[Politik] Das bedingungslose Grundeinkommen nach Götz W. Werner

Was gibt es für einen Grund, die eigene Meinung zurückzuhalten ???
Egal, ich mache das, weil Du es auch machst. Wer macht noch mit ?

Gruss
Tim
 
Grundsätzlich klingt die Idee gut. Denn wenn wir mal ehrlich sind, eine Grundsicherung gibt es im Großen und Ganzen schon heute in Deutschland. Der Riesenschritt wäre es also nicht und der Gedanke die Amtsschimmel "Sozialamt" & "Hartz IV" zum Abdecker zu bringen ist verführerisch.
Allerdings ist so eine Grundsicherung eher das Ende und nicht der Anfang. Denn zuerst müsste man festlegen, wer an dieser Grundsicherung teilhaben soll. Deutschland ist schließlich ein sehr offenes Land mit geringen Hürden für Einwanderung und Staatsbürgerschafts-Erwerb. Und die kleine, aber nicht unbedeutende Frage, wie man das Ganze finanziert, dürfte sich auch noch stellen.

Auf jeden Fall ist die Idee überlegenswert, denn unser derzeitiges System ist eindeutig marode und nicht mehr reperabel. Das hat uns Hartz IV gezeigt. Milliarden an Mehrkosten für eine Bürokratie die die Arbeitslosigkeit verwaltet, aber nicht effektiv bekämpfen kann. Das Grundeinkommen hingegen ist relativ verwaltungsarm und würde viele Probleme im Bereich der Sozialversicherungen lösen.

Und was das "faule Säcke die den anderen nur auf der Tasche liegen"-Problem angeht. Das haben wir heute auch schon und mit jedem Fall der durch die BILD-Zeitung geht, kriegen unsere Politiker mehr Munition denjenigen die eben nicht das System ausnutzen, immer stärker ins ohnehin schon schmale Portmonee zu greifen. Mit einem Grundeinkommen würden wir da auch nicht schlechter fahren. Eher sogar besser, da der Leistungsmissbrauch praktisch wegfallen würde. Jeder würde schließlich ein und dieselbe Leistung bekommen und fertig.

Allerdings glaube ich nicht daran, daß unsere Politiker diesen Ansatz ernsthaft prüfen würden. Dazu wären zu tiefgreifende Umbauten im Gesellschaftssystem nötig. Und gleichzeitig würde diese Grundsicherung die Bürger stärken und die Politiker schwächen, da viele Ängste mit denen unsere politische Klasse derzeit gerne auf Stimmenfang geht plötzlich nicht mehr da wären.

Daher mein Fazit: Eine gute Idee, die man zumindest ernsthaft prüfen sollte. Allerdings glaube ich nicht an den Willen unserer Machthaber dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
TBuktu schrieb:
Was gibt es für einen Grund, die eigene Meinung zurückzuhalten ???
Egal, ich mache das, weil Du es auch machst. Wer macht noch mit ?

Gruss
Tim

Moin,

ich habe durchaus eine Meinung dazu. Ich diskutiere schon länger im Forum von Götz Werner über dieses Thema.
Im Prinzip, soll das bedingungslose Grundeinkommen, jeder bekommen. Von der Wiege bis zur Bahre! Es soll gestaffelt sein. Götz Werner meint, es sollen maximal bei Einführung 1500 Euro sein. Dadurch, hätte jeder Mensch in unserer Gesellschaft die möglichkeit, sich Selbst zu verwirklichen. Er kann z.b. den Beruf erlernen den er wirklich will! Das Steuersystem müsste umgebaut werden. Man bräuchte keine Rentenversicherung mehr, keine Arbeitslosenversicherung, mehr usw...
Es würde nur noch auf das was produziert wird eine Mwst. von 50-100%, da ist man sich noch nicht ganz klar, erhoben.
Wenn jemand trotz bGE arbeiten möchte, und das werden die meisten, so muß natürlich der Unternehmer auch seine Lohnpolitik dementsprechend anpassen. Die denen ihr bGE reicht, haben ja auch irgendetwas zu tun, und sind somit auch "produktiv"!
Damit könnte man den sozialen Druck im System abbauen.Oder?
Spinoza
 
Funktioniert nicht, dafür ist ein Grundeinkommen von rund 1.500 Euro viel zu hoch angesetzt.

