Ladenöffnungszeit bei Kaufhof bis 22°°

brötchen

Moderator
Teammitglied
So, wer morgens nicht aus den Federn kommt und dann erst um 20°° Uhr feierabend hat, der hat ab April die möglichkeit bei Kaufhof bis 22°° einkaufen zu gehen.
Ab April hat der Kaufhof bei uns Mo -Fr. bis 22°° Uhr geöffnet.

Meno, mir wäre lieber sie würden um 6°° Uhr öffnen, dann könnte ich gleich nach dem Dienst und bevor ich in die Heia gehe einkaufen gehen.:rolleyes:
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
ot:
Darf dat dat? Boah, dat dat dat darf! :eek:


Mir wären auch die morgens-eher-Öffnungszeiten lieber, vor allem jetzt im Sommer (der kommt ja wohl auch... :motz) und im Winter ist es mir fast egal.

Mich stört z.B. auch, dass Baumärkte so spät aufmachen. Spätestens 7.00 Uhr müssen die Pforten los sein, denn wenn man noch was braucht, kann man doch nicht bis teilweise 9.00 Uhr warten.

Insgesamt sollte das System flexibler sein.
 

HopiNethou

Brussels Sprouts
Ist das eine Brötchen-Ente? :eek:

Einerseits ist es ja ziemlich komfortabel, sich die Einkaufszeit aussuchen zu können, andererseits tun mir die Angestellten jetzt schon leid, die zu diesen Unzeiten arbeiten müssen, weil sie keine andere Wahl haben...

Was natürlich richtig toll wäre: um diese Zeit gehen keine Rentner mehr einkaufen, die ihre Centstück-Sammelgläser zum Einkaufen mitnehmen (natürlich um die Mittagszeit, obwohl sie ab 5:30 eh nicht mehr schlafen können und eigentlich auch schon um 8 Uhr da auf der Matte stehen könnten...grrr...) und sie auf dem Kassenband ausleeren, wenn man es gerade sehr eilig hat. Dann wird abgezählt... neunhundertzweiundachtzig, neunhundertdreiundachtzig... und dann passt es doch nicht!! :motz

Jetzt muss ich erst wieder überlegen, bis mir ein paar neue Vorurteile einfallen... :p
 
B

Brummelchen

Gast
>> Ist das eine Brötchen-Ente?

Ne, aber gegen frische Brötchen (Plural :D) hätte ich nichts.
Also von mir aus lieber ab 6 statt bis 22. Die Leutz wollen auch irgendwann Feierabend
haben und mehr Stellen gibt es deswegen auch nicht, gerade bei Karstadt nicht.
 

brötchen

Moderator
Teammitglied
HopiNethou schrieb:
Ist das eine Brötchen-Ente? :eek:

Einerseits ist es ja ziemlich komfortabel, sich die Einkaufszeit aussuchen zu können, andererseits tun mir die Angestellten jetzt schon leid, die zu diesen Unzeiten arbeiten müssen, weil sie keine andere Wahl haben...

Warum blos wuste ich das sowas wieder kommt? :motz

Nein, es ist keine Brötchen-Ente.:p Ich habe es heute bei Karstadt mitbekommen.

So und warum tuen dir die Angestellten leid? Hä......
Hast du auch Mitleid mit den Ärzten bzw. Krankenschwestern die rund um die Uhr in Krankenhäusern arbeiten oder mit Feuerwehrleuten oder bei den Elektrizitätswerken oder Polizei oder oder oder. Hast Du auch mit diesen leuten Mitleid?
Wenn ja oky, haben wir demnächst nur noch nach Uhrzeit Unfälle oder werden Krank oder lassen es Brennen. Geht dann auch nur noch von 10°°-20°° danach sieh zu wie du klar kommst. Denn auch diese Leute wollen Feierabend haben und sich um ihre Familien kümmern.

Jetzt ist aber gut! Es gibt so viele Berufsgruppen die 24 std. bereitstehen müssen, da fragt keine SAU nach, das ist normal und hat so zu sein.

Aber wenn eine billige 20 Stundenkraft in einem Kaufhaus von 18°° bis 22°° eingesetzt werden soll da fangen alle an zu schreien an.

Hat eigendlich auch jemand mit mir leid? Ich gehe heute abend von 22°°-5.30 arbeiten damit ihr eure Post morgen habt. :p


@ Brummelchen

ob von 6°° oder bis 22°° macht den Kohl auch nicht Fett. Das ist wohl eher individuell. Der eine steht gerne früh auf und macht sich auf, der andere braucht länger, dem ist es lieber er kann spät gehen. Oder eben Berufsbedingt. Ist wohl Pott wie Deckel.;)
 

sErPeNz

Senior Member
Das Problem ist, dass in keinem Kaufhaus jemand nur von 18.00 bis 22.00 Uhr arbeitet.
Glaub mir, ich krieg das selbst sehr gut mit.

