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Portable SSD Crucial X10 im Test
Mit der Crucial X10 hat die zu Micron gehörende Marke eine kompakte und leichte SSD im Sortiment, mit der man bis zu 8 Terabyte mit sich herumtragen kann. Mir wurde das Modell mit 2 Terabyte zu Testzwecken überlassen.
Gegenüber dem Vorgänger X9 hat Crucial die Performance nach eigener Aussage verdoppelt. Das Datenblatt verspricht sequenzielles Lesen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2.100 MB/Sekunde. Die weiteren Spezifikationen sind wie folgt:

In der Verpackung befinden sich neben der SSD noch eine Kurzanleitung und ein etwa 20 Zentimeter langes USB‑C‑Kabel. Ein längeres Kabel sollte man nur verwenden, wenn es nötig ist, denn die Übertragungsleistung sinkt mit jedem Zentimeter.
Käufer erhalten zudem einen Monat Adobe Acrobat Pro sowie ein dreimonatiges Abo für den Fotospeicherdienst Mylio Photos+.
Der QR-Code in der Packung leitet auf eine Webseite, auf der Käufer weitere Informationen sowie den Download der zugehörigen Software finden, über die wir gleich einen Blick werfen.
Zu Design und Verarbeitung müssen wir bei einem solchen Produkt nicht unnötig Worte verlieren. Erwähnenswert ist noch, dass die X10 Stürze aus drei Metern Höhe laut Herstellerangaben schadlos übersteht.
Das Crucial Storage Executive Tool ist eine kostenlose Zusatzsoftware. Mit ihr lassen sich Firmware-Updates aufspielen und die Gesundheitswerte der SSD überwachen. Zudem gibt es eine Funktion zur sicheren Bereinigug der SSD.

Lassen wir zunächst den synthetischen Benchmark sprechen. Neben dem Surface Laptop 7 habe ich derzeit noch das ASUS ROG FLOW Z13 als Testgerät auf dem Tisch. Auf beiden Geräten zeigte das Tool AS SSD Benchmark ähnliche Werte an.

Diese Werte liegen dann doch recht deutlich unter den Angaben des Herstellers. In den Kundenbewertungen fand ich mehrere entsprechende Beschwerden. Andererseits ist man es gewohnt, dass theoretische Leistungsversprechen in der Praxis nicht erreicht werden.
Wirklich interessant ist ohnehin nur die praktische Leistung unter realitätsnahen Bedingungen. Zu diesem Zweck bereitete ich einen Ordner vor, in dem rund 50.000 zumeist kleinere Dateien lagen, verteilt auf 5.600 Unterordner. Die Gesamtgröße dieses Ordners betrug 55 Gigabyte.
Der Transfer vom Surface Laptop 7 auf die Crucial X10 dauerte ziemlich genau zwölf Minuten. Das sind umgerechnet 78 MB pro Sekunde. Der umgekehrte Transfer, also von der X10 auf die interne SSD des Surface Laptop 7, dauerte 188 Sekunden. Das entspricht rund 300 MB pro Sekunde.
Dieses Spiel wiederholte ich anschließend auf dem ASUS ROG Flow Z13. Das Schreiben auf die SSD war in 6:55 Minuten erledigt, also deutlich schneller als auf dem Surface Laptop 7. Dementsprechend war ich überrascht, dass die Übertragung von der SSD auf das Flow Z13 218 Sekunden dauerte, also eine halbe Minute länger.
Nennenswert warm wurde die SSD während dieser Tests nicht.
Eine abschließende Bewertung fällt deshalb schwer, weil ich kein aktuelles Konkurrenzprodukt zur Hand hatte. Dass die Crucial X10 die Leistungswerte des Datenblatts nicht erreicht, hat mich kein bisschen überrascht und daher auch nicht sonderlich enttäuscht. Ich bin sicher, das wäre bei einem Vergleichsprodukt nicht anders gewesen.
Preislich liegt die Crucial X10 mit vergleichbaren Konkurrenzprodukten auf Augenhöhe.
Disclaimer: Das Produkt wurde uns vom Hersteller kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.
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Mit der Crucial X10 hat die zu Micron gehörende Marke eine kompakte und leichte SSD im Sortiment, mit der man bis zu 8 Terabyte mit sich herumtragen kann. Mir wurde das Modell mit 2 Terabyte zu Testzwecken überlassen.
Gegenüber dem Vorgänger X9 hat Crucial die Performance nach eigener Aussage verdoppelt. Das Datenblatt verspricht sequenzielles Lesen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2.100 MB/Sekunde. Die weiteren Spezifikationen sind wie folgt:
Crucial X10 portable SSD: Technische Daten
- Kapazität: 2 Terabyte
- weitere verfügbare Kapazitäten: 1, 4, 6 oder 8 TB
- sequenzielles Lesen: 2.100 MB/sec.
- Anschluss: USB-C 3.2 Gen2
- Wasser- und staubgeschützt nach IP65
- Maße: 65 x 50 x 10 mm
- Gewicht: 38 Gramm
- Preis: ca. 180 €
- Artikelnummer: CT2000X10SSD9C
- Kompatibilität: Windows, Mac, Linux, Xbox, PlayStation

