Sicherheitslücke Downfall in Intel-Prozessoren: Microsoft schützt Windows 10 und 11

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Sicherheitslücke Downfall in Intel-Prozessoren: Microsoft schützt Windows 10 und 11

Sicherheitsklücke Downfall in Intel Prozessoren


Vor und zwei Wochen wurde eine neue Schwachstelle in Intel-Prozessoren bis einschließlich der elften Generation öffentlich gemacht, die auf den Namen “Downfall” hört. Beseitigt werden kann die Lücke nur durch Firmware-Updates, Microsoft hat mit den jüngsten Updates für Windows 10 und Windows 11 allerdings eine Änderung umgesetzt, die das Risiko minimiert.

Im Supportartikel KB5029778 sind die Maßnahmen beschrieben, welche unter Windows 10 und Windows 11 die erfolgreiche Ausführung eines Angriffs erschweren. Der dort aufgeführte Eintrag in der Systemregistrierung ist automatisch aktiv, sofern die neuesten Updates für Windows 10 und Windows 11 installiert wurden.

Da es sich wie einst bei Spectre um eine Sicherheitslücke in der spekulativen Befehlsausführung handelt, muss mit Performanceeinbußen gerechnet werden. Microsoft schreibt in dem Supportdokument nicht, ob sich die dort beschriebene Maßnahme nachteilig auf die Systemleistung auswirken kann.

Intel hat seinerseits begonnen, Microcode-Updates gegen die Sicherheitslücke auszuliefern. Weil diese aber von den PC- und Mainboardherstellern eingearbeitet werden müssen, ist es wie bei Spectre unsicher, was davon wirklich bei den Endkunden ankommt.

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