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Neues Memorandum: US-Konzerne sollen Cyberangriffe im Ausland durchführen
Auf US-Unternehmen wie Microsoft, Google oder Meta kommen im Namen der Nationalen Sicherheit der USA bald neue Aufgaben zu. Die US-Regierung will über ein neues Memorandum die Fähigkeiten der heimischen Privatwirtschaft nutzen, um weitreichende Cyberangriffe zur Abwehr der Gefahren transnationaler Akteure durchzuführen. Über das kontroverse Dokument hatte zunächst Bloomberg (Paywall, via Heise) berichtet.
Nach den aktuellen Plänen sollen neben Überwachungsoperationen ausdrücklich vor allem offensive Cyberangriffe durch den heimischen Privatsektor unter das Memorandum fallen. Das Programm soll durch das National Coordination Center (NCC) aufgelegt, Cyberoperationen durch Unternehmen wie Microsoft von der US-Regierung freigegeben und kontrolliert werden. Staatliche Behörden werden verpflichtet, den Unternehmen für ihre Leistungsfähigkeit notwendige Informationen zu übermitteln, um ausländischen Bedrohungen zu begegnen.
De facto bekommen Unternehmen wie Microsoft so nun erstmals Befugnisse, wie wir sie hierzulande aktuell im Rahmen der Geheimdienstreform für den Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst diskutieren. Da die aktuelle US-Regierung bisweilen sehr flexibel dabei ist, wen oder was sie als ausländische Bedrohung für die Nationale Sicherheit sieht, dürfte bei den eigentlichen Verbündeten nicht gerade für mehr Vertrauen sorgen.
Der Beitrag Neues Memorandum: US-Konzerne sollen Cyberangriffe im Ausland durchführen erschien zuerst auf Dr. Windows.
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Auf US-Unternehmen wie Microsoft, Google oder Meta kommen im Namen der Nationalen Sicherheit der USA bald neue Aufgaben zu. Die US-Regierung will über ein neues Memorandum die Fähigkeiten der heimischen Privatwirtschaft nutzen, um weitreichende Cyberangriffe zur Abwehr der Gefahren transnationaler Akteure durchzuführen. Über das kontroverse Dokument hatte zunächst Bloomberg (Paywall, via Heise) berichtet.
Nach den aktuellen Plänen sollen neben Überwachungsoperationen ausdrücklich vor allem offensive Cyberangriffe durch den heimischen Privatsektor unter das Memorandum fallen. Das Programm soll durch das National Coordination Center (NCC) aufgelegt, Cyberoperationen durch Unternehmen wie Microsoft von der US-Regierung freigegeben und kontrolliert werden. Staatliche Behörden werden verpflichtet, den Unternehmen für ihre Leistungsfähigkeit notwendige Informationen zu übermitteln, um ausländischen Bedrohungen zu begegnen.
De facto bekommen Unternehmen wie Microsoft so nun erstmals Befugnisse, wie wir sie hierzulande aktuell im Rahmen der Geheimdienstreform für den Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst diskutieren. Da die aktuelle US-Regierung bisweilen sehr flexibel dabei ist, wen oder was sie als ausländische Bedrohung für die Nationale Sicherheit sieht, dürfte bei den eigentlichen Verbündeten nicht gerade für mehr Vertrauen sorgen.
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