Denn wenn das wirklich jeder von der Wiege bis zur Bahre erhalten soll hätte eine Familie mit 2 Kindern 6.000 Euro Grundeinkommen, das ist beträchtlich mehr als vielen vierköpfigen Familien heute netto übrig bleibt.

Davon mal abgesehen dass das in dieser Form vollkommen unfinanzierbar ist, neben diesem Grundeinkommen müssen ja auch noch andere Ausgaben finanziert werden, es fehlt bei dieser Höhe auch der Anreiz überhaupt noch arbeiten zu gehen.

Ein Grundeinkommen halte ich grundsätzlich zwar für sinnvoll, aber es sollte wirklich nur den absoluten Minimalbedarf auf niedrigem Niveau decken, das muss für die Grundbedürfnisse reichen (aber mehr auch nicht).

Dafür könnte man dann natürlich alle Sozialämter und die staatliche Arbeitsverwaltung sofort schließen und so auch ein paar Milliarden einsparen.
 
Grainger schrieb:
Funktioniert nicht, dafür ist ein Grundeinkommen von rund 1.500 Euro viel zu hoch angesetzt.

Denn wenn das wirklich jeder von der Wiege bis zur Bahre erhalten soll hätte eine Familie mit 2 Kindern 6.000 Euro Grundeinkommen, das ist beträchtlich mehr als vielen vierköpfigen Familien heute netto übrig bleibt.

Davon mal abgesehen dass das in dieser Form vollkommen unfinanzierbar ist, neben diesem Grundeinkommen müssen ja auch noch andere Ausgaben finanziert werden, es fehlt bei dieser Höhe auch der Anreiz überhaupt noch arbeiten zu gehen.

Ein Grundeinkommen halte ich grundsätzlich zwar für sinnvoll, aber es sollte wirklich nur den absoluten Minimalbedarf auf niedrigem Niveau decken, das muss für die Grundbedürfnisse reichen (aber mehr auch nicht).

Dafür könnte man dann natürlich alle Sozialämter und die staatliche Arbeitsverwaltung sofort schließen und so auch ein paar Milliarden einsparen.

Hallo,

Es ist finanzierbar! Es sind schon genügend Modelle durchgerechnet worden.
Es geht nicht um ein Bürgergel, das ist etwas anderes. Es geht um ein "bedingungsloses" Grundeinkommen. Wer sich das genauer anschauen möchte:

http://www.unternimm-die-zukunft.de

LG Spinoza
http://smileys.smileycentral.com/cat/15/15_8_212.gif"
 
Ich bin da skeptisch, solchen Finanzierbarkeitsstudien traue ich nicht mehr über den Weg.

Hartz IV sollte auch zu drastischen Einsparungen führen und ist mittlererweile nahezu unfinanzierbar, die Praxisgebühr sollte zu einer Senkung der Krankenkassenbeiträge führen (die werden ab 01.01.2007 alle erhöht), usw.

Jedes Projekt der öffentlichen Hand kostet im nachhinein immer das drei- bis vierfache des Planansatzes, warum sollte es beim Grundeinkommen denn anders sein?

Jahrelange Erfahrung im Umgang mit derartigen Kalkulationen zeigen einfach das die nie stimmen und das man sich das im Bedarfsfall auch mal einfach schön rechnet (oder ein paar kleine, aber teuere, Details "vergißt").
 
ot:
The Mad Hatter schrieb:
Deutschland ist schließlich ein sehr offenes Land mit geringen Hürden für Einwanderung und Staatsbürgerschafts-Erwerb.

Mit nichten!

Der Visumsantrag meiner Frau ist ein wahrer Papierkrieg mit wirklich allen Schikanen :motz
 
Die Idee ist Klasse!

Hat nur einen Haken,
wir haben kein Öl!



Welchen Anreiz sollte es geben, damit ich arbeiten gehe?
Bei einem Dreipersonenhaushalt würden mir die 4500 Euro reichen!
Was will ich mehr?
Und wenn Alle so oder so ähnlich denken, müssten die Firmen
Ausländer einstellen.
Aber wir sind nicht in Kuwait und haben auch kein Öl!
 
Hat sich jemand das Video komplett angeschaut, bevor er hier schreibt?
Falls nicht, unbedingt nachholen und die eigenen Aussagen revidieren (n)

Jedenfalls wurden keine Zahlen genannt, wer sich hier welche aus den Fingern saugt,
sollte nicht maulen.

