Diskussion Lasset Armin oder Södoch nicht - wer wird denn jetzt Kanzler?

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Und am Ende dieses Theaters wird es wie immer der CDU-Mann. Aber wenigstens hat es die CSU mal wieder versucht.
Für die politischen Gegner der CDU ist heute ein guter Tag, Lascho Laschet wird dem Wahlergebnis der Union erheblich schaden.
 

SoKoBaN

B.Ohlsen der alte Schwede
Teammitglied
War irgendwie zu erwarten, obwohl ich heimlich schon auf Söder getippt habe.
Aber macht ihr jetzt mal, ich hatte meine Angie jetzt lange genug da oben platziert.
Muss jetzt nur aufpassen, das die goldenen Wasserhähne nicht verkratzen und die Marmor Badewanne nicht stumpf wird. Ich fürchte so schnell gibts da keinen Ersatz. ;)
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Söder wird nicht kampflos aufgeben und da ist schon so mancher Auserwählte bei der CDU im Nachgang doch noch abgerutscht auf der Treppe - siehe AKK gegen Merz.
 

Desperado

Evolutionär
Söder hat schon aufgegeben und seinen Verzicht erklärt. Ein Freudentag für die Baerbock, jetzt ist nicht mehr nur eine Tür für ihre BK-schaft in Sicht, sondern ein offenes Scheunentor, freiwillig aufgerissen durch dir CDU. Auf die nächsten Wahltrendwerte für die CDU/CSU warte ich jetzt richtig gespannt. Eine Partei hat sich aus egoistischer Sturheit ihr eigenes Grab geschaufelt. R.I.P. .
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Wer sich noch freuen wird steht auch fest, die AfD sabbert schon jetzt wieder kurz nach ihren eigenen Problemen nach neuen Erfolgen, weil die Rheinische Frohnatur Laschet nicht bekannt dafür ist, etwas beständig und nachdrücklich durchzusetzen. Man kann auch sagen, dass er sich man wie ein Fähnchen nach dem Winde dreht, andere nennen es Opportunismus.

Ob sich die CDU nach Merkel mit dem Versöhner Laschet einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten.
Die Union verhält sich entsprechend solidarisch nach außen zu ihrem auserwählten Kandidaten.
Nur wenn der sich in der nächsten Zeit einen Lapsus erlaubt und wieder eine suboptimale Lösung war, dann geht der Schuss nach hinten los und vermutlich weiß das auch Söder, der dann plötzlich wieder auftaucht und es überhaupt keine Alternative gibt.

Wenn ich diesen Artikel hier so lese, dann ist das sehr wahrscheinlich.
Nur die ALLERSCHLECHTESTE OPTION wäre die AfD, das wäre die allergrößte Dummheit überhaupt, denn dann sind wir richtig beschissen dran. 🤢🤮🥵🥴😰

 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Söder wird nicht kampflos aufgeben und da ist schon so mancher Auserwählte bei der CDU im Nachgang doch noch abgerutscht auf der Treppe - siehe AKK gegen Merz.
Und schon stichelt er wieder und sorgt dafür, dass an der Basis Unruhe gibt.
Laschet will mit den Ortsverbänden der Union sprechen, beschwichtigen und versöhnen, während von hinten die Feuerwalze Söder ein wenig für verbrannte Erde sorgt.

 

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Angela Merkel mag nicht mehr die Parteivorsitzende sein, aber ihr Wort hat sicherlich noch Gewicht. Außerdem muss sie auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. An ihr wäre es jetzt, alle an einen Tisch zu holen und sie daran zu erinnern, dass es um mehr geht als persönliche Eitelkeiten.
Ich bin kein CDU-Wähler und war es nie, aber ich habe die Befürchtung, wenn die so weitermachen, dann wird das für die Demokratie im Allgemein nicht gut ausgehen.
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Wenn man die Umfragen verfolgt, dann ändert sich der Wahltrend immer weiter gegen die CDU und für die Grünen.
Das kann sich immer noch ändern bis zum 26.09.2021 am Tag der Bundestagswahl.
Aber es setzt die Union auch gewaltig unter Druck und die haben im Moment ganz andere Probleme.

 

oxfort

Geht bald.
Für mich ist es eigentlich egal. wer Kanzler/in wird. Sind m.M. nach eh nur bessere "Pressesprecher".
 

Desperado

Evolutionär
Wenn man die Umfragen verfolgt, dann ändert sich der Wahltrend immer weiter gegen die CDU und für die Grünen.
...

