OCZ mit neuer Generation von SSDs

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
OCZ hat eine neue Generation von Solid State Disks angekündigt, die schneller und stromsparender Arbeiten und dabei sogar noch günstiger sein sollen.
Bis zu 260 Megabyte pro Sekunde sollen die auf neuen Sandforce-Controllern basierenden Festplatten transferieren können. Auch die Lebenserwartung ist mit 10 Millionen Stunden deutlich höher als bei den Vorgängern.

Die neuen Platten sollen in Größen zwischen 50 und 400 Gigabyte erhältlich sein.


Wer von Euch hat schon eine SSD?
Ich gestehe, ich konnte dem Reiz, etwas cooles und Neues als einer der Ersten zu besitzen, nicht widerstehen - bei mir werkelt eine OCZ Vertex mit 128 GB Größe als Systemplatte.
Der Systemstart ist deutlich schneller, aber noch weit entfernt von dem, was ich gelesen habe, was möglich sein soll. Windows 7 bootet in etwas mehr als 30 Sekunden. Der Start größerer Anwendungen ist deutlich schneller, PhotoImpact braucht statt vorher gut 15 Sekunden jetzt nur noch fünf. Im Großen und Ganzen rechtfertigt der Preis den Leistungsschub irgendwie nicht. Aber man musste es halt haben ;).
 

Razorblade

SNF-Inventarnr. #9356663
...Wer von Euch hat schon eine SSD?...
Ja, ich.
Die SSD war mit ein Kaufgrund für mein Acer Aspire One A110L, und ich muss zugeben, das mitgelieferte Linpus Linux ist innerhalb von 3-7 Sekunden einsatzbereit gewesen (Kaltstart, die Startzeit variierte je nach Gerätetemperatur), jedoch ist das Windows XP (Sp3) nicht gerade für diese Mini-SSD (8 GB) geeignet.

Zwar reicht es für die Fernwartung meines Standrechners und ein bisschen Internet surfen, aber mit dem installierten CS 1.6 (ja, sogar das 'läuft') und anderen kleinen Tools ist die Platte etwas ausgelastet und das System läuft dadurch auch nicht mehr so schnell.
Die frische WinXP Installation war aber auch innerhalb von 15 Sekunden gebootet (Kaltstart).

Fazit: Für Linux in Ordnung, aber für Windows bleib ich lieber bei Festplatten.
 

qubit

schläft auf dem Boardsofa
Ich habe eine 32 GB-SSD in seit fast einem Jahr in meiner Gentoo-Box laufen. Dank Linux ist diese vom Platz her völlig ausreichend. Wenn ich nicht noch relativ neue Platten in meinen Windosen hätte, hätte ich diese auch schon längst ausgetauscht. Performance ist prima, keinerlei Probleme. Es ist nur schwierig die Linux startup-Meldungen mitzulesen, weil die so schnell über den Bildschirm huschen. So kann ich also bald all meine Festplatten-Dämmboxen entsorgen: die Stille ist ein Segen!
 
Oben