Microsoft Edge, Google Chrome, Firefox: Browser und die Angst vor dem 100er-Bug

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Microsoft Edge, Google Chrome, Firefox: Browser und die Angst vor dem 100er-Bug

Microsoft Edge


Die drei Webbrowser Microsoft Edge, Google Chrome und Firefox haben eine Gemeinsamkeit: Sie werden im Laufe des Jahres die Version 100 erreichen. Das sollte keine große Sache sein, dennoch werden die entsprechenden User-Agents bereits getestet, und auch Entwickler können ihre Webseiten auf Kompatibilität prüfen.

Wer schon etwas länger im IT-Geschäft ist, erinnert sich noch an den Jahrtausendwechsel und die Angst vor dem Millenium-Bug. Vom nicht mehr funktionierenden Etikettendruck-Programm bis zum am 1.1.2000 um 0 Uhr automatisch ausgelösten Nuklearen Holocaust wurde im Vorfeld so ziemlich jedes Szenario abgearbeitet. Passiert ist letztlich so gut wie nichts.

Der Wechsel vom zweistelligen auf den dreistelligen User-Agent ist dagegen ein Kindergeburtstag, aber um diese Einleitung zum zweiten Mal zu benutzen: Wer schon etwas länger im IT-Geschäft ist, der weiß, dass die größten Katastrophen meistens mit dem Satz „Da kann im Grunde eigentlich gar nichts passieren“ beginnen. Mir fallen da aus eigenem Erleben einige Beispiele ein.

Sowohl Google Chrome als auch Microsoft Edge werden in der Canary-Version in Kürze die Version 100 erreichen. Entwickler können aber schon jetzt die Nummer „100“ im User-Agent erzwingen.

Bei Google Chrome geht das über chrome://flags/#force-major-version-to-100 und Auswahl der entsprechenden Option (via Neowin/WinAero).

Auch in Microsoft Edge gibt es in der Canary-Version ein entsprechendes Flag (via Twitter): edge://flags/#force-major-version-to-100

Edge Flag Version 100

Wird es auf „enabled“ gesetzt, identifiziert sich Microsoft Edge gegenüber Webseiten im User Agent String mit der Versionsnummer „100“. So können Webentwickler und Webseitenbetreiber schon jetzt testen, ob es dadurch zu Problemen kommen kann.

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