US-Gericht setzt Abschluss der Activision-Übernahme durch Microsoft aus

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US-Gericht setzt Abschluss der Activision-Übernahme durch Microsoft aus

Activision Übernahme Titelbild


Wie von der Wettbewerbsbehörde FTC beantragt, hat ein US-Gericht den Abschluss der Übernahme von Activision durch Microsoft vorerst untersagt. Es handelt sich dabei um eine vorläufige Entscheidung, die auch noch nichts mit irgendwelchen “echten” Argumenten zu tun hat.

Den Antrag der FTC, die Übernahme per einstweiliger Verfügung zu untersagen, wird das Gericht in San Francisco am 22 und 23. Juni verhandeln. Die jetzt erlassene Order untersagt Microsoft und Activision den Vollzug der Übernahme vor einem Termin, den das Gericht noch festlegen wird, oder alternativ frühestens fünf Tage, nachdem über den Antrag der FTC entschieden wurde (via TheVerge).

Passiert ist also im Grunde nichts, außer dass das Gericht dafür gesorgt hat, dass vor der eigentlichen Verhandlung keine Fakten geschaffen werden. Die juristischen Hürden für die jetzt erlassene “restraining order” sind gering, Experte Florian Mueller schrieb gestern dazu, dass entsprechende Anträge der FTC so gut wie immer durchgehen.

Egal auf welcher Seite man in dieser Sache steht – positiv an dieser Entwicklung ist, dass die gerichtliche Entscheidung nun beschleunigt wird, die FTC übergibt den Fall in die Hände der Gerichte und macht ihr “hauseigenes” Verfahren damit mehr oder weniger obsolet.

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