Von morgens 6 Uhr bis Abends 22 Uhr arbeiten ist im Einzelhandel keine Seltenheit mehr. Bin mal gespannt wieviele große Ketten da mitziehen...

btw, die die früher um 18 Uhr kamen, kommen jetzt um 20 Uhr... Diese wiederum werden dann wohl um 22 Uhr kommen ;)
 
B

Brummelchen

Gast
brötchen, mir ging es nur um die warmen Wecken morgens :D
(wobei auf jeder Arbeit inzwischen mind. genau ein Kühlschrank rumsteht)

Wenn mir jemand sagt, dass nur noch bis 18 Uhr geöffnet ist,
dann gehe ich wieder früher einkaufen :ROFLMAO:
 

HopiNethou

Brussels Sprouts
War klar @brötchen ;)

Ich bin gerade selbst in der Situation, keine Ansprüche stellen zu können und alle (miesen) Arbeitsbedingungen in Kauf nehmen zu müssen. Von daher geht die Kritik wohl in die falsche Richtung... Sollte ich mal in die luxuriöse Situation geraten, mir eine solche Meinung erlauben zu können, werde ich dir auf jeden Fall bescheid geben. Dann können wir neu ansetzen :p
Aber die Diskussion würde mir jetzt bekannt vorkommen... also nicht schon wieder... bzw.: ihr dürft euch natürlich über die Ungerechtigkeiten auslassen.
Ich wollte aber nur sagen, dass ich mir gut vorstellen kann, dass es wieder diejenigen treffen wird, für die es am schwierigsten wird, damit umzugehen. Und die tun mir leid.
Wenn du einen Kaufhof kennst, der zwischen 15 und 22 Uhr Sozialarbeit anbietet, sag bescheid *fg*
 

brötchen

Moderator
Teammitglied
:ROFLMAO: ich habe noch niemanden gesehen der von 6°° bis 22°° arbeitet. Wie sollen die das bei 400 Euro- Jobs machen?

Nene auch im Einzelhandel wird in Schichten gearbeitet. Kannst Du mir glauben, ich hab selbst bei Karstadt gearbeitet. Da haben sie eben von 13°° uhr bis 19.30 gearbeitet.
Das ist schon lange nicht meht wie früher von 8°°-12°° und von 15°°-18.30

Frag doch mal nach ob du im Einzelhandel Vollzeit arbeiten darfst/kannst.
Auch da arbeiten überwiegend nur noch Teilteitkräfte.

Ausserdem bin ich mir sicher, der wo keine Arbeit hat, würde liebend gerne von17°° oder 18°°-00°° arbeiten.

Im übrigen habe ich das schon vor 27 Jahren bei Mc Mampf gemacht. Ist also kein Beinbruch und nicht neu. ;)


So Und nun geh ich in die Heia, weil ich ja heute Nacht arbeiten muß. Denn ihr wollt ja Post morge haben . ;)
Aber ihr habt ja Mitleid mit mir. :D

:weg , aber trotzdem :kiss :kiss ;)
 

sErPeNz

Senior Member
brötchen schrieb:
:ROFLMAO: ich habe noch niemanden gesehen der von 6°° bis 22°° arbeitet.

Wenn du nach Kassel zur Boardparty kommst, kann ich dir MINDESTENS 2 vorstellen, die das teils über Wochen durchziehen mussten...
Klar gibts auch Schichten von 8-14 und 14-20 Uhr..
Doch wenn du Vollzeit in einer leitenden Tätigkeit arbeitest,
ist halt nix mit pünktlich anfangen oder pünktlich Feierabend.
 

Pennywise

assimiliert
brötchen schrieb:
Hat eigendlich auch jemand mit mir leid? Ich gehe heute abend von 22°°-5.30 arbeiten damit ihr eure Post morgen habt. :p
Nö, bei dem Schweinegeld das du verdienst ;) und dabei dem Gatten aus den Weg gehen kannst ... :p

Das ist Luxus pur.
 

koloth

Chef-Hypochonder
Schade.

Der alte Spruch, dass die armen Studenten der Geisteswissenschaften um sechs Uhr aufstehen müssen,

















weil um halb sieben die Läden schliessen, verliert immer mehr an Gültigkeit.
 

---rOOts---

Senior Member
hat_3.gif


Neue Öffnungszeiten
Mo von 6°° bis SA 20°° geöffnet.

Das wäre schön!


------------------------
 

Astrominus

Administrator
Teammitglied
Hast du auch Mitleid mit den Ärzten bzw. Krankenschwestern die rund um die Uhr in Krankenhäusern arbeiten oder mit Feuerwehrleuten oder bei den Elektrizitätswerken oder Polizei oder oder oder. Hast Du auch mit diesen leuten Mitleid?
@brötchen
Das kannst Du wohl nicht in den gleichen Topf wie die Verkäufer werfen.
Ich glaube kaum, das irgendjemand verhungern würde, nur weil die Läden "schon" um 20:00 schließen. ;)

Ich habe Verkäufer gelernt und schon damals wurde es mit der Arbeitszeit nicht so genau genommen. Gut, damals war 18:30 Uhr schluss und offiziell hatte ich für den halben Samstag einen halben Wochentag frei. OFFIZIELL, den tatsächlich nehmen konnte ich den selten und warum sollte das heutzutage anders sein.
Von der Bezahlung will ich mal gar nicht reden, den es dürfte bekannt sein, das Verkäufer ganz unten in der Tariftabelle angesiedelt sind.

Also eigentlich habe ich alle Einkäufe bis 18:00 Uhr getätigt (Macht der Gewohnheit). Es kann schon mal vor kommen, das ich mal etwas vergessen habe und um 19:30 zum Supermarkt um die Ecke hetze, aber wenn der jetzt schon um 18:30 Uhr schließen würde, wäre das auch kein Problem, dann hätte ich halt die Möglichkeit nicht.

Ich sehe die langen Ladenöffnungszeiten eher mit gemischten Gefühlen.
 

Lollypop

assimiliert
Heult blos nicht über die ausgebeuteten Verkäufer/innen. Warum gehts denen in punkto Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen so mieß?

Als ich anfing mein Moos zu verdienen, ging ich in die Gewerkschaft. Kostete immer 1% des Monatslohnes. IG