Nach Niederlage vor Gericht: FTC spielt intern noch ein bisschen Krieg gegen die Activision-Übernahme

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Nach Niederlage vor Gericht: FTC spielt intern noch ein bisschen Krieg gegen die Activision-Übernahme

Activision Übernahme Titelbild


Die amerikanische Wettbewerbsaufsicht FTC will ihren Widerstand gegen die Übernahme von Activision durch Microsoft noch immer nicht aufgeben und ihr internes Verfahren in jedem Fall fortsetzen.

Vor Gericht war die FTC mit dem Versuch, die Übernahme untersagen zu lassen, gescheitert. Man könnte auch sagen: Der Gerichtssaal wurde für die FTC zur Manege, durch die sie nicht nur von Microsoft am Nasenring geführt wurde. Anschließend wurde die Behörde von der Richterin wie ein dummer Schulbub abgewatscht.

In der Urteilsbegründung hieß es unter anderem, dass von den beinahe eine Million Dokumenten, welche die FTC in dem Verfahren vorlegte, nicht ein einziges dazu geeignet sei, die Befürchtung zu untermauern, Microsoft könne Call of Duty auf den eigenen Plattformen zum Exklusivtitel machen. Die FTC hatte das zum zentralen Punkt ihrer Klage macht, was einmal mehr unterstreicht, wie unbeholfen sie durch diese Affäre stolpert.

In einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme schreibt die FTC, sie werde das intern eingeleitete Verfahren gegen die Übernahme unabhängig von der Entscheidung des Gerichts weiterführen. Es bestehe ein “öffentliches Interesse, die Angelegenheit vollständig aufzuklären”. Es kann jetzt nur noch um Politik gehen, denn der Ausgang dieses internen Verfahrens ist bedeutungslos.

Während Microsoft gewohnt diplomatisch auf die Ankündigung der FTC reagierte, kommentierte Activision süffisant: “Wir sind darauf fokussiert, mit Microsoft an der Finalisierung der Übernahme zu arbeiten. Wie die FTC mit Steuergeldern umgeht, ist deren Sache.”

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