Thunderbird: Entwickler bringen Firefox Send als eigenen Dienst zurück

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Thunderbird: Entwickler bringen Firefox Send als eigenen Dienst zurück

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Mozilla versucht sich schon seit einigen Jahren zunehmend an eigenen Services, die zumindest teilweise auch über eigene Abomodelle zusätzliches Geld in die Kassen des Unternehmens spülen sollen. Während andere Vertreter wie Pocket oder Firefox Relay bis heute existieren, war dem seinerzeit kostenlosen Firefox Send ein Erfolg nicht vergönnt. Nachdem der Filesharing-Dienst unter anderem zunehmend für Cyberkriminalität verwendet wurde, nahm Mozilla ihn offline und brachte ihn nicht mehr zurück.

Unter dem Dach der MZLA Technologies Corporation, die sich als unabhängiges Schwesterunternehmen der Mozilla Corporation um den Mailcient Thunderbird kümmert, könnte Firefox Send nun ein Comeback feiern. Das haben die Entwickler im ThunderCast, dem eigenen Podcast, in der letzten Folge verkündet. Wie genau das aussehen wird, bleibt aber zunächst genauso offen wie der weitere Zeitplan.


Zentrales Ziel ist aber, dass die Nutzung von Thunderbird auch über Dienste, die das Tochterunternehmen der Mozilla Foundation für die Nutzer bereit stellt, besser zu machen. Damit sollen gleichzeitig auch neue Einnahmen generiert werden. Ob Firefox Send in seiner neuen Form dann vollständig kostenpflichtig wird oder wie bisher einen kostenlosen Plan bekommt, muss man sehen.

Bekannt ist auch, dass die Entwickler an mehreren solcher Dienste arbeiten. Persönlich bin ich mal gespannt, was da noch so kommt. Ein Comeback von Firefox Notes oder die Einbindung von Firefox Translations wären so zwei Sachen, die ich mir persönlich auch wünschen würde.

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