Michael Jacksons Leibarzt schuldig gesprochen

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Und jetzt?
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Im Prozess gegen Conrad Murray, den Leibarzt von Michael Jackson, hat die Jury ihr Urteil gefällt: Murray hat den Tod des einstigen Superstars zu verantworten.
Jacksons Mutter Catherine kommentierte den Schuldspruch mit den Worten ""Die Gerechtigkeit hat gesiegt".
Die Geschworenen zeigten sich davon überzeugt, dass der Mix von Betäubungsmitteln, darunter das Narkosemittel Propofol, die Murray seinem Patienten verabreicht hatte, dessen Tod herbeigeführt hat.
Bis zur Verkündung des Strafmaßes am 29. November muss der Arzt nun wegen Fluchtgefahr ins Gefängnis. Da er dort wiederum als besonders gefährdet gilt, muss er zudem in Einzelhaft.


Ich sehe das zwiespältig - einerseits muss ein Arzt natürlich wissen, wie weit er gehen darf. Andererseits wird auch Michael Jackson gewusst haben, dass Propofol kein gewöhnliches Schlafmittel ist.
Nicht umsonst wird man vor jeder Narkose ausführlich über damit verbundene Risiken aufgeklärt.
 
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