News-Bote
Ich bring die Post
Microsoft 365 Copilot App: Um- und Rückbau geht weiter
Die Microsoft 365 Copilot App wird ihrem Namen in Kürze vollumfänglich gerecht, was für die bisherigen Nutzer nicht nur gute Nachrichten sind. Nachdem kürzlich der Rückbau der Office-Funktionen angekündigt wurde, geht es nun der Dateiverwaltung an den Kragen.
Ich will an dieser Stelle nicht noch einmal die komplette Geschichte aufrollen. Das habe ich kürzlich in diesem Artikel getan: Microsoft 365 Copilot: Microsoft entfernt Office-Funktionen aus der ehemaligen Office-App.
Die jetzige Microsoft 365 Copilot App war einst eine komplette App zur Verwaltung und Bearbeitung von Office-Dokumenten. Jetzt legt Microsoft den Fokus vollends auf seinen KI-Assistenten Copilot. Wenn der Umbau der App abgeschlossen ist, dann bleibt noch genau diese Funktion übrig.
Im oben verlinkten Artikel hatten wir erklärt, dass künftig wieder die eigenständigen Apps von Word, Excel und PowerPoint nötig sind, um Office-Dateien auf iPad und iPhone zu bearbeiten. In der Microsoft 365 Copilot App sollte nur noch ein Dateibetrachter übrig bleiben. Den Fahrplan hierfür hat Microsoft noch einmal überarbeitet, die endgültige Umsetzung ist jetzt für Mitte Oktober statt Mitte September vorgesehen.
Mehr oder weniger zum gleichen Zeitpunkt entfernt Microsoft weitere Funktionen aus der App, wie aus einem neuen Eintrag in der M365 Roadmap hervorgeht. Zwar kann man mit der Microsoft 365 Copilot App künftig noch nach Dateien suchen, die in OneDrive gespeichert sind, alle weiteren Funktionen wie die Navigation durch Verzeichnisse, das Erteilen von Berechtigungen, der Download von Dateien oder deren Verwaltung (umbenennen, löschen etc.) fallen raus. Hierfür müssen Nutzer künftig zur OneDrive-App greifen.
Übrig bleibt am Ende also mehr oder weniger nur die Chatfunktion mit dem Microsoft 365 Copilot.
Ich kann nachvollziehen, dass Microsoft mit dem Copilot Geld verdienen möchte und den Kunden mit einer passenden App ein Werkzeug bereitstellen möchte, mit dem sich dessen Möglichkeiten besser ausschöpfen lassen. Nicht verstehen kann ich, warum man dafür keine separate App an den Start stellt, sondern eine wirklich gute App mit hervorragendem Funktionsumfang beerdigen muss. Da entsteht einmal mehr der Eindruck, dass Microsoft den Kunden eine Arbeitsweise aufzwingen möchte. Und das ist bislang in den seltensten Fällen gut ausgegangen.
Der Beitrag Microsoft 365 Copilot App: Um- und Rückbau geht weiter erschien zuerst auf Dr. Windows.
zum Artikel...
Die Microsoft 365 Copilot App wird ihrem Namen in Kürze vollumfänglich gerecht, was für die bisherigen Nutzer nicht nur gute Nachrichten sind. Nachdem kürzlich der Rückbau der Office-Funktionen angekündigt wurde, geht es nun der Dateiverwaltung an den Kragen.
Ich will an dieser Stelle nicht noch einmal die komplette Geschichte aufrollen. Das habe ich kürzlich in diesem Artikel getan: Microsoft 365 Copilot: Microsoft entfernt Office-Funktionen aus der ehemaligen Office-App.
Die jetzige Microsoft 365 Copilot App war einst eine komplette App zur Verwaltung und Bearbeitung von Office-Dokumenten. Jetzt legt Microsoft den Fokus vollends auf seinen KI-Assistenten Copilot. Wenn der Umbau der App abgeschlossen ist, dann bleibt noch genau diese Funktion übrig.
Im oben verlinkten Artikel hatten wir erklärt, dass künftig wieder die eigenständigen Apps von Word, Excel und PowerPoint nötig sind, um Office-Dateien auf iPad und iPhone zu bearbeiten. In der Microsoft 365 Copilot App sollte nur noch ein Dateibetrachter übrig bleiben. Den Fahrplan hierfür hat Microsoft noch einmal überarbeitet, die endgültige Umsetzung ist jetzt für Mitte Oktober statt Mitte September vorgesehen.
Dateiverwaltung fällt ebenfalls weg
Mehr oder weniger zum gleichen Zeitpunkt entfernt Microsoft weitere Funktionen aus der App, wie aus einem neuen Eintrag in der M365 Roadmap hervorgeht. Zwar kann man mit der Microsoft 365 Copilot App künftig noch nach Dateien suchen, die in OneDrive gespeichert sind, alle weiteren Funktionen wie die Navigation durch Verzeichnisse, das Erteilen von Berechtigungen, der Download von Dateien oder deren Verwaltung (umbenennen, löschen etc.) fallen raus. Hierfür müssen Nutzer künftig zur OneDrive-App greifen.
Übrig bleibt am Ende also mehr oder weniger nur die Chatfunktion mit dem Microsoft 365 Copilot.
Ich kann nachvollziehen, dass Microsoft mit dem Copilot Geld verdienen möchte und den Kunden mit einer passenden App ein Werkzeug bereitstellen möchte, mit dem sich dessen Möglichkeiten besser ausschöpfen lassen. Nicht verstehen kann ich, warum man dafür keine separate App an den Start stellt, sondern eine wirklich gute App mit hervorragendem Funktionsumfang beerdigen muss. Da entsteht einmal mehr der Eindruck, dass Microsoft den Kunden eine Arbeitsweise aufzwingen möchte. Und das ist bislang in den seltensten Fällen gut ausgegangen.
Der Beitrag Microsoft 365 Copilot App: Um- und Rückbau geht weiter erschien zuerst auf Dr. Windows.
zum Artikel...