Opera, der InternetExplorer 6 und das Web....

JensusUT

Senior Member
Was man nicht alles so liest im Laufe des Tages... ausser jabberj's kleinem Amüsement hat der Spiegel auch folgende Geschichte zum Besten gegeben.
Witzig: Opera hat die Sicherheitslücke "3rd-Parity-Cookies" schon vor längerer Zeit geschlossen und bekam massiv Probleme mit einigen Seiten (eBay, Google...), daher wurde irgendwann eine Warnung eingebaut, die nach Bestätigung dann diese Kekse zuliess... Doch erst wenn der IE ausnamsweise mal Web- und privacykonform arbeitet, gibt's Ärger :D:D

Lest selbst:

Der Microsoft Internet Explorer frustriert Online-Werber: Ein kleines Feature soll Web-Kampagnen behindern

Online-Marketingfirmen sind derzeit mächtig frustriert: Ausgerechnet Microsofts Internet Explorer 6.0 macht ihnen das Leben schwer. Stein des Anstoßes ist ein kleines Feature des neuen Browsers.

Nachdem die aktuellste Version des Microsoft-Programms mehr und mehr zum führenden Browser avanciert (<- Gelächter...), klagen Internet- Marketer und -Publizisten darüber, ihre Internet-Kampagnen nicht mehr vernünftig verwalten und personalisieren zu können. Im Gegensatz zur Vorgängerversion lässt der Internet Explorer 6.0 nämlich nur unter bestimmten Bedingungen die Speicherung so genannter "third party cookies" zu. Diese Cookies werden beim Besuch einer bestimmten Webseite von Partnern dieser Sitebetreiber übertragen.

Der IE 6.0 blockiert nun die Speicherung der Cookies dritter auf der Festplatte von Web-Surfern, sofern die Privacy-Richtlinien des Anbieters nicht den strengen Regelungen des vom World Wide Web Consortium erarbeiteten Platform for Privacy Preferences Project (P3P) entsprechen. Danach müssen sich die Internet-Unternehmen etwa verpflichten, keine persönlichen Daten zu sammeln. Der Internet Explorer 6.0 toleriert die Ablage von "third party cookies" nur, sofern die Software anhand einer digital abgelegten Signatur erkennt, ob das Internet-Unternehmen den Anforderungen der P3P-Policy gerecht wird.

Microsoft hat in den IE damit eigentlich einen wirkungsvollen Mechanismus integriert, unerwünschte Cookies fernzuhalten - ergo Cookies von Anbietern, deren Online-Angebot nie besucht wurde, sondern die lediglich mit einer angesurften Site in Verbindung stehen. Die umstrittenen "Datenkekse" - eigentlich kleine Textfiles -, dienen in der Regel dazu, einen Surfer bei einem erneuten Besuch einer Website zu identifizieren und Content personalisieren zu können.

Als Hauptproblem vieler Online-Marketingfirmen erweist sich nun, dass bislang nur die wenigsten Web-Anbieter über die erforderlichen Digi-Richtlinien verfügen: Von den 100 meistfrequentierten US-Webseiten sollen es nicht einmal 25 Prozent sein.


Happy Opera-ting :D
 
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