In der Verpackung befinden sich neben der SSD noch eine Kurzanleitung und ein etwa 20 Zentimeter langes USB‑C‑Kabel. Ein längeres Kabel sollte man nur verwenden, wenn es nötig ist, denn die Übertragungsleistung sinkt mit jedem Zentimeter.
Käufer erhalten zudem einen Monat Adobe Acrobat Pro sowie ein dreimonatiges Abo für den Fotospeicherdienst Mylio Photos+.
Der QR-Code in der Packung leitet auf eine Webseite, auf der Käufer weitere Informationen sowie den Download der zugehörigen Software finden, über die wir gleich einen Blick werfen.
Zu Design und Verarbeitung müssen wir bei einem solchen Produkt nicht unnötig Worte verlieren. Erwähnenswert ist noch, dass die X10 Stürze aus drei Metern Höhe laut Herstellerangaben schadlos übersteht.
Software
Das Crucial Storage Executive Tool ist eine kostenlose Zusatzsoftware. Mit ihr lassen sich Firmware-Updates aufspielen und die Gesundheitswerte der SSD überwachen. Zudem gibt es eine Funktion zur sicheren Bereinigug der SSD.

Leistung
Lassen wir zunächst den synthetischen Benchmark sprechen. Neben dem Surface Laptop 7 habe ich derzeit noch das ASUS ROG FLOW Z13 als Testgerät auf dem Tisch. Auf beiden Geräten zeigte das Tool AS SSD Benchmark ähnliche Werte an.

Diese Werte liegen dann doch recht deutlich unter den Angaben des Herstellers. In den Kundenbewertungen fand ich mehrere entsprechende Beschwerden. Andererseits ist man es gewohnt, dass theoretische Leistungsversprechen in der Praxis nicht erreicht werden.
Wirklich interessant ist ohnehin nur die praktische Leistung unter realitätsnahen Bedingungen. Zu diesem Zweck bereitete ich einen Ordner vor, in dem rund 50.000 zumeist kleinere Dateien lagen, verteilt auf 5.600 Unterordner. Die Gesamtgröße dieses Ordners betrug 55 Gigabyte.
Der Transfer vom Surface Laptop 7 auf die Crucial X10 dauerte ziemlich genau zwölf Minuten. Das sind umgerechnet 78 MB pro Sekunde. Der umgekehrte Transfer, also von der X10 auf die interne SSD des Surface Laptop 7, dauerte 188 Sekunden. Das entspricht rund 300 MB pro Sekunde.
Dieses Spiel wiederholte ich anschließend auf dem ASUS ROG Flow Z13. Das Schreiben auf die SSD war in 6:55 Minuten erledigt, also deutlich schneller als auf dem Surface Laptop 7. Dementsprechend war ich überrascht, dass die Übertragung von der SSD auf das Flow Z13 218 Sekunden dauerte, also eine halbe Minute länger.
Nennenswert warm wurde die SSD während dieser Tests nicht.
Fazit
Eine abschließende Bewertung fällt deshalb schwer, weil ich kein aktuelles Konkurrenzprodukt zur Hand hatte. Dass die Crucial X10 die Leistungswerte des Datenblatts nicht erreicht, hat mich kein bisschen überrascht und daher auch nicht sonderlich enttäuscht. Ich bin sicher, das wäre bei einem Vergleichsprodukt nicht anders gewesen.
Preislich liegt die Crucial X10 mit vergleichbaren Konkurrenzprodukten auf Augenhöhe.
Disclaimer: Das Produkt wurde uns vom Hersteller kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.
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