Das Modell ist machbar, aber nicht nur als einzelnes, sondern das Konzept drumrum
muss stimmen, so zB Krankenversicherung, Besteuerung. Das wurde alles im Video
erwähnt. Nur wenn unsere Politiker nicht die Scheuklappen abnehmen, wird das nie
was. Die Reichen und die Armen sind ganz nahe zusammen, nur der Müll ist unterschiedlich.
 
Brummelchen schrieb:
Hat sich jemand das Video komplett angeschaut, bevor er hier schreibt?
Falls nicht, unbedingt nachholen und die eigenen Aussagen revidieren (n)

Jedenfalls wurden keine Zahlen genannt, wer sich hier welche aus den Fingern saugt,
sollte nicht maulen.

Das Modell ist machbar, aber nicht nur als einzelnes, sondern das Konzept drumrum
muss stimmen, so zB Krankenversicherung, Besteuerung. Das wurde alles im Video
erwähnt. Nur wenn unsere Politiker nicht die Scheuklappen abnehmen, wird das nie
was. Die Reichen und die Armen sind ganz nahe zusammen, nur der Müll ist unterschiedlich.


Hallo,

man stelle sich vor, wie sich die Gesellschaft durch ein bedingungsloses Grundeinkommen verändert.
Wir kämen endlich von den heute angewendeten Begriff der "Arbeit" weg. Denn alles was der Mensch tut, ob er Kinder erzieht, und.......
Daher bGE ist die Zukunft!
Die Freiheit die man gewinnt ist unbezahlbar!

Spinoza
 
Brummelchen schrieb:
Hat sich jemand das Video komplett angeschaut, bevor er hier schreibt?
Falls nicht, unbedingt nachholen und die eigenen Aussagen revidieren (n)
Ich habe mir das Video schon angesehen, da wird eine ganz nette Utopie entwickelt, die aber niemals realisiert werden wird.
Zumindest nicht ohne vorher in einer Revolution das jetzige System zu zerschlagen, auf friedlichem Wege ist das nicht durchsetzbar weil das einer totalen Umverteilung unseres gesellschaftlichen Reichtums gleichkäme und die Profiteure des jetzigen Systems das nicht zulassen werden.
Jedenfalls wurden keine Zahlen genannt, wer sich hier welche aus den Fingern saugt, sollte nicht maulen.
Im Vortrag werden keine konkreten Zahlen genannt. Was natürlich auch nicht unbedingt für dieses Konzept spricht, denn irgendeine Utopie zu entwickeln und einfach so zu behaupten das sei natürlich mach- und finanzierbar kann schließlich jeder, dazu braucht es erstmal nicht viel.

Die von mir zitierten 1.500 Euro/Monat wurden von Spinoza erwähnt.
Das Modell ist machbar, aber nicht nur als einzelnes, sondern das Konzept drumrum muss stimmen, so zB Krankenversicherung, Besteuerung. Das wurde alles im Video erwähnt. Nur wenn unsere Politiker nicht die Scheuklappen abnehmen, wird das nie was. Die Reichen und die Armen sind ganz nahe zusammen, nur der Müll ist unterschiedlich.
Wie schon gesagt, von den jetzigen Besitzständlern wird kaum einer freiwillig was hergeben wollen. Wenn ich zu den ganz großen Profiteuren des jetzigen Systems zählen würde wäre ich auch gegen jede Änderung, warum sollte man sich den Ast absägen auf dem man sitzt?

Und selbst wenn, das System kann nur funktionieren wenn es Anreize bietet mehr zu leisten und dafür auch mehr zu bekommen, das Grundeinkommen dürfte also keinesfalls zu einem auch nur halbwegs "bequemen" Leben reichen denn sonst würde der Großteil der Bevölkerung einfach die Füße hochlegen.

Und dann hätte man über kurz oder lang das gleiche Problem wie mit den jetzigen "alten" Sozialsystemen: zu wenige die einbezahlen und zu viele die Leistungen haben wollen.

Man muss bei solchen Gedankenspielen imho immer den nicht unbeträchtlichen menschlichen Egoismus berücksichtigen, letztendlich denken die meisten doch nur an sich, bestenfalls noch an die unmittelbare Verwandtschaft und vielleicht noch ein bißchen an den Freundeskreis, der Rest der Menschheit spielt keine größere Rolle.
 
Berichte

Hallo Zusammen,

da ich bei dm-drogeriemarkt arbeite bekommen wir was das bGE angeht viel mit.

