[Gelöst] Rechteverwaltung in den verschiedenen Linux Distributionen

0815_neu

Debian Jungspund
gibt es Unterschiede in den Rechteverwaltungen der verschiedenen Linux Distributionen? Oder habe ich da evtl. etwas in den falschen Hals bekommen?
 

Norbert

Moderator
Teammitglied
Die Shell-Befehle dürften bei allen Distributionen vermutlich die gleichen und lediglich die grafischen Frontends (z.B. YaST bei openSUSE) unterschiedlich sein. Jedenfalls hatte ich schon vor Jahren keine Unterschiede zwischen dem kommerziellen HP-UX und dem freien SuSE Linux feststellen können, als ich letzteres erstmalig auf meinem privaten PC installierte, zur gefahrlosen Übung für das Unix-System auf Arbeit. Vom Unix-Standard zu sehr abweichende Distributionen würde ich nach Möglichkeit meiden.

Hier noch etwas Lesestoff dazu:
 

0815_neu

Debian Jungspund
Ich möchte nochmal Bezug auf ein altes Thema von mir nehmen da es Parallelen gibt. [Gelöst] - Rechteverwaltung in den verschiedenen Linux Distributionen
Und zwar geht es mir um die oben von Norbert erwähnte Distributionen die vom Unix-Standard abweichen nur woran erkenne ich die bzw. wie kann ich das umschiffen?

Ich verwende derzeit Sparkylinux 64 Bit mit der XFCE Oberfläche. Ich benötige eine Distribution die weitgehend stabil läuft. Wenn ich nur noch rumbasteln muss verliere ich irgendwann die Lust.

Da bei mir nur einfache Officeanwendungen zum tragen kommen wie surfen Email und zwar mit der Software Thunderbird als auch ein Dokument erstellen oder eine Pdf aufrufen sowie einen Film anschauen oder ein Lied anhören ist das möglicherweise im Bereich des Möglichen.

Die Zeiten als man den Thunderbirdordner einfach um kopieren konnte sind anscheinend zum Teil auch schon vorbei. Beim derzeit genutzten OS scheint das zumindest noch zu funktionieren. Ich hatte ein paar kurze Berührungen mit opensuse & Mageia aber das wars dann auch schon.

Ich habe mir unter dem Root Konto den Drucker installiert (dcp 195c von Brother) aber er ist nicht zum Laufen zu bewegen. Das Benutzerpasswort und das Root Passwort ist nicht identisch. Anders herum wäre es vermutlich einfacher aber ob es der Sicherheit dienlich ist lasse ich mal lieber dahingestellt. Aber genau daran beisse ich mir gerade die Zähne aus. Möglicherweise ist es auch von Belang ob nun 32 oder 64 Bit Treiber verwendet worden sind.

Verflixte Kiste wo kann ich denn jetzt die Antwort auf neue Beiträge konfigurieren?
 

SoKoBaN

B.Ohlsen der alte Schwede
Teammitglied
Ich habe persönlich von SparkyLinux noch nix gehört. Ich guck jetzt auch nicht nach, was das ist.
Wenn du aber mit Linux nicht wirklich fit bist, ist das was du hast schon der falsche Ansatz.
Eigentlich solltest du Linux Mint mit KDE oder Gnome einsetzen. Da wird sehr Viel gleich viel einfacher.
XFCE ist was für Puristen oder wirklich schwache Hardware. Da funktioniert recht wenig intuitiv.
Ich selbst nutze Debian 10 mit XFCE, einfach weil ich gern rumbastel. Daher weiß ich, das es eher nicht für Ein / Umsteiger oder nur Anwender geeignet ist.
 

SoKoBaN

B.Ohlsen der alte Schwede
Teammitglied
Es gibt endlos viele Distros, welche auf Debian aufsetzen. Mint ist auch Debian.
Das ist aber auch nicht relevant, weil der Kern nicht entscheidend ist.
Und gerade Mint ist mit KDE extrem Einsteiger freundlich. Sparky kenne ich nicht, aber ich würde Leuten mit wenig Plan von Linux halt auch nur was empfehlen, wo die wenigsten Probleme zu erwarten sind.
 

