Microsoft: Geringere Umsatzbeteiligung bei Spielverkäufen im Tausch gegen Streaming-Rechte?

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Microsoft: Geringere Umsatzbeteiligung bei Spielverkäufen im Tausch gegen Streaming-Rechte?

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In der letzten Woche hatte Microsoft angekündigt, dass man ab August auf einen Großteil der bisherigen Provision beim Verkauf von Spielen über den Microsoft Store verzichten will. Nur noch 12 statt bisher 30 Prozent möchte man künftig einbehalten, 88 Prozent sollen an die Entwickler ausgeschüttet werden.

Eine solche Senkung war – oder ist – auch für die Xbox im Gespräch. Im Rechtsstreit über die Store-Richtlinien zwischen Apple und Epic ist Microsoft von beiden Seiten als Zeuge aufgerufen worden, jede Seite erhofft sich also eine Stärkung des eigenen Standpunkts durch die Aussagen aus Redmond.

In diesem Zusammenhang hat Microsoft Unterlagen eingereicht, aus denen hervor geht, dass man die 12/88-Regel auch für die Xbox diskutiert hat (via TheVerge). Auf Nachfrage gab Microsoft allerdings zu verstehen, dies sei derzeit kein Thema. Das Wörtchen „derzeit“ lässt freilich die Möglichkeit offen, dass sich das jederzeit wieder ändern kann.

Sehr viel interessanter aber finde ich ein anderes Detail, welches in diesem Zusammenhang ans Licht kam: Offenbar erwog Microsoft – oder tut das immer noch – die gekürzte Provision an eine Bedingung zu knüpfen: Nur wer Microsoft das Recht einräumt, sein Spiel über die Cloud zu streamen, soll in den Genuss der 88prozentigen Ausschüttung kommen.

Für die PC-Spiele scheint das nicht zu gelten, denn in der Ankündigung von letzter Woche schreibt Microsoft eindeutig, die neue Umsatzbeteiligung sei nicht an Bedingungen geknüpft. Bei Xbox-Spielen könnte das allerdings anders aussehen, sofern die Pläne nicht ohnehin komplett vom Tisch sind.

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