Nadellasoft und die Kompetenz

Norbert

Moderator
Teammitglied
Dass Microsoft seit Einführung von Windows 10 praktisch kein einziges Update/Upgrade mehr auf Anhieb fehlerfrei hinbekommt, daran haben wir uns ja fast schon gewöhnt und so manch einer zuckt darüber nur noch resignierend die Schultern. Und dass ein neues Tool aus eigenem Hause namens PC Health Check, welches die Kompatibilität einer Maschine auf das neue Windows 11 prüfen soll, bei vielen Anwendern komplett versagt, verwundert auch niemanden mehr. Und wo es dann doch funktioniert und anzeigt, Windows 11 könne auf dieser Kiste nicht installiert werden, wird dafür keine detaillierte Begründung geliefert, woran es scheitert, nur Larifari im Sinne von "geht nicht". Im weiterführenden Link, von dem sich der Anwender eigentlich doch noch Hilfe erhofft, entpuppt sich das Tool jedoch als Werbeschleuder für den hauseigenen Müll.

Doch nichts von alledem ist so schrecklich schlimm, dass es nicht noch schlimmer kommen könnte. Denn was sie bei ihrer eigenen Software nicht hinbekommen, schaffen sie vorzüglich mit Fremder, indem sie einem Netzwerk-Filter eine gültige Signatur verpassen, der sich dann aber als Rootkit herausstellt, fröhlich nach China telefoniert und weitere Binärdateien und Konfigs abruft. Ein Treiber, der im Kernel-Modus läuft, mit Microsoft-Zertifikat als Malware. Prekär: Der kontaktierte Server gehört zur Ningbo Zhuo Zhi Innovation Network Technology Co Ltd, eine Firma, die vom US-Verteidigungsministerium als kommunistisches chinesisches Militärunternehmen gelistet wurde.


Tolle Kompetenz der nach den vielen Entlassungen noch verbliebenen Mitarbeiter, was? Ellenbogen-Taktiker und Maulhelden sind geblieben und die zumindest noch halbwegs tauglichen Mitarbeiter/Programmierer wurden gegangen. Ganz nach den seltsamen Vorstellungen des Obermaulhelden und Wolkenheinis. Den Begriff "Mitarbeiter" sollte man bei Microschuft vielleicht mal in "Gegenarbeiter" ummünzen. Gegen alles und jeden und ganz besonders den treuen Kunden.

Mittlerweile wurden zwar entsprechende Malware-Signaturen dem Microsoft-Defender hinzugefügt, aber der fortwährende Imageschaden, den sich MS durch sich selbst hingestellte Fettnäpfchen zufügt, reißt nicht ab.
 
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