Telekom denkt über Bandbreiten-Drosselung bei DSL-Flatrates nach

matrixpro

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Der Link ist zwar recht voll mit infos geballer, von den ich so gut wie keinen Plan habe, aber es ist ein Blog, vom wem ist der sicher nicht von der Telekom^^

OK kann man die "Signale" tennen, so das das IPTV stabiel weiterläuft, haben also nur die den "vorteil" das sie IPTV nutzen können, alle anderen dienste auf einen SmartTV sind dann aber fürn Arsch und es gibt viele gute sachen. Die man teilweise auch zahlen muss. Die man dann aber nicht mehr nutzen kann, da bin ich echt mal gespannt drauf, wann es da die ersten Streitigkeiten geben wird.

"ironie an"

Schon cool die eine Idustrie baut SmartTVs, Internetfähige Kühlschränke, "super"smart Handys, "Smartbluray" player mit dem man online matrial über BDLive bekommen kann, alles damit man möglichst viele infos bekommen kann, und Geil die andere Industrie hält dagegen indem man erst mal das "INTERNET" teurer macht damit man dann auch die Teuren geräte im vollen umfang nutzen kann...

( klar meine ich den zugang zum Netz nicht das da fragen aufkommen )

Man könnte schon fast sagen, das ist doch abgesprochen.... Vorstellbar ist das zumindest in meinen Augen.. So nach dem motte... Hey last mal eure vertragspreise klein, wie bauen jetzt erst mal jede menge SmartTVs, wenn wir summe x erreicht haben ballert mal eure Vertragspreis hoch, damit ihr auch euren anteil bekommen könnt, die User werden das schon mitmachen, denn sie kaufen keinen SmartTV für 2000 euro um ihn hinterher nicht nutzen zu können...

"ironie aus"
 

Threepwood

UnBunt.
Mag sein matrixpro. Ich sehe das persönlich aber so: die Hersteller agieren weltweit, D-Land ist da nur ein Furz, der zwar auch schön stinkt, aber das dicke Geld kann auch woanders gemacht werden. Egal ob man bei uns nun drosselt oder nicht. Natürlich ist D-Land ein grosser Markt, aber eben nur ein kleiner Teil des Gesamten.

Was Multicasts angeht, scheint also inklusive der letzten Meile alles gesplittet zu werden. Wenn nicht sogar das einer DER Gründe ist, das allgemeine Internet zu drosseln, eben weil die Leitung dicke sein muss für IPTV und Konsorten, und das allgemeine Internet da nur stört. Oder eben nicht stört, aber auf diesem Wege die Infrastruktur nur marginal um/aufgerüstet werden muss, um die Kapazitäten zu gewährleisten. Seh ich das falsch?
 

matrixpro

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Naja dennoch können sich die Firmen in D absprechen, nur weil die Weltweit agieren heist das ja nicht das man den Leuten in D nicht das Geld aus der Tasche ziehen kann, was in anderen Ländern ist kann ich nicht beurteilen, da ich halt nur in D lebe^^

Hab da noch ne bessere Idee, IPTV abschafen schon hat man wieder viel bandbreite zur verfügung man muss nichts trennen etc... alles wird gut ;) Aber da is ja wieder das problem der Geldgeilen Manager und sonst wie menschen die den Hals nicht voll genug bekommen können...

Das sind doch alles Hochschlaue Leute oder nicht? Und die wollen einfach nicht checken, das irgendwann jeder sein neues Auto hat, sein neuen TV, PC was auch immer... es ist doch klar das es rein Logisch irgendwann zu einen Punkt geht wo eben jeder alles hat was er braucht, und man keine mehrgewinne mehr erziehlen kann, aber nur weil eine Firma nicht ein plus von 1 Mio gemacht habe sondern immer noch nur die 20 Mio in plus ist wird gleich geweint??? Hallllllloooooooo.. sind 20 Mio nicht genug? Warum muss man immer eins drauf setzten es geht irgendwann nicht mehr, man kann in einen vollen Glas Wasser nicht noch mehr Wasser schenken, es läuft über wird aber nicht voller.... Ohhrrrr bei so nen sachen könnte ich mit ner Keule losrennen und die ganzen Bonzen mal wieder auf den Boden der realiät holen.. ( nicht das alle so sind aber die meisten ) ;)
 

SoKoBaN

B.Ohlsen der alte Schwede
Teammitglied
Traffic ist das Problem.
Die Kapazitäten sind nicht unendlich.
Eigentlich wollte die T-Com ja im Sektor FTTH bzw. FTTB ganz groß ausbauen. Nun fällt das aber aus, wegen Bodennebel oder wars doch das Geld?
Jedenfalls setzen die jetzt auf Vectoring. Kupferkabel bleibt drin, Bandbreite erhöht sich, aber die Menge an Daten werden zum Problem. Eine Glasfaser hat halt viel mehr Kapazität als eine Kupferader. Nur das Kupfer schon überall rumliegt und Glasfaser neu gelegt werden müsste. Viel zu teuer. Was machen wir also? Wir nehmen eine neue Technologie, sparen nen Haufen Geld, können Anschlüsse mit mehr Bandbreite anbieten und drosseln die. Dann verdienen wir noch mehr Geld.