Herr Werner hat schon in zahlreichen Zeitschriften darüber berichtet das eine solche Reform nicht von heute auf morgen geht sondern viel Zeit in anspruch nimmt.

Ich selber finde die Idee nicht schlecht.
 
Grainger schrieb:
Ich habe mir das Video schon angesehen, da wird eine ganz nette Utopie entwickelt, die aber niemals realisiert werden wird.
Zumindest nicht ohne vorher in einer Revolution das jetzige System zu zerschlagen, auf friedlichem Wege ist das nicht durchsetzbar weil das einer totalen Umverteilung unseres gesellschaftlichen Reichtums gleichkäme und die Profiteure des jetzigen Systems das nicht zulassen werden.

Im Vortrag werden keine konkreten Zahlen genannt. Was natürlich auch nicht unbedingt für dieses Konzept spricht, denn irgendeine Utopie zu entwickeln und einfach so zu behaupten das sei natürlich mach- und finanzierbar kann schließlich jeder, dazu braucht es erstmal nicht viel.

Die von mir zitierten 1.500 Euro/Monat wurden von Spinoza erwähnt.

Wie schon gesagt, von den jetzigen Besitzständlern wird kaum einer freiwillig was hergeben wollen. Wenn ich zu den ganz großen Profiteuren des jetzigen Systems zählen würde wäre ich auch gegen jede Änderung, warum sollte man sich den Ast absägen auf dem man sitzt?

Und selbst wenn, das System kann nur funktionieren wenn es Anreize bietet mehr zu leisten und dafür auch mehr zu bekommen, das Grundeinkommen dürfte also keinesfalls zu einem auch nur halbwegs "bequemen" Leben reichen denn sonst würde der Großteil der Bevölkerung einfach die Füße hochlegen.

Und dann hätte man über kurz oder lang das gleiche Problem wie mit den jetzigen "alten" Sozialsystemen: zu wenige die einbezahlen und zu viele die Leistungen haben wollen.

Man muss bei solchen Gedankenspielen imho immer den nicht unbeträchtlichen menschlichen Egoismus berücksichtigen, letztendlich denken die meisten doch nur an sich, bestenfalls noch an die unmittelbare Verwandtschaft und vielleicht noch ein bißchen an den Freundeskreis, der Rest der Menschheit spielt keine größere Rolle.


Moin,
du schreibst hier von dem menschlichen Egoismus.
Der ist allerdings auch bei deinen Antworten durchaus Sichtbar!

LG
Spinoza
 
Der Patient schrieb:
Die Idee ist Klasse!
......Welchen Anreiz sollte es geben, damit ich arbeiten gehe?
Bei einem Dreipersonenhaushalt würden mir die 4500 Euro reichen!
Was will ich mehr?......!

nicht so ganz zuende gedacht..... nach den heutigen zuständen sind 4500€uronen ausreichend....
aber du zahlst dann keine einkommenssteuer sondern mehrwertsteuer..... oder besser dann verbrauchstsateuer
und die dürfte nicht bei nur 16% liegen sondern deutlich höher um das fehlen der einkommenssteuer auszugleichen,
je mehr du verbrauchst desto höher die steuer [also mal vereinfacht gesprochen]
dadurch relativieren sich die 4500€ recht fix und du wirst schon nebenher schaffen wollen um mehr zu konsumieren.
denn du willst ja nicht den ganzen tag nur die füße hochlegen,
das werden die wenigsten machen..... nach spätestens 4 wochen [andere werden andere toleranzgrenzen haben ;)] gehts mir auf den zeiger!
und die die das gerne machen.... die machen das schon heute!

also wirst du arbeiten wollen um dich zu verwirklichen, um dir mehr zu leisten als nur bequem zu leben, etc.
das wird der antrieb sein..... und der zieht mehr als das ich muß!

ach und p.s. ich habe das vor ca. nem jahr schonmal in brand1 gelesen und fand die idee von anfang an genial.
imho... ist das der erste reale und funktionierende ansatz des kommunismus.... oder das was als idee hinter dem kommunismus steckte.
lasst euch nicht täuschen, das was da im ostblock lief hieß nur so..... war es aber nie und wäre es auch nie geworden.
 
Spinoza schrieb:
Moin,
du schreibst hier von dem menschlichen Egoismus.
Der ist allerdings auch bei deinen Antworten durchaus Sichtbar!
Ich mache mir über mich selbst nur wenig Illusionen, natürlich bin ich in gewissem Sinne selbst auch ein Egoist.

