Unverständliche Bauanleitung

Was ist in dieser Bauanleitung beschrieben ?

  • sowas ähnliches

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  • eine Stützcorsage

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  • irgendeine Vorstufe des Rades, schwimm- und flugfähig

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  • mir liegt's auf der Zunge ...

    Stimmen: 0 0,0%
  • etwas, um Muster in den Schnee zu machen

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    5

unsteady

gehört zum Inventar
Hallo,

kann hier vielleicht jemand Englisch ... ?

Ich habe eine mir völlig unverständliche Bauanleitung in meiner Sammlung von Bedienungsanleitungen für Geräte, welche ich irgendwann mal besessen hatte gefunden, und weiß nun nicht, was das nochmal war, das da beschrieben ist.

Hier der Text. (Die Bilder kann ich leider nicht digitalisieren. Das würde es dann manch einem vielleicht leichter machen - soll es aber nicht.)

Make sure to follow the instructions exactly!

Because of transportation the elements may adhere to each other. In this case turn the bases of the elements diagonally against each other and try to loosen them carefully.

To avoid this problem after reassembling, please put the elements sticking seam over sticking seam loosely in the box and store it dry.

The gadget consists of 17 square and 8 triangular elements. The package also contains the clips needed for assembly and 2 extra elements.

Assembly:

1. Your first step is to use a smalI, sharp instrument to complete the holes in the base borders of all the elements. Do this from below, directing the tip of the instrument toward the tip of the element.

2. Start by choosing a square element (a), for the bottom.

Using the clips, fasten 4 more square elements to its sides. (Bend the metal clips over.) The base borders of the 4 square elements must be inside the base border of the bottom square element (a).

3. Now use 4 triangular elements to fill the spaces between the square elements. The base borders of the triangular elements, like (f), must be on the outside of the base borders of the adjacent square elements, like (b) and (c).

4. Now fasten on a ring of 8 square elements. Start at a triangular element, like (i). The base border of the first square element, (j), must be fastened inside the base border of the triangular element, (i). The neighboring square element, (k), must be added on the outside. The next square element again is fastened inside and so on around the circle until the ring is complete.

5. The upper hemisphere must be assembled starting with a triangular element, like (r). Fasten it to the outside of a square element, like (j), that is located above a triangular element (i) in the lower half. Then take a square element, like (s), and fasten it to the inside of the square element, (k). Follow this with a triangular element on the outside, and continue until this next ring is finished.
Würde mich freuen, wenn's einer herausfinden könnte ...
Ich hab's schon mit diversen Translatoren versucht zu übersetzen, aber bin immer noch so ... blond wie zuvor.
 
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Norbert

Moderator
Teammitglied
Hab gerade Langeweile und ist außerdem eine schöne Übung. :D

Also, hier eine garantiert Roboter-freie Übersetzung von mir:
Bitte befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen genau!

Transportbedingt können die Elemente aneinander kleben. Drehen Sie in diesem Fall die Elemente vorsichtig diagonal gegeneinander, um sie so voneinander zu lösen.

Um dieses Problem nach dem Wiederzusammenbau zu vermeiden, legen Sie die Elemente Steckverbinder über Steckverbinder ("sticking seam", nicht ganz eindeutig wegen fehlenden Bildern) lose in die Schachtel und lagern Sie sie an einem trockenen Platz.

Das Gerät (oder der Apparat) besteht aus 17 quadratischen und 8 dreieckigen Elementen. Die Packung beinhaltet ebenso die Clips für den Zusammenbau sowie 2 Extra-Elemente.

Montage:
  1. Zunächst benötigen Sie ein schmales und scharfes Instrument (Messer, Feile), um die Löcher in den Grundbegrenzungen (oder einfach Ränder, Rahmen? "base border", Bild?) fertigzustellen. Machen Sie das von unten her in Richtung der Spitze des Elements.

  2. Beginnen Sie mit einem quadratischen Element (a) für den Boden.
    Befestigen Sie 4 weitere quadratische Elemente mit Hilfe der Clips an den Seiten. (Clips drüberbiegen.) Die Grundbegrenzungen der 4 quadratischen Elemente müssen dabei innerhalb der Grundbegrenzung des Bodenelements (a) liegen.

  3. Verwenden Sie nun 4 dreieckige Elemente, um die Freiräume zwischen den quadratischen Elementen auszufüllen. Die Grundbegrenzungen der Dreieckselemente, wie (f), müssen dabei außerhalb der Umrandungen der benachbarten Quadrate liegen, so wie (b) und (c).

  4. Befestigen Sie das nun an einem Ring aus 8 quadratischen Elementen. Beginnen Sie dabei mit einem Dreieck, so wie (i). Der Rand des ersten Quadrates (j) muss innerhalb vom Rand des Dreiecks (i) befestigt werden. Die benachbarten quadratischen Elemente (k) müssen dann an der Außenseite angefügt werden. Das nächste Quadrat wird wiederum an der Innenseite befestigt. Das Ganze dann immer rundherum weiter so, bis der Ring fertig ist.

