Skype-Verkauf kurz vor dem Abschluss

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Der Internet-Telefoniedienst Skype steht offenbar kurz vor dem Verkauf. Ebay hatte das Unternehmen im Jahr 2005 für sagenhafte 3,1 Milliarden Dollar übernommen, versuchte aber bereits seit einiger Zeit, es wieder los zu werden.
Käufer soll eine private Investorengruppe sein, weitere Details sollen im Laufe des Tages veröffentlicht werden. Der Preis dürfte bei etwa 2 Milliarden Dollar liegen.

Quelle: http://www.nytimes.com/2009/09/01/technology/companies/01ebay.html?_r=1&hp
 

Soong

nicht mehr wegzudenken
Naja, ganz egal wem es gehört, ist mir das nicht. Ich mag ebay nicht, weil die mit ihrer Strategie "Wir sind nur eine Plattform und wir haben keine Kontrolle darüber wer bei uns wen betrügt." und mit Paypal, das eine Bank ist, sich aber nicht an die Spielregeln von Banken hält, bei mir viele Minuspunkte angehäuft haben. Deswegen hab ich auch immer versucht Leute davon abzuhalten denen noch Geld zu geben (Skypeout). Aber wenn das jetzt wem anders gehören würde, sähe die Sache wieder anders aus.
 

Jedit

nicht mehr wegzudenken
Also solang ich noch gratis mit meinen Freunden chatten kann und gratis per VoIP mit denen telefonieren kann, ists mir egal wer der Inhaber ist.
 

Pixel-Toast

schläft auf dem Boardsofa
Damit darf ich wohl annehmen, dass die Unterstützung für Linux komplett über Bord geworfen wird? :(
 

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Nein darfst Du nicht - Microsoft hat bereits erklärt, dass sie die Entwicklung von Skype in alle Richtungen weiter treiben wollen - hier geht es um ein wenig mehr als nur um Windows gegen Linux - diese "Schlacht" war ohnehin noch nie wirklich interessant.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass einige eingefleischte Pinguin-Jünger es künftig ablehnen werden, weil es aus der verbotenen Stadt kommt ;).

Hier geht es hauptsächlich um die mobilen Plattformen, und durch die Skype-Übernahme ist Microsoft nun plattformübergreifend überall vertreten, das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil - den die bisherigen Eigentümer allerdings auch hatten, ohne ihn gewinnbringend auszunutzen.
 
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