Um es mal ganz klar zu sagen: mir ist das Hemd näher als die Hose, ich zahle über meine Steuern und Sozialabgaben schon mehr als genug in unsere diversen Solidarsysteme ein und das muss irgendwann auch mal reichen.

Ich habe keine Probleme damit über meine Beiträge auch die schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft zu unterstützen, trotzdem muss das Ganze in einem überschaubaren Rahmen bleiben.

Und ich gebe es zu: mit einem garantierten Grundeinkommen, das anderen auf meine Kosten ein bequemes Leben ohne jegliche eigene Anstrengung ermöglicht habe ich so meine Probleme.

Deshalb habe ich ja schon mehrfach ausgeführt das ein solches Grundeinkommen nach meiner Meinung nur das absolute Existenzmininum sichern darf und das für alles darüber hinaus eigene Anstrenungen erforderlich sein müssen.
 
Grainger schrieb:
Ich mache mir über mich selbst nur wenig Illusionen, natürlich bin ich in gewissem Sinne selbst auch ein Egoist.

Um es mal ganz klar zu sagen: mir ist das Hemd näher als die Hose, ich zahle über meine Steuern und Sozialabgaben schon mehr als genug in unsere diversen Solidarsysteme ein und das muss irgendwann auch mal reichen.

Ich habe keine Probleme damit über meine Beiträge auch die schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft zu unterstützen, trotzdem muss das Ganze in einem überschaubaren Rahmen bleiben.

Und ich gebe es zu: mit einem garantierten Grundeinkommen, das anderen auf meine Kosten ein bequemes Leben ohne jegliche eigene Anstrengung ermöglicht habe ich so meine Probleme.

Deshalb habe ich ja schon mehrfach ausgeführt das ein solches Grundeinkommen nach meiner Meinung nur das absolute Existenzmininum sichern darf und das für alles darüber hinaus eigene Anstrenungen erforderlich sein müssen.

Hallo,
das bedingungslose Grundeinkommen bekommt jeder!
Egal ob er Arbeitet im heutigen Sinne oder nicht!
Man darf soviel hinzuverdienen wie man möchte.
Also jeder der geboren wird, bekommt es.
Man stelle sich nur vor, man kann dann später, wenn man möchte den Beruf lernen den man möchte, weil man keinen monetären Druck hat.
Wäre das nicht überlegenswert.
 
Warum sollte man denn überhaupt einen Beruf lernen ?

Dieser Schwachsinn funzt genau wie der Kommunismus nur mit Leuten, die das auch wirklich wollen und eben NICHT nur ein Leben auf Kosten von anderen verbringen möchten.

Wieviel Energie doch so manche Leute mit Utopien verbringen, anstatt etwas Machbares zu versuchen.
Ja tatsächlich, ich halte es für sinnvoller einer alten Oma im Altersheim eine Stunde Gesellschaft zu leisten, als eine Stunde über sowas hier nachzudenken

Gruss
Tim
 
TBuktu schrieb:
Warum sollte man denn überhaupt einen Beruf lernen ?

Dieser Schwachsinn funzt genau wie der Kommunismus nur mit Leuten, die das auch wirklich wollen und eben NICHT nur ein Leben auf Kosten von anderen verbringen möchten.

Wieviel Energie doch so manche Leute mit Utopien verbringen, anstatt etwas Machbares zu versuchen.
Ja tatsächlich, ich halte es für sinnvoller einer alten Oma im Altersheim eine Stunde Gesellschaft zu leisten, als eine Stunde über sowas hier nachzudenken

Gruss
Tim

Moin,

der Mensch ist nicht von Grund auf faul. Denn sonst hätte er es nicht fertig gebracht, sich bis hierher zu entwickeln. Das heißt, das weiterhin Berufe gefragt sind und erlernt werden.
Man braucht doch Geld, für eine Haus zu bauen, für ein Auto, Urlaub usw.
Wir Leben in einer Demokratie, und nicht im Kommunismus, und dem ist auch gut so!
Es ist doch erstaunlich das gerade ein Milliardär, Professor Götz Werner, der in seinen Märkten 23000 Mitarbeiter beschäftigt, das bedingungslose Grundeinkommen fordert. Er ist sicherlich nicht verdächtig ein Kommunist zu sein, oder gar Kommunismus zu wollen.
Deine Antwort zeigt deutlich, dass du dich mit der Materie nicht auseinandergesetzt hast!

LG Spinoza :smokin
 
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