Microsoft setzt EU-spezifische Änderungen bei der Browserwahl unter Windows 11 um

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Microsoft setzt EU-spezifische Änderungen bei der Browserwahl unter Windows 11 um

Microsoft passt Windows 11 an neue EU-Gesetze an


Mit dem optionalen Juni-Update für Windows 11 beginnt Microsoft mit der Umsetzung der angekündigten Anpassungen bei der Browserwahl. Diese sind notwendig, um den Vorgaben des Digital Markets Act zu entsprechen. Im Juli kommen die Änderungen automatisch bei allen Nutzern an.

Microsoft Edge steht zwar nicht auf der Gatekeeper-Liste der EU, Windows dagegen schon. Bislang hatte Microsoft die Wahl eines anderen Browsers erschwert und den vom Nutzer eingestellten Standardbrowser in bestimmten Szenarien ignoriert.

Das ist künftig nicht mehr der Fall. Die anstehenden Maßnahmen sind in diesem Artikel beschrieben: Flexiblere Browserwahl unter Windows 10 und Windows 11: Anpassungen gehen in den Testbetrieb.

Zur Wochenmitte hatte Microsoft bereits das entsprechende Vorschau-Update für Windows 10 veröffentlicht, jetzt folgen die Updates für Windows 11:


Die Updates bringen zudem mehrere kleine, funktionale Änderungen, die allerdings allesamt zunächst unsichtbar sind. Die interessanteste Neuerung steckt in der App „Windows Sicherung“, die künftig die Migration auf einen neuen PC unterstützt. Dabei lassen sich die Daten über das lokale Netzwerk von einem vorhandenen Computer an den neuen übertragen (in stillem Gedenken an Windows Live Mesh).

Die Windows-Sicherung unterstützt künftig die Übertragung von Daten im lokalen Netzwerk

In der Version 24H2 von Windows 11 passen sich die Icons geöffneter Programme in der Taskleiste künftig dynamisch in ihrer Größe an, damit mehr Programme Platz finden. Auch diese Neuerung unterliegt dem graduellen Rollout und wird somit erst später aktiviert.





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