Neues Outlook für Windows: Lizenzierung an klassische Version angepasst – eine Lizenz genügt

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Neues Outlook für Windows: Lizenzierung an klassische Version angepasst – eine Lizenz genügt

Outlook Titelbild


Microsoft hat die Lizenzierung des neuen Outlook für Windows an die klassische Version angepasst. Bisher benötigte man für jedes konfigurierte Konto eine Lizenz, die zur Nutzung des stationären Clients berechtigt. Dies wurde angepasst, das neue Outlook verhält sich jetzt so wie die klassische Version.

Ich teste das neue Outlook seit Monaten intensiv und war über die neue Lizenzierung gestolpert, als ich ein Konto hinzufügen wollte, welches nur über eine “Microsoft 365 Basic” Lizenz verfügt. In dieser ist lediglich die Nutzung von Exchange Online über Outlook im Browser enthalten, die stationäre Version aber nicht.

Ich hatte das in einem Artikel aufgegriffen: Fehler oder Beschränkung? Neues Outlook für Windows verlangt mindestens Microsoft 365 Standard.

Es gab hierzu keine offizielle Dokumentation, der Microsoft 365 Support verweigerte mir unter Verweis auf den Vorschau-Status die Unterstützung, teilte anderen Kunden aber mit, dass es sich hierbei um einen Bug handelt, an dessen Behebung gearbeitet wird.

Wie sich nun zeigt, war es kein Fehler, sondern die Lizenzierung war in der Tat konsequent so umgesetzt.

Die gute Nachricht: Es wurde geändert. Das wurde schon vor gut zwei Wochen in einem Blogpost angekündigt, den ich übersehen habe, über eine Nachricht im Microsoft 365 Admincenter bin ich heute darauf aufmerksam geworden.

Die Lizenzierung im neuen Outlook für Windows funktioniert jetzt genau wie in der klassischen Version: Man benötigt ein Konto, das über die Lizenz verfügt, das stationäre Outlook zu nutzen. Das kann entweder ein privates Microsoft Konto mit Microsoft 365 Family oder Single sein, oder ein geschäftliches Konto mit mindestens “Microsoft 365 Konto Standard”. Für alle zusätzlich angelegten Konten ist keine weitere Lizenz erforderlich.

Einen kleinen Unterschied gegenüber dem klassischen Outlook gibt es allerdings noch: Das Konto mit der passenden Lizenz muss im neuen Outlook zwingend das primäre Standard-Konto sein, das ist im klassischen Outlook nicht der Fall.

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