Microsoft To Do: Multi-Account Unterstützung für iOS verschoben, kein List-Sharing mehr zwischen Business und privat

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Microsoft To Do: Multi-Account Unterstützung für iOS verschoben, kein List-Sharing mehr zwischen Business und privat

Microsoft To Do Titelbild


Nutzer von Microsoft To Do warten unter iOS schon sehr lange auf die Möglichkeit, mehrere Konten in der App zu hinterlegen. Im Juni soll es nun endlich so weit sein. Außerdem ist es in Zukunft nicht mehr möglich, Listen zwischen Privat- und Business-Konten zu teilen.

Unter Windows und Android kann man in der To Do App mehrere Konten anlegen und auf diese Weise sowohl seine privaten als auch geschäftlichen Aufgaben verwalten. In der iOS-Version gibt es diese Funktion bislang aus unerfindlichen Gründen nicht, die Realisierung scheint hier offenbar komplizierter zu sein. Im September 2022 wurde ein entsprechender Eintrag in die M365-Roadmap aufgenommen, der die Einführung der Multi-Account-Unterstützung unter iOS für Februar in Aussicht stellte. Dieser Termin hat sich auf Juni 2023 verschoben. Dann soll es aber wirklich klappen, im Microsoft 365 Admincenter ist der Rollout bereits angekündigt (Message ID MC550046).

Ebenfalls im Microsoft 365 Admincenter (MC551021) kann man nachlesen, dass es in Kürze nicht mehr möglich sein wird, Aufgabenlisten zwischen privaten Microsoft-Konten und geschäftlichen Konten zu teilen. Ab Ende Mai wird man diese Funktion zurückbauen. Zunächst in der Form, dass keine neuen Listen mehr geteilt werden können, im zweiten Schritt werden bereits erteilte Freigaben deaktiviert.

Es handelt sich hierbei genau genommen nicht um die Abschaffung einer Funktion, vielmehr ist es so, dass ein Teilen von To Do Listen über Organisationsgrenzen hinweg nicht unterstützt wird. Zwischen zwei Business-Konten hat das noch nie funktioniert, gewissermaßen wird hier also ein Schlupfloch geschlossen.

Besitzer einer Apple Watch müssen sich weiter in Geduld üben, was Microsoft To Do betrifft. Im September wurde zwar ein entsprechender Eintrag in die Roadmap aufgenommen, der geplante Realisierungstermin Februar 2023 wurde inzwischen allerdings deutlich überschritten, ohne dass der Eintrag aktualisiert wurde.

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