recht selten) und darf auch nicht mehr ins Internet hier. Die grosse weite Welt regelt der Tux bei mir und macht das einfach nur hervorragend - nie auch nur das kleinste Problem mit Viren oder Krabbelzeug. Seit 1.5 Jahren etwa verwende ich nun Linux als Hauptsystem und würde lügen, wenn ich sagen würd' es ist perfekt, aber es deckt bei mir superbe den Bereich ab in welchem es seine Stärken hat.

Anfangs hat es sicher schon recht hohen Zeitaufwand gebraucht es in etwa so zu haben wie ich es wollte - mittlerweilen ist es ein Selbstläufer.

Nun...in sagen wir mal 2 Jahren wird der Support für WinXP enden. Wer will kann dann ja auf das "ach-so-tolle" Vista umsatteln und ein sorgenfreies Leben führen...
 
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