OneDrive-Fotoalben: Microsoft macht Rückzieher bei geplanter Berechnung des Speicherverbrauchs

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OneDrive-Fotoalben: Microsoft macht Rückzieher bei geplanter Berechnung des Speicherverbrauchs

OneDrive Titelbild


Vor einigen Wochen hatte Microsoft eine äußerst seltsame Änderung für OneDrive angekündigt: Fotos, die in Alben einsortiert werden, sollten in Zukunft bei der Berechnung des belegten Speicherplatzes doppelt gezählt werden. Diese Änderung wurde jetzt zurückgezogen und wird nicht umgesetzt.

Es war unklar, ob die Bilder in Zukunft tatsächlich doppelt gespeichert werden, oder ob Microsoft hier einfach mit einem schmutzigen Trick arbeitet, um so insbesondere die Nutzer der kostenlosen Version schneller an die Grenze des verfügbaren Speichers zu treiben und somit zum Abschluss eines Abonnements zu bewegen. Der Verdacht wurde dadurch genährt, dass Microsoft für den zusätzlich benötigten Speicherplatz einen Bonus gewähren wollte, der aber nach einem Jahr wieder verfallen wäre.

Wir hatten seinerzeit zuerst darüber berichtet, viele andere, auch ausländische Medien hatten das Thema anschließend ebenfalls aufgegriffen. Das hat offenbar Wirkung gezeigt, denn nun zieht Microsoft diese geplante Änderung zurück.

Auf einer Support-Seite schreibt Microsoft:

Am 31. August 2023 haben wir damit begonnen, ein bevorstehendes Update unserer Cloud-Speicherinfrastruktur zu kommunizieren, das zu einer Änderung der Art und Weise führen würde, wie OneDrive-Fotos und Fotoalben auf Ihr gesamtes Cloud-Speicherkontingent angerechnet werden.

Diese Änderung sollte am 16. Oktober 2023 eingeführt werden. Aufgrund des Feedbacks, das wir erhalten haben, haben wir unseren Ansatz angepasst, wir werden dieses Update nicht mehr ausrollen.

Wir werden das aktuelle Fotoalbum-Erlebnis beibehalten, so wie es heute ist.


Das klingt so ein klein wenig nach “Mist, sie haben’s gemerkt” und ich will mir jetzt einfach einbilden, dass ich einen Anteil daran habe. Irgend einen Sinn muss es doch für das geben, was ich hier tue…

Wie dem auch sei: Es bleibt alles so, wie es ist.

Vielen Dank an Martin (nein, nicht ich) für den Tipp!

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