Torchwood

ot:
Torchwood ist ja wohl die schlechteste, blödeste, ekelhafteste Serie, die ich (leider) je gesehen habe. Ehrlich, so was bescheuertes hab ich noch nie gesehen! Nicht nur wegen der schlechten Schauspieler, der völlig undurchsichtigen Story, den idiotischen Dialogen und Witzen, jeder Trash-SciFi a la Cube ist besser.

Sorry, musste ich loswerden..
 
Torchwood... bin bei Folge 8 der 1. Staffel und frage mich am Ende jeder weiteren Folge erneut, ob ich lachen oder weinen soll...
Ich glaube, ich schaue nur weiter, um meine Solidarität mit BBC Wales zu zeigen :D
Wie sich dieser Hammelhaufen im "Ernstfall" verhält, spottet jeder Beschreibung. Dafür sind sie im Poppen gut... was die Serie wiederum wohlwollend von US-Serien abhebt...
 
ot:
Ich glaube, man müsste die Originalstimmen hören. Die deutsche Synchro spottet jeder Beschreibung. Außerdem kommt die Serie aus Wales.
 
Anfangs ok, die letzte "Serie" -> "Kinder der Erde" irgendwo aberwitzig.
"AkteX" für ganz Arme (n)
Ich habs trotzdem geguckt, weil ich das Ende wissen wollte.
Hoffentlich kommt der Knaller nicht zurück für "TorchWood 5".
 
Anfangs ok, die letzte "Serie" -> "Kinder der Erde" irgendwo aberwitzig.
"AkteX" für ganz Arme (n)
Ich habs trotzdem geguckt, weil ich das Ende wissen wollte.
Hoffentlich kommt der Knaller nicht zurück für "TorchWood 5".

"Kinder der Erde" fand ich gar nicht mal schlecht, aber ich habe auch ein Faible für etwas strange Stories.

Insgesamt hatten die Episoden von Torchwood aber doch sehr wechselnde Qualität, als besonders nervtötend Empfand ich Gwens endlose Beziehungsprobleme.

Angenehm fand ich hingegen, das im Gegensatz zu US-Serien nicht jede Klofrau gleich wie ein ehemaliges Topmodell aussieht (oder eine mittels plastischer Chirurgie, tonnenweise MakeUp und Weichzeichnerlinsen auf Anfang 20 getrimmte Endvierzigerin ist).

Andererseits hege ich seit längerer Zeit den Verdacht, dass die Engländer in Bezug auf Pferde und Frauen ohnehin das gleiche Schönheitsideal haben. :D
 
Die Folgen der Serie besteht für mich aus unüberwindlichen, nebeneinander herlaufenden Handlungssträngen, die von "achsindwirtolerant" schwulen Themen (aberwitzig, oder? tststs...) bis hin zu "wirsindstrenggeheim" aber meine Freund muß es jetzt wissen, handeln. Wenn man versucht die Logik (und damit ist auch eine Logik der Gefühlswelten gemeint) derart durch platte Sex-Alien-007-PremierMinister-LandRover-Attitüden zu verwurschten, kommt eben so ein Mist heraus.
 
Ihr habt ja alle keine Ahnung! :ROFLMAO:

Ihr müsst mal über den Tellerrand schauen und nicht so engstirnig auf die Schauspieler! Wie jede Serie musste auch Torchwood erst einmal an sich "wachsen".

Und gerade die letzte "Staffel" (naja Staffel kann man das fast nicht nennen) ist das Beste was derzeit auf/in irgendwelchen SF-Serien lief. Emotional - Beängstigend - Realitätsnah. Alleine der Gedanke, wozu eine Regierung im Falle einer ernst zunehmenden Bedrohung im Stande ist......

Hut ab davor, das sich ein Regisseur überhaupt getraut hat das zu zeigen und das er noch lebt und noch nicht in irgendeinem dunklen Loch verschachert wurde dafür.

Die Story der 3. Staffel war von vorne bis hinten super durchdacht und sehr spannend erzählt. Da kann sich manch andere Serie eine Scheibe von abschneiden!

So - ich habe fertig! ;)
 
Ich sehe das ähnlich wie das Debakel "Heroes" - man gewinnt oder verliert die Zuschauer in der ersten Staffel. Ist die nicht gut, steht man am Ende nur noch mit einer handvoll treuer Zuschauer da (Torchwood fand ich so miserabel, dass ich als Dr. Who Fan nach drei Folgen bereits nicht mehr eingeschaltet habe).
Den Hinweis mit der 3. Staffel nehme ich mal auf und werde mir die DVD bei Gelegenheit mal ausleihen (insofern unsere Videothek sie hat).

Noch schlimmer als die Handlung fand ich die Kamera. Schnelle Drehungen in ruhigen Szenen sind fehl am Platz, ebenso die Closeups von Gesichtern in schnellen Szenen. Auch die Farben passten nicht, schienen mir "übersteuert" zu sein. Alles in allem wirkte das auf mich nach "billig, billiger, noch mehr eingespart" - im Gegensatz zu vielen Trash-Filmen scheint es bei Torchwood allerdings Absicht gewesen zu sein.

Im Ton muss ich shin zustimmen - wahrscheinlich sind die Originaldialoge deutlich besser. Daran erkennt man, dass der Serie im deutschsprachigen Raum keine allzugrosse Lebensdauer eingeräumt wurde, sonst hätte man sich damit mehr Mühe gegeben.
 
Da muss ich aber auch nochmal widersprechen! Wenn eine Serie schon an der ersten Staffel festgemacht würde, hätten Serien wie Stargate, Star Trek - Next Generation etc. auch nicht überlebt. Die ersten Staffeln sind immer langamtmig, weil alles erst vorgestellt werden muß, alle Charaktere erst bekannt gemacht werden müssen etc. Das Problem hat jede Serie.