  5. Der Zusammenbau der oberen Halbkugel muss mit einem Dreieckselement, wie (r), begonnen werden. Befestigen Sie es an der Außenseite eines Quadrats, wie (j), welches direkt über einem Dreieckselement (i) der unteren Hälfte liegt. Nehmen Sie dann ein quadratisches Element (s) und befestigen es an der Innenseite des Quadrats (k). Darauf folgend wieder ein Dreieckselement an der Außenseite und so weiter, bis dieser nächste Ring fertiggestellt ist.
Was soll'n das werden, so etwas ähnliches wie ein Kuboktaeder oder Cubus simus etwa? :unsure:


PS: Warum ist denn dein Beitrag so breit, selbst auf meinem 24-Zöller hab ich noch einen horizontalen Rollbalken drin! :eek:
... ... ...
Ach du Sch...e, du hast ja hunderttausend mal [INDENT] beim Smilie unten drin, mach die bitte wieder raus, sonst :droh und:keule.:ROFLMAO:
Verwende lieber ein [CENTER] dafür.
 
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unsteady

gehört zum Inventar
Norbert schrieb:
Was soll'n das werden, so etwas ähnliches wie ein Kuboktaeder oder Cubus simus etwa? :unsure:

Ich dank' Dir schön für die präzise Übersetzung, Norbert.

Jetzt weiß ich auch wieder, wozu das gehört ... ;)

Deine Frage - man müßte da jetzt irgendwie wissen, wie die "Elemente" ausschauen ;) - werde ich dann aber erst in einem späteren Posting beantworten. Nachdem jetzt also auch alle Nicht-Engländer das lesen können ... vielleicht kommt ja einer drauf.

... oder die, welche es selber nach dieser Anleitung schon zusammengebaut haben könnten, erinnern sich ...

ot:

Diese seltsamen "Ident"-Codes müssen entstanden sein, als ich mich (das Engelsmädchen) da mittels Einrücker-Taste zur Mitte hin verschoben hatte, weil ich ansonst, so am Rand da, voll aus dem Bild heraus geblickt hätte ...

Danke für den Hinweis ... bevor der Zorn eines Mods mich getroffen hätte. ;)
 

unsteady

gehört zum Inventar
Leider falsch.

Kleiner Tipp noch mal: Norbert war schon sehr nahe dran.

Bei IKEA wäre ja wohl auch keine Schrift dabeigestanden. Weiß ich jetzt nimmer so genau.

Aber ich hätte sicherlich nicht so lapidar von "metal clips" geschrieben, sondern dann "Schraube Sven-Sören" oder "Klammer Bekväm-Erikson". Adel wo Adel hingehört !
 

unsteady

gehört zum Inventar
Leider auch nicht.

Was heißt "leider" ... Allein die Vorstellung schmerzt schon. Außerdem wäre das Ding damit ziemlich sicher dann ... plattgemacht ...
In der Farbe jedenfalls, liegst Du exakt richtig, gisqua. Und auch das Material, aus dem das ist, wird, so dann gesehen, zu gewissen Zwecken durchaus im Sanitärbereich angewandt; teils nachgerade unverzichtbar sogar. ;)
 

gisqua

ist wieder öfter hier
Das ist doch eindeutig ein Designer-Behälter für
Schmutzwäsche

Was habe ich gewonnen?:angel
 

Madame

Liebenswerte Berghutze
klare Sache :D!

eine selbstzubastelnde Sonnenuhr mit 25 Seiten!

So ähnlich wie die hier -->

su1


su2.jpg



su4.jpg


:)
 

unsteady

gehört zum Inventar
Leider wieder nichts gewonnen, gisqua. Spaik und Madame auch nichts.

Viel näher ist nämlich schon Jochen dran gewesen, der jetzt schon mal absolut exakt das benannt hat, was nachher das Rahmengerüst ausmacht. Mit Kubooktaeder war zwar auch Norbert schon FAST dran, nur hatte der eben vergessen nachzuzählen. ;)

Bleibt halt nur noch die von ihm selbst nun aufgeworfene Frage: Wozu braucht man sowas.

Hier dann mal noch ein Tipp:

Die Reihe (oder Summe, oder Menge - so genau weiß ich das nimmer) die zu einem gemeinsamen Punkt alle denselben Abstand haben, ist ein ...

EDIT: Eine Linie, auf der jeder Punkt zu einem gemeinsamen Punkt denselben Abstand hat, ist ein ...​

Und hier ist es in etwa so ähnlich: Man kommt der Sache schon wesentlich näher, wenn man den Punkt findet, von dem aus ...

Hier muß ich es aber jetzt wieder etwas verumständlichen, sonst isses zu einfach. Also: von dem aus man, wenn man entsprechend klein und also leicht genug wäre, bis zu jedem Punkt einer Rahmen(-linie) annähernd gleich lange schauen müßte, bis der Blick auftrifft. :ROFLMAO:

("Annähernd", weil, exakt wär's so, wenn diese Rahmen die geometr. Form dann hätten, die in obiger, noch offener Frage beschrieben ist.)