Jonn

Realist
OT: Nur Mint De setzt direkt auf Debian auf, das einstiegsfreundliche Mint setzt auf Ubuntu auf und Ubuntu wiederrum mit seinen Macken auf Debian
 

Bio-logisch

Moderator
Teammitglied
Also ehrlich gesagt, verstehe ich schon Dein Problem nicht.

Wenn Dein Anspruch ist:
Da bei mir nur einfache Officeanwendungen zum tragen kommen wie surfen Email und zwar mit der Software Thunderbird als auch ein Dokument erstellen oder eine Pdf aufrufen sowie einen Film anschauen oder ein Lied anhören ist das möglicherweise im Bereich des Möglichen.
Dann hast Du die freie Wahl. Das ist bei allen Distributionen mehr oder weniger der selbe Thunderbird, das selbe Openoffice, etc.
Ich bin immer noch Suse - Fan, weil die über lange Zeiträume eine konstante Qualität liefern. Ob es alles immer optimal ist, ist Geschmackssache, aber das was Du willst geht auf jeden Fall.

Die Zeiten als man den Thunderbirdordner einfach um kopieren konnte sind anscheinend zum Teil auch schon vorbei. Beim derzeit genutzten OS scheint das zumindest noch zu funktionieren. Ich hatte ein paar kurze Berührungen mit opensuse & Mageia aber das wars dann auch schon.
Das kommt immer darauf an, wie du das machst. Wenn Du jetzt nicht gerade mit irgendwelchen verschlüsselten Dateisystemen rumhantierst, kannst Du mit su, chown, chmod, mv und cp alles mögliche anstellen. Das meiste wird ja ganz unixkonform in ~/.thunderbird oder ~/.mozilla/thunderbird gespeichert. Das dann in Thunderbird wieder vernünftig reinzubauen, ist eine andere Sache. Wenn es nach dem Wiederherstellen Probleme gibt, starte Thunderbird mal über die Konsole mit Parameter:
Code:
thunderbird -p

Damit kannst Du das richtige Profil wiederfinden. Aber das hat mehr mit Thunderbird als mit Unix zu tun.

Wie Norbert schon sagte, das ist alles Übungssache. Da muss man einfach auch Leergeld mit einkalkulieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jonn

Realist
Ich habe mir unter dem Root Konto den Drucker installiert (dcp 195c von Brother) aber er ist nicht zum Laufen zu bewegen
Hast du dir mal die Oberfläche vom Drucksystem Cups angesehen? Dort wird der Drucker erkannt wenn der über usb angeschlossen ist und Treiber oder cups filter vorhanden sind.Sonst prüfe mal in der Paketverwaltung oder hier: Brother
 
Zuletzt bearbeitet:

Bio-logisch

Moderator
Teammitglied
Wenn ich die Anleitungen zum Brothertreiber so durchlese, werde ich ehrlich gesagt etwas skeptisch: Da steht dann was von einem LPR Treiber in einem Cups Wrapper. Hört sich schon unnötig kompliziert an. Zudem gibt es den Treiber für Dein Gerät nur für uralte Distributionen. Da stehen die Chancen schlecht. Fällt dann mehr unter Hobbie, sowas ans laufen zu bringen. Gerade bei Multifunktionsgeräten ist es besser, man kauft ein netzwerkfähiges Gerät, das mit standardkonformen Protokollen arbeitet. Also beim Scannen am liebsten direkt in eine PDF oder Tiff schreiben, die auf einem ftp oder smb Netzwerkverzeichnis gesichert wird. Drucken über Postscript, Fax lassen wir lieber gleich bleiben. Da landet man schnell bei den Business Modellen von Lexmark oder HP.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jonn

Realist
Da bei mir nur einfache Officeanwendungen zum tragen kommen wie surfen Email und zwar mit der Software Thunderbird als auch ein Dokument erstellen oder eine Pdf aufrufen sowie einen Film anschauen oder ein Lied anhören ist das möglicherweise im Bereich des Möglichen
Wenn ich das Ganze mal überschaue würde ich empfehlen da mal zu beginnen,auch um erst einmal den Überblick und die Funktionsweise von diesen Systemen zu bekommen: Linux Mint
 
Oben