Wobei man aber auch noch hinzufügen kann, dass manche ihre Serien erst am Ende verderben, wie bei Stargate.
Die 2-staffelige laaaaangatmige Anti-Ori-Story, gepaart mit langweiligen story-freien Folgen (z.B. die mit den "Handschellen" zwischen Vala und Daniel, wo auf mehrere Folgen verteilt ein Mittel gefunden werden muss, die Dinger loszuwerden; oder wo Vala ihr Gedächtnis verliert) haben haben mir das Seien-Finale echt verdorben. Erst ein extra Film (Ark of Truth) konnte die Zuschauer befriedigen, weil die Ori endlich vernichtet wurden. Die Luzianer Allianz hat immerhin noch einen weiteren Feind eingebracht, sodass es nicht komplett langweilig wurde.
Zurück zu Torchwood:
Ich muss sagen, dass ich da auch verdammt 2-seitiger Meinung bin.
Den Anfang fand ich grottendämlich, habe aber aus Neugier immer wieder reingeschaltet. Dann bin ich hängengeblieben und dann kamen wieder Folgen wo ich dies bereut habe. Aber in der Hoffnung, es würde besser werden wurde wieder eingeschaltet.
Ich fand bloß blöde, dass beinahe alle Torchwood-Mitglieder verreckt sind. Nur der Unsterbliche und diese Quitsch-Bremse haben überlebt (nagut, ihr Ehemann auch).
Und mal ehrlich: Von Anfang an fand ich, dass die Synchronsprecherin von Gwen eine absolute Fehlbesetzung war. Buaaahhh, schrecklich.
Den Aspekt zu zeigen, wozu die Regierungen imstande sein könnten, fand ich auch gut durchdacht. Und dass nicht nur die Briten und Amis als die Opfer dargestellt wurden, indem zwischendurch "Hier der Bericht aus Deutschland" in den Besprechungsraum geworfen wurde fand ich auch gut.
Lange Rede kurz: Es war im Gesamten doch eine nette Serie. Ich werde aber keinen Cent für DVDs etc. bezahlen, sooo begeisternd war es für mich dann doch nicht.