Microsoft 365, Azure und Co.: Preise für Microsofts Clouddienste steigen zum 1. April um elf Prozent

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Microsoft 365, Azure und Co.: Preise für Microsofts Clouddienste steigen zum 1. April um elf Prozent

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Eine bereits vor längerer Zeit angekündigte Preiserhöhung für Microsoft 365 und so gut wie alle anderen Cloud-Angebote von Microsoft blieb bislang weitgehend unentdeckt, tritt aber in etwas mehr als einer Woche in Kraft: Zum 1. April steigen die Euro-Preise um elf Prozent. Die Preise für Privatkunden bleiben allerdings gleich.

Hintergrund: Am 5. Januar hatte Microsoft angekündigt, die Preise seiner Clouddienste künftig global an den Dollarkurs zu koppeln und sie alle sechs Monate zu überprüfen.

Im Europäischen Wirtschaftsraum hat das die folgenden konkreten Konsequenzen: In Großbritannien steigen die Preise ab dem 1. April um neun Prozent, in Schweden um 15 Prozent und in Dänemark, Norwegen und der Eurozone um elf Prozent.

Die Preisänderung tritt zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums in Kraft, wann die neuen Preise also bei den Kunden durchschlagen, ist demnach unterschiedlich. Die Consumer-Versionen Microsoft 365 Family und Single sind von den Änderungen nicht betroffen, hier bleiben die Preise also stabil.

Erst im Herbst waren die Preise für Microsoft 365 um rund 20 Prozent angehoben worden. Es war die erste Preiserhöhung überhaupt nach rund elf Jahren, insofern hielten sich die Proteste einigermaßen in Grenzen. Eine weitere kräftige Erhöhung innerhalb so kurzer Zeit dürfte auf weniger Verständnis stoßen. Microsoft verteidigt die Maßnahme zwar mit dem Argument, dass Konkurrenten wie Google oder Amazon ihre Preise schon seit Jahren an den Dollarkurs koppeln, an den Mehrkosten ändert das für die betroffenen Kunden aber nichts.

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