Wenn ich vor allem an Star Trek TNG zurückdenke, als ich die damals das allererste Mal gesehen habe - da dachte ich noch "Oh Schrecke - was ist das denn für ein bunter Mist!" - die erste Staffel war doch nun wirklich totaler Mist. Und? Heute ist sie trotzdem Kult.

Viele Serie entwickeln sich erst spät. Das liegt daran, das vu viele Drehbuchautoren an dem Salat herum mixen. Es kann ja nicht alles so durchdacht sein wie Babylon 5, wo ein einziger Autor sämtliche Teile von vorne bis hinten erdacht hat.

Und gerade als Fan englischer Serien finde ich es befriedigend, mal etwas zu sehen was Abseits vom typischen Main-Stream der Amerikaner liegt, wo jede Serie gleich ist und nur einen anderen Titel hat.
 
Wobei man aber auch noch hinzufügen kann, dass manche ihre Serien erst am Ende verderben, wie bei Stargate.

Die 2-staffelige laaaaangatmige Anti-Ori-Story, gepaart mit langweiligen story-freien Folgen (z.B. die mit den "Handschellen" zwischen Vala und Daniel, wo auf mehrere Folgen verteilt ein Mittel gefunden werden muss, die Dinger loszuwerden; oder wo Vala ihr Gedächtnis verliert) haben haben mir das Seien-Finale echt verdorben. Erst ein extra Film (Ark of Truth) konnte die Zuschauer befriedigen, weil die Ori endlich vernichtet wurden. Die Luzianer Allianz hat immerhin noch einen weiteren Feind eingebracht, sodass es nicht komplett langweilig wurde.

Zurück zu Torchwood:
Ich muss sagen, dass ich da auch verdammt 2-seitiger Meinung bin.
Den Anfang fand ich grottendämlich, habe aber aus Neugier immer wieder reingeschaltet. Dann bin ich hängengeblieben und dann kamen wieder Folgen wo ich dies bereut habe. Aber in der Hoffnung, es würde besser werden wurde wieder eingeschaltet.

Ich fand bloß blöde, dass beinahe alle Torchwood-Mitglieder verreckt sind. Nur der Unsterbliche und diese Quitsch-Bremse haben überlebt (nagut, ihr Ehemann auch).
Und mal ehrlich: Von Anfang an fand ich, dass die Synchronsprecherin von Gwen eine absolute Fehlbesetzung war. Buaaahhh, schrecklich.

Den Aspekt zu zeigen, wozu die Regierungen imstande sein könnten, fand ich auch gut durchdacht. Und dass nicht nur die Briten und Amis als die Opfer dargestellt wurden, indem zwischendurch "Hier der Bericht aus Deutschland" in den Besprechungsraum geworfen wurde fand ich auch gut.

Lange Rede kurz: Es war im Gesamten doch eine nette Serie. Ich werde aber keinen Cent für DVDs etc. bezahlen, sooo begeisternd war es für mich dann doch nicht.
 
Die Folge am Mittwoch war meine erste Torchwood-Folge nach langer Zeit, weil es einfach nie hingehauen hat. Die anfänglichen Folgen fand ich noch relativ gut, zumindest so gut, dass ich immer mal wieder eine angeschaut habe. Die vom Mittwoch hingegen fand ich nur noch schlecht.

Vermissen würde ich Torchwood nicht.
 
Ich brauche auch mal Serien, wo mein Gehirn auch mal abschalten kann. Bei fast jeder anderen Serien sind die Enden meist offen und dann zermartert man das Gehirn, wie es wohl weitergehen würde.
 
Dann solltest du auch sowas wie "Anna und die Liebe", "Keine wie eine" usw weiter schauen :ätsch
Aber so ehrlich - wieviel Handlung darf man am Mittwoch Abend eines Arbeitstages
einem Zuschauer schon abverlangen? Roter Faden, einfach gestrickt und durch.
"Kinder der Erde" war einfach nur schlecht geplant - 5 Folgen, 5 Wochen - ja ne is klar :stupid
Mit was für einem "spektakulärem" Ende. :rolleyes:

Ach ja - was haben Startrek (Kirk) und Torchwood gemeinsam?
"Er ist tot, Jim" :ROFLMAO:
Alle unwichtigen Nebendarsteller sterben früher oder später :D
 
*ausbuddel*

Nachdem ich nun alle drei Staffeln gesehen habe, revidiere ich meine Meinung, die bis dato auf der ersten Hälfte der 1. Staffel basierte.

Staffel 2 fand ich schon deutlich besser, endlich lief auch so etwas wie ein Faden durch die Stories (ich meine jedenfalls, einen gesehen zu haben ;)).

Staffel 3 dann mit den 5 Tagen fand ich extrem gut. Extrem hart (als die 456 erklärten, wozu sie die Kinder brauchen; Frobishers Ende, Jacks Enkel), kein Happy End, Spannung pur... Wirklich genial.

Mal sehen, wie Staffel 4 startet... die Zeit bis dahin tröste ich mich mit Dr Who, den ich bis dahin noch gar nicht kannte :D
 
Same here, bin sehr gespant auf Staffel vier, Staffel drei war wirklich schon sehr krass, was da noch kommen mag...?
 
Ich dachte, der Abgang vom Cheffe sei schon das ablosute Ende gewesen... :unsure:

Vor allem... Wen will er denn noch in sein Team nach der Rückkehr aufnehmen? Dieses quitschende Weib und ihren Macker, samt Nachwuchs?
 
"Niedlich"... von der Optik her ja, ging noch, aber die deutsche Synchronsprecherin hätte lieber an die 456 verfüttert werden sollen ;).
 
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