Ich habe dem jetzt doch noch mal eine Umfrage hinzugefügt - für den Fall, daß es keiner herausfindet. Dann könnten wenigstens diejenigen, welche der Sache wenigstens schon mal näherungsweise auf der Spur waren, auf spätere Belobigung hoffen.
 
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unsteady

gehört zum Inventar
Weihnachtsmannmütze ab - auch von mir, Heike. Könnte allerdings ein Heimvorteil jetzt gewesen sein ... ;)

Schade eigentlich, daß es damit nun so schnell schon wieder vorbei ist.

Ach ... das ist ja wirklich spaßig jetzt: Bemerke gerade, daß ich das Blatt einfach nur hätte umwenden müssen (statt es zur Texterfassung in den Scanner einzulegen) ... Dort steht dann auch alles in Deutsch.

Ich wollte also mit diesem Thread Eure Aufmerksamkeit eigentlich nur mal auf diese wunderschönen Herrnhuter Weihnachtssterne lenken.

Ich war schon als Kind davon fasziniert, wo eine Nachbarin so einen besaß. "Noch Friedensware", wie sie stolz betonte, was mir damals nicht aufgehen wollte, weshalb sie das so unterstrich, da ja der Stern eh wohl dem von Bethlehem nachempfunden war, also irgendwie friedlich doch ... Wußte auch später nie, woher man sowas - oder überhaupt noch mal - bekommen könnte.

Nachdem Herrnhut in Deutschlands äußersten Osten liegt, im Osten von Sachsen (Oberlausitz, was eigentlich schon fast noch Teil von Schlesien ist; allerdings waren die Sternenbastler aus Mähren stämmig), werden diese Sterne seit dem 'Anschluß' wahrscheinlich längst schon wieder gesamtdeutsch gehandelt - den unsrigen haben wir jetzt aus Nürnberg bezogen.

Da ich aber nicht unbedingt so die unbändige Weihnachtsmarktgängerin bin - kleine Kinder haben wir keine mehr, Enkel sind erst noch im Entstehen, und meinen Glühwein besorg' ich mir aus'm Supermarkt, weil man da wenigstens die Weinbaulage weiß ;) - bin ich erst jetzt durch einen Bericht im Fernsehen wieder auf diese Sterne aufmerksam geworden.

Mein Mann brachte diesen nun von einer Dienstreise mit. Ich muß sagen, nachdem das nun zusammengebaut ist - ca. 70 cm Ø und reinweiß; weil mein Mann ja pragmatisch denkt: Wenn der irgendwann mal vergilbt oder angeschmutzt würde, hätten wir ja noch den Rest von der Klobrillen-Farbe ... -, es schaut wirklich feudal aus. Ich finde die weißen die schönsten (im Prospekt stehen alle Varianten zum Vergleich beieinander).

Bestechend ist die absolute Präzision, wenn man bedenkt, daß es doch alles in Handarbeit hergestellt ist.

Ja, und diese Zusammenbauanleitung mutet nachher auch in Deutsch etwas umständlich beschrieben an. (Es wird bemerkt worden sein, daß ich in der englischen Version den Begriff "points" (dort dann für "Zacken") verschleierungsabsichtlich gegen "elements" ersetzt hatte.)

Da nun aber mein Mann für solcherart Papierbasteleien rein überhaupt keinerlei Ambitionen hat, fiel MIR nun diese Aufgabe zu. Und mir graute davor ! Ich wußte wirklich nicht, wo anfangen. Sah bei der Anleitung eigentlich kein bißchen durch.

Ich bin dann beherzt wirklich nur strikt nach der Beschreibung gegangen - die Buchstaben-Bezeichnung der einzelnen Teile kann man ignorieren; die steht eh nicht dran - und es klappte auf Anhieb, und ohne daß ich auch nur einen einzigen Blick auf die nun aber wirklich total unverständlichen Bilddarstellungen werfen mußte. Hat allerdings dann auch über eine Stunde gedauert, aber ich wollt' ja nicht, daß irgendwas beschädigt würde. Es sind wirklich nur "Papiertüten" auf Papprahmen ! Wie die das in früheren Zeiten mittels Petroleumlampen beheizt, äh, erleuchtet hatten, daß es nicht verbrennt, ist mir ein absolutes Rätsel.

Hab' in der genannten Quelle jetzt auch gelesen, daß die da eine kleine Schauwerkstatt haben, in welcher die Besucher ganzjährig kostenlose Führungen erhalten. Irgendwann werd' ich dann wohl mal hinfahren.
 

HeikeFy

assimiliert
Gnade, ich gestehen. :huld

Nein, nicht das Jochen mein Stern ist. :D

Der Satz: "Viel näher ist nämlich schon Jochen dran gewesen, der jetzt schon mal absolut exakt das benannt hat, was nachher das Rahmengerüst ausmacht." und Jochens Link war Schuld.
Mir viel schlagartig mein Billignachbau in der Weihnachtskiste ein.
 
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