Microsoft Teams: Niedersachsen integriert den Dienst zentral in die Landesverwaltung

News-Bote

Ich bring die Post
Microsoft Teams: Niedersachsen integriert den Dienst zentral in die Landesverwaltung

Microsoft Teams Titelbild


Während sich mit Schleswig-Holstein eines der Nordländer komplett von Microsoft verabschieden will, geht der große Nachbar im Südwesten genau den anderen Weg und integriert die Microsoft-Dienste stärker in die eigene Infrastruktur. Der nächste Schritt wird nun mit der Integration von Microsoft Teams vollzogen, was nach einer Pilotphase noch in diesem Quartal für bis zu 13.500 Arbeitsplätze ausgerollt werden soll.

Möglich wurde das durch eine Anpassung der Datenschutzvereinbarungen, die für das Bundesland Niedersachsen nach intensiven Verhandlungen mit Microsoft und in enger Abstimmung mit dem Landesdatenschutzbeauftragten vorgenommen und damit kritische Punkte geklärt werden konnten, wie Dr. Horst Baier, der CIO des Bundeslandes Niedersachsen, bekannt gab. Neben der Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit waren die Integrationen mit vorhandenen Lösungen und die Sicherheitsfunktionen weitere zentrale Gründe für diese Entscheidung.

Baier verspricht sich von der Verwendung von Teams einen zentralen Innovationsschub und wertet sie zugleich als Signalwirkung für die Modernisierung der IT-Infrastruktur im öffentlichen Sektor in Deutschland. Zentrale Anwendungen werden zukünftig nur noch aus der Cloud kommen, sodass die Verantwortlichen in Hannover hier nun auch die nächsten Schritte prüfen werden. Baier sagte dazu:

“Cloud-Nutzung ist in der Wirtschaft bereits ein wichtiger und anerkannter Weg für erfolgreiches Wirtschaften und Arbeiten. Der Einsatz von automatisiert bereitgestellten Anwendungen und Ressourcen, die Unterstützung der IT-Sicherheit aus der Cloud und nicht zuletzt der Weg zur Nutzung von künstlicher Intelligenz ist zwingend. Der Eigenbetrieb der IT wird aktuelle und zukünftige Anforderungen nicht vollständig abdecken können. Alle Erfahrungen und auch Sicherheitsaspekte sprechen für den Cloud-Einsatz – je nach Einsatzzweck durch eigen betriebene Cloud-Angebote oder durch Nutzung von Anwendungen großer kommerzieller Anbieter. Langfristig sind auch positive Effekte auf die Betriebskosten von Rechenzentren zu erwarten. Der Fachkräftemangel fordert darüber hinaus, dass wir uns mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die fachlichen Aufgaben konzentrieren. IT aus der Steckdose soll so weit wie möglich eingekauft werden.”

Damit bleibt der Kurs in Schleswig-Holstein vorerst weiterhin mehr oder weniger eine Ausnahme.

zum Artikel...
 
Oben