Ich seh schon, wie Lucky Luke ganz langsam auf meinem Kupferkabel in den Sonnenuntergang reitet. :)
 

matrixpro

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Ja ne is klar... die " heavy user" aber was wie volume die verballern wird nicht gesagt.. Naja damit muss man doch aber rechnen... wenn man eine Flat anbietet, dann will man die als User nun mal auch nutzen.. und grade bei der Teuerkom.... also so eine Aussage ist doch so als würde einer 1000L Bier haben, und nen schild aufhängen freibier.. und sich danach beschweren das es so schnell leer ist:)

Die wollen halt mehr Geld haben, weil nict mehr so viele neukunden kommen.. ist doch logisch.. und normal ist bei allen anderen Nutzmitteln doch auch so.. nur so bekommen sie nicht wirklich mehr kunden... denke ich oder sie haben eben Mutti die ab und wann mal nen rezept bei google suchen will.....

Das schöne ist ja... die Power user wären schuld... OK diese Drosselung soll nur ( erstmal ) für neu kunden zählen, sprich kommen nun aber nur kunden dazu die keine Power User sind " Zitat von link" bedeutet für die Kunden: Lieschen Müller subventioniert bisher den Heavy User...

Also bleibt es für den Endkunden gleich egal was gemacht wird... und wenn die an die Stammkunden gehen gibt es sonderkündigungsrecht, und dann verlieren sie auch.. Hym aber macht mal^^
 

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Ich sollte vielleicht doch noch eine Karriere als Analyst starten :p - hab's ja schon ein paar Wochen vorher ziemlich genau voraus gesagt:

In Zukunft werden immer mehr Inhalte übers Web gestreamt, das ist ein riesiges Geschäft. Die Telekom wird ein Limit setzen, aber zum Beispiel das eigene Entertain-Angebot nicht auf dieses Limit anrechnen.
Mit der DSL-Grundgebühr ist kein Geld mehr zu verdienen, darum muss gewährleistet sein, dass der Kunde keine anderen Dienste nutzen kann als die, mit denen man zusätzliche Einnahmen erzielt. Die Telekom ist nur der erste Provider, bei dem das öffentlich wird, alle anderen werden nachziehen.
Hier geht es nicht darum, dass die Netze überlastet sind und man auf diesem Weg gegensteuern möchte. Hier geht es darum, ein Ökosystem um den DSL-Anschluss zu bauen und den Kunden darin einzusperren.
Streaming-Dienste, die keinen Vertrag mit einem großen Provider haben, werden sterben, weil es sich niemand mehr leisten kann, diese zu nutzen.

Einen Aspekt habe ich nur unzureichend beleuchtet, nur im letzten Satz kurz angerissen. Darin steckt auch der Schlüssel, warum alle anderen Provider nachziehen müssen (was sie ganz sicher tun werden - die Telekom wäre diesen Schritt nie allein gegangen, ohne sich vorher in dieser Richtung durch entsprechende Absprachen abzusichern). Und wenn dann alle Kunden flächendeckend als Geiseln genommen wurden, dann kann man sogar von Google ein paar Euro erpressen, damit Youtube noch nutzbar bleibt.

Kontrolle und Profit - das ist alles, worum es geht. Heavy User, begrenzte Kapazitäten - alles verlogener Bullshit.
Drei Prozent der Nutzer sollen angeblich für einen Großteil des Problems verantwortlich sein, sagt die Telekom. Soll sie die doch einfach raus werfen, dann ist alles gut ;).
 

matrixpro

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Richtig über große Firmen wird aber mal wieder nichts gesagt, würde mal gern wissen, was die so an traffic haben^^
 

bastelmeister

Kurzstreckenflieger
Nur für Neuverträge ab 2. Mai? Ich lach mich gleich schlapp! In der Leistungsbeschreibung Call & Surf Stand 25.9.12 ist die Drosselung bereits genauestens aufgeführt:

a) Variante VDSL 50
Ab einem übertragenen Datenvolumen von
– 200 GB bei Überlassung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit
bis zu 51 300 kbit/s für den Download und
bis zu 10 000 kbit/s für den Upload bzw.
– 100 GB bei Überlassung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit
– von bis zu 25 000 kbit/s für den Download und bis zu
5 000 kbit/s für den Upload oder
– von bis zu 16 000 kbit/s für den Download und bis zu
1 000 kbit/s für den Upload,
wird jeweils in einem Monat die Übertragungsgeschwindigkeit
des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf 6 016 kbit/s
für den Download und 576 kbit/s für den Upload begrenzt.

Und selbst die Verträge von vor 25.9.12 sind ganz leicht einzubeziehen, nämlich über die AGB - Änderungsklausel. Man bekommt zwar ein Sonderkündigungsrecht, aber dann braucht man auch einen neuen Anbieter, der die Leistung als richtige Flat erbringt. Und da denke ich, wird die Luft zum gegebenen Zeitpunkt sicher dünn...
 

matrixpro

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Ich habe nun noch nicht geschaut wie das bei Vodafone ist.. ich habe ne 25000der Leitung. Und hab schon oft mehr wie 100 GB im Monat an traffic... aber noch nie ne drosselung, nen klumpel von mir ist bei KabelD. mit ner 32000 da heist es auch nach 10GB am TAG... er hat aber auch schon oft über 10 GB am Tag und hat auch keine drosselung^^
 

matrixpro

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bei ihm waren es über 10 GB rein Filessharing... ist die frage wie das gemeint ist.. P2P oder Oneklick.... ?
 

Pixel-Toast

schläft auf dem Boardsofa
Ich bin gerade dabei, eine Sicherung meiner gesamten Platte zu machen und habe festgestellt, dass im großen und ganzen, meine Steam-Sammlung, von den Humble Bundle Spielen mal ab, schon um die 75G erfasst.

Glücklicher Weise habe ich ein paar der Spiele auf DVD, aus dem Laden halt, doch müsste ich alles erneut laden und man hätte dieses mickrige Limit am Hals, hätte ich schnell keinen Spaß mehr am Netz.

Schon jetzt ist es schwer, wo ich zur Zeit nur übers GSM-Netz surfen kann.
Wenn schon Breitbandinternet, dann bitte auch richtig.
 

bastelmeister

Kurzstreckenflieger
Die Fritzbox kann übrigens das verbrauchte Datenvolumen anzeigen. Demnach sind wir in diesem Monat bei momentan 165 GB. Zu dritt - inkl. einem Onlinegamer, aber ohne Filesharing und glaub nur zwei Filmen - nichtmal HD.

Zu finden in Fritzbox 7390 unter Internet - Online Monitor:
Der Online-Zähler erfasst das Datenaufkommen der Internetverbindung. Wenn Sie weitere Verbindungen nutzen, beispielsweise für Internettelefonie oder IPTV, wird deren Datenvolumen im Online-Zähler nicht mitgezählt.
 

MartyStuart

Senior Member
Es geht hier weder um die heavy-User noch um Trafficprobleme.
Es geht einzig und allein darum, dass die Netzanbieter die Infrastruktur
herstellen und "nur" über die Gebüren verdienen. Die große Kohle machen
Andere mit ihren Diensten welche über die Infrastruktur laufen,
z.B. Amazon, Google und Co.
Das gefällt den Netzanbietern nicht so besonders. Deshal werden Wege
gesucht um an den Diensten irgendwie mit zu verdienen.
Und wenn die Bandbreitendrossel Geld bringt, werden die andern Anbieter,
allen Verneinungen zum Trotz, nachziehen.
 

Pixel-Toast

schläft auf dem Boardsofa
Gerade jetzt, wo die T-Com bestätigte, dass ab 2016 auch Bestandskunden betroffen sind, würde ich deutlich über dem Limit surfen, damit die sehen, dass das Netz aus allen Nähten platzt.

Der Verbrauch wird eh steigen, brauchten manche von uns vor 10 Jahren nicht einmal 1G Volumen, sind es heute 100.
Will man den Bürgern das Internet als Grundrecht verkaufen, sollte es auch so behandelt werden, nicht wie teurer Wein oder Kaviar, welchen sich nur die Obersicht leisten kann.

Meine Mutter hat heute morgen davon mitbekommen, eben sagte sie mir, sie wird den Vertrag auslaufen lassen und sich dann nach einen anderen Anbieter umsehen, sagt sie doch selbst, "Was die treiben ist ganz große Verarsche!".

Ob andere Anbieter mitziehen, wird sich zeigen, doch bisher scheint es so, als würden selbst die Technik ferneren dem Riesen den Rücken kehren wollen, geschieht dem Verein recht.
 

Blacky89

assimiliert
ot:
Liebe Telekom,
Sie erhalten die Zahlung meiner Rechnung ab jetzt
mit ruduzierter Geschwindigkeit,
da die Volumengrenze meines Kontos erreicht ist!


Das Beste was ich bisher zum Thema gelesen habe (y)
 

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Kommt jetzt drauf an, ob Du die Anschlüsse meinst, die nur von Firmen genutzt werden, oder die, die wirklich den Business-Tarif haben. Letztere sind nicht betroffen, diese kosten aber auch ein Vielfaches. Den typischen Kleinbetrieb wird es aber treffen, denn die bekommen den selben Tarif wie Privathaushalte.
 
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