Neues Outlook für Windows: Die klassische Version bleibt bis mindestens 2029

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Neues Outlook für Windows: Die klassische Version bleibt bis mindestens 2029

Outlook Titelbild


Seit einiger Zeit testet Microsoft das neue Outlook für Windows und fordert dazu auf, sich mit der Vorschauversion zu befassen. Viele Kunden waren verunsichert, wann durch die Einstellung der klassischen Version ein Zwang zum Umstieg besteht. Nun beruhigt Microsoft: Das wird frühestens 2029 passieren.

In einem Blogpost legt Microsoft den Fahrplan zum neuen Outlook für Windows fest, der aktuell noch gar keiner ist, weil er lediglich Meilensteine ohne konkreten Termin enthält. Die klassische Version wird in jedem Fall nicht vor 2029 eingestellt, das endgültige Supportende wird mit einer Vorlaufzeit von mindestens zwei Jahren angekündigt werden.

Der Fahrplan sieht wie folgt aus:

Derzeit befindet sich das neue Outlook für Windows noch im Status “Preview”. Zu einem noch nicht festgezurrten Zeitpunkt, wenn Microsoft es für vertretbar hält, wird das Vorschau-Label entfernt und das neue Outlook erhält den Status “GA” (General Availability). Dieser Statuswechsel wird noch keine konkreten Folgen haben.

Der nächste Schritt wird sein: Das neue Outlook wird zum Standard, die klassische Version bleibt allerdings optional verfügbar. Diese Maßnahme wird Microsoft mit einem Vorlauf von mindestens 12 Monaten ankündigen.

Die finale Phase, die erneut mindestens 12 Monate im Voraus eingeläutet wird, ist der Auslauf der klassischen Version.

Zeitschiene für die Einführung des neuen Outlook für Windows

Ich habe die Tatsache, dass Microsoft das neue Outlook für Windows so früh als Vorschau veröffentlicht hat, mehrfach kritisiert. Die zahlreichen Unzulänglichkeiten und fehlenden Funktionen haben Verunsicherung bei den Kunden geschürt, die Microsoft nun mit einem “keine Angst, es ist noch ganz viel Zeit” zu beruhigen versucht. Das hätte man sich sparen können, wenn man mit der Veröffentlichung gewartet hätte.

Im jetzt veröffentlichten Blogpost fordert Microsoft die Kunden auf, das neue Outlook fleißig zu testen und Feedback zu geben. Das kann man tun, wer aber das neue Outlook erst einmal wieder zur Seite legt und in zwei bis drei Jahren schaut, was daraus geworden ist, macht auch nichts falsch. Wer weiß, vielleicht wird aus dem neuen Outlook auch ein OneNote 2.0, wo am Ende die klassische Version gewonnen hat.

Am Fahrplan für die Ablösung der Mail App für Windows 10 und Windows 11 ändert sich im Übrigen nichts, diese wird zum Jahresende eingestellt.

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