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Trotz steigender KI-Kosten: Microsoft steigert Gewinn im ersten Bilanzquartal
Einmal mehr vermeldet Microsoft kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Im ersten Quartal des Bilanzjahres 2026, welches für die Redmonder am 1. Juli begann, klingelte die Kasse in Redmond erneut lauter als im Vorjahr. Enorme Kostensteigerungen für den Ausbau und den Betrieb der KI-Infrastruktur verhinderten wohl ein noch besseres Ergebnis.
In Zahlen: 77,7 Milliarden US-Dollar nahm Microsoft zwischen Juli und September ein. Das ist ein Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg um 12 Prozent auf 27,7 Milliarden Dollar.
Der Geschäftsbereich „Productivity and Business Processes“ trug 33 Milliarden Dollar zum Ergebnis bei (+17 %). Nicht nur bei den kommerziellen Kunden konnte der Abodienst Microsoft 365 stattliche Zuwächse um 17 Prozent vermelden. Auch der Umsatz mit den Privatkunden-Abonnements wuchs um 26 Prozent. LinkedIn (+10 %) und Dynamics 365 (+18 %) weisen ebenfalls zweistellige Wachstumsraten aus.
Im Segment „Intelligent Cloud“ betrugen die Einnahmen im vergangenen Quartal 30,9 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 28 Prozent entspricht. Die Azure-Cloud-Dienste, die am Mittwochabend mit großen technischen Problemen zu kämpfen hatten, legten um 40 Prozent zu.
Mit deutlichem Abstand folgt der Geschäftsbereich „More Personal Computing“. Hier hat Microsoft fast schon niedlich wirkende 13,8 Milliarden Dollar eingefahren – immerhin vier Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Umsätze mit Windows-Lizenzen und der Surface- und Xbox-Hardware wirft Microsoft inzwischen in einen Topf, sodass die hier ausgewiesene Steigerung von sechs Prozent keinerlei Rückschlüsse zulässt, wo diese herkommt. Die Xbox-Dienste verzeichnen mit einem Prozent mehr Umsatz ein zartes Wachstum.
Alle Zahlen, die Microsoft heute veröffentlicht hat, sind hier zu finden: FY26 Q1 – Press Releases – Investor Relations – Microsoft
Mit KI-Angeboten wie Copilot hat Microsoft nach eigenen Angaben 40 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Dennoch dürfte man damit kaum Geld verdienen, denn dieser Bereich verschlingt gewaltige Investitionen. Gegenüber dem Vorjahr plant Microsoft eine Steigerung der Ausgaben um 80 Prozent.
Die Partnerschaft mit OpenAI bleibt auf absehbare Zeit ein Draufleggeschäft. Sie reduzierte den operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal um 3,1 Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es nur 523 Millionen. Das mag ein relativ guter Indikator dafür sein, wie teuer das Wachstum im KI-Bereich derzeit noch erkauft wird. Allen anderen Unternehmen, die an diesem Rennen beteiligt sind, dürfte es nicht besser gehen. Es sei denn, sie heißen Nvidia.
Der Beitrag Trotz steigender KI-Kosten: Microsoft steigert Gewinn im ersten Bilanzquartal erschien zuerst auf Dr. Windows.
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Einmal mehr vermeldet Microsoft kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Im ersten Quartal des Bilanzjahres 2026, welches für die Redmonder am 1. Juli begann, klingelte die Kasse in Redmond erneut lauter als im Vorjahr. Enorme Kostensteigerungen für den Ausbau und den Betrieb der KI-Infrastruktur verhinderten wohl ein noch besseres Ergebnis.
In Zahlen: 77,7 Milliarden US-Dollar nahm Microsoft zwischen Juli und September ein. Das ist ein Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg um 12 Prozent auf 27,7 Milliarden Dollar.
Die Cloud wächst und wächst
Der Geschäftsbereich „Productivity and Business Processes“ trug 33 Milliarden Dollar zum Ergebnis bei (+17 %). Nicht nur bei den kommerziellen Kunden konnte der Abodienst Microsoft 365 stattliche Zuwächse um 17 Prozent vermelden. Auch der Umsatz mit den Privatkunden-Abonnements wuchs um 26 Prozent. LinkedIn (+10 %) und Dynamics 365 (+18 %) weisen ebenfalls zweistellige Wachstumsraten aus.
Im Segment „Intelligent Cloud“ betrugen die Einnahmen im vergangenen Quartal 30,9 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 28 Prozent entspricht. Die Azure-Cloud-Dienste, die am Mittwochabend mit großen technischen Problemen zu kämpfen hatten, legten um 40 Prozent zu.
Windows, Surface und Xbox
Mit deutlichem Abstand folgt der Geschäftsbereich „More Personal Computing“. Hier hat Microsoft fast schon niedlich wirkende 13,8 Milliarden Dollar eingefahren – immerhin vier Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Umsätze mit Windows-Lizenzen und der Surface- und Xbox-Hardware wirft Microsoft inzwischen in einen Topf, sodass die hier ausgewiesene Steigerung von sechs Prozent keinerlei Rückschlüsse zulässt, wo diese herkommt. Die Xbox-Dienste verzeichnen mit einem Prozent mehr Umsatz ein zartes Wachstum.
Alle Zahlen, die Microsoft heute veröffentlicht hat, sind hier zu finden: FY26 Q1 – Press Releases – Investor Relations – Microsoft
KI treibt Umsatz und Kosten
Mit KI-Angeboten wie Copilot hat Microsoft nach eigenen Angaben 40 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Dennoch dürfte man damit kaum Geld verdienen, denn dieser Bereich verschlingt gewaltige Investitionen. Gegenüber dem Vorjahr plant Microsoft eine Steigerung der Ausgaben um 80 Prozent.
Die Partnerschaft mit OpenAI bleibt auf absehbare Zeit ein Draufleggeschäft. Sie reduzierte den operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal um 3,1 Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es nur 523 Millionen. Das mag ein relativ guter Indikator dafür sein, wie teuer das Wachstum im KI-Bereich derzeit noch erkauft wird. Allen anderen Unternehmen, die an diesem Rennen beteiligt sind, dürfte es nicht besser gehen. Es sei denn, sie heißen Nvidia.
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