Microsoft: Geänderte Nutzungsbedingungen für Privatnutzer ab 30. September

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Microsoft: Geänderte Nutzungsbedingungen für Privatnutzer ab 30. September

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Microsoft überarbeitet seinen Servicevertrag für Privatnutzer. Zum 30. September tritt die Neufassung in Kraft. Neu ist unter anderem ein Hinweis auf die Möglichkeit zum Export persönlicher Daten. Der Umgang mit KI-Diensten ist in der neuen Version ebenfalls detaillierter geregelt als bisher.

Änderungen an den AGB kommuniziert Microsoft erfreulicherweise äußerst transparent. Sowohl die bisher gültige Fassung als auch die neue Version lassen sich online abrufen. Zudem sind alle hinzugefügten, gelöschten oder geänderten Passagen auf einer eigenen Seite dokumentiert.

Die aktuellen Überarbeitungen fallen hauptsächlich in die Kategorie „Housekeeping“. Mehrere veraltete und nicht mehr funktionierende Links werden entfernt oder aktualisiert, Verweise auf das zwischenzeitlich eingestellte Skype fallen heraus.

Xbox​


Bei den Xbox-Diensten haben sich einige Formulierungen geändert. Damit möchte Microsoft besser herausarbeiten, dass bei der Wiedergabe von Drittanbieter-Inhalten die Kinderschutzfunktionen unter Umständen nicht greifen.

Microsoft Rewards​


Für nicht eingelöste Microsoft-Rewards-Punkte gelten neue Fristen. Bisher verfielen Punkte nach 18 Monaten, wenn man in der Zwischenzeit keine Punkte gesammelt hat. Künftig verfallen die nicht eingelösten Punkte bereits nach 12 Monaten. Die gleiche Verkürzung gilt auch für brachliegende Konten. Diese können künftig nach 12 statt bisher 18 Monaten automatisch gelöscht werden.

KI-Dienste​


Dem Abschnitt „KI-Dienste“ hat Microsoft in der Neufassung des Servicevertrags einen neuen Abschnitt hinzugefügt. Dieser verbietet die Nutzung von Microsofts KI-Diensten, um damit Falschinformationen oder diskriminierende Inhalte zu erstellen und zu verbreiten.

Zudem untersagt Microsoft explizit Strafverfolgungsbehörden die Verwendung von Technologien zur Gesichtserkennung, um damit Personen „in freier Wildbahn“ zu identifizieren.

Datenexport​


Zudem enthält der Servicevertrag jetzt einen expliziten Hinweis auf das Datenschutz-Dashboard. Dieses bietet unter anderem die Möglichkeit, persönliche Daten herunterzuladen, die bei der Nutzung von Microsoft-Produkten gespeichert wurden. Das soll unter anderem den Wechsel auf Konkurrenzprodukte erleichtern.

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