"Wenn es den Eseln zu wohl wird, gehen sie auf´s Eis." (frei nach einem alten Sprichwort)
Sollten die Grünen wirklich die Wahl gewinnen, werden später manche ihrer Wähler jammern, z.B. über explodierte Strom-, Kraftstoff- und Heizölkosten. Ich kenne so einige Leute in München, deren Wohnungen Anfang der 80-er Jahre saniert wurden. Sie bekamen Nachtspeicheröfen in ihrer Wohnungen und damit müssen sie heute noch heizen. Nachtstrom war seinerzeit noch günstig, jetzt bietet kaum noch ein Stromversorger Nachtstrom an und wenn, dann ist der Preisunterschied zu Tagstrom nur noch minimal geringer. Denen tuen die mittlerweile üblichen rund 30Cent/kwh Stromkosten jetzt schon weh. Vor allem Kleinrentnern und einkommensschwachen Familien.
Gegen den Klimawandel muß gehandelt werden, keine Frage, schnellstens, aber trotzdem mit Vernunft geplant und sozial- und wirtschaftsverträglich durchgeführt und nicht stur grünideologiegesteuert.
 

Supernature

Und jetzt?
Teammitglied
Ich halte die hysterische Angst vor einer Regierung der Grünen für übertrieben bzw. für Wahlkampf.
Explodierende Stromkosten? Wohin sollen sie denn noch explodieren. Das hat die Privatisierung doch längst erledigt. Es wird immer so getan, als wollten die Grünen das Autofahren verbieten und uns in Turnhallen unterbringen. Nichts von dem wird passieren - sollte es überhaupt zu deren Wahlsieg kommen.

"Gegen den Klimawandel muss gehandelt werden" sagt quasi jeder. Wenn es dann um die tatsächlich nötigen Maßnahmen geht, heißt es "aber doch nicht so". Weil das, was getan werden muss, schmerzhaft ist. Seit 40-50 Jahren sagen Wissenschaftler voraus, was passieren wird, wenn wir nicht gegensteuern. Alles, was diese Wissenschaftler bisher vorausgesagt haben, ist auch genau so eingetreten. Und im Moment lautet die Prognose: Wenn wir nicht radikal umschwenken, dann sind wir am Arsch.

Das, was wir aktuell an Ignoranz und Beratungsresistenz der Politik gegenüber der Wissenschaft bei der Corona-Krise erleben, gepaart mit Handeln wider besseres Wissen, ist sozusagen die Light-Version. Verglichen mit dem Klimawandel ist die Pandemie ein Schnupfen.

Vielleicht bräuchten wir ja tatsächlich sowas wie eine Öko-Diktatur. Nein, das wünsche ich mir nicht. Und selbst wenn wir in Deutschland alle zurück in die Höhlen ziehen und nur noch von selbst angebautem Gemüse leben, wird der Effekt nicht groß genug sein, um der Welt damit zu helfen. Daher ist alles, worüber hier gestritten wird, eine Scheindiskussion. Meine realistische Sicht auf Dinge ist eine ganz simple: Die Menschheit wird erst handeln, wenn ihr der Arsch brennt. Wir werden beim Klima nichts retten, sondern immer nur Schadensbegrenzung betreiben. Und selbst das wird nicht konsequent getan werden, weil nie irgendein Entscheidungsträger die Früchte seiner Arbeit ernten wird, dafür dauert es viel zu lange, ehe sich die Auswirkungen zeigen. Also wird es immer nur Alibi-Politik geben, welche die Stimmen für die nächste Wahl sichert. "Ideologiegesteuerte Politiker" wären daher vielleicht genau das, was wir brauchen.

Wenn die Berechnungen stimmen, habe ich Glück, ich bin dann nicht mehr da, wenn die Katastrophe eintritt. Für meine Kinder und Enkel könnte es allerdings blöd laufen. Aber nehmen wir es nicht so wichtig, nehmen wir uns nicht so wichtig. Vielleicht wird die halbe Menschheit elendig verrecken, was soll's? Der Planet wird sich erholen, und vielleicht ist der Klimawandel nur ein paar hunderttausend Jahre später nur noch eine Geschichte, die der Erdkunde-Lehrer den staunenden Kiddies erzählt.

Wir werden sehen. Der Erde ist es vermutlich ziemlich egal, was wir machen. Ob es hier Menschen gibt, ist der Natur wurscht. Nicht das Klima müsste gerettet werden, sondern die Menschheit. Und dann guck ich in die sozialen Medien und denke: Will ich das überhaupt? Ist das noch Mensch oder kann das weg?
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Es gibt meines Erachtens kein egoistischeres Wesen auf diesem Planeten als den Menschen.

Gestern habe ich noch gelesen, dass die FDP den Fernverkehr und die Bahn zerschlagen und privatisieren will.
Beispiele wie der Zusammenbruch der Verkehrsinfrastruktur in Großbritannien reichen wohl nicht und dass der Staat die verdammte Pflicht für jeden Bürger hat, die Aufrechterhaltung und ständige Verbesserung zu betreiben.
Das steht für mich auch im Kontext zum Thema CO2-Reduzierung.
Von daher reduziert sich auch das Angebot und die Grünen werden sich in einer Regierungsverantwortung auch anders verhalten, als in der Opposition, denn die absolute Mehrheit werden sie nicht erreichen, erreicht ohnehin keine Partei mehr.
Ich kann mir zumindest mal vorstellen, dass es mit ihnen in der Regierungsverantwortung mal anders geht, als bisher und dann kam man es immer noch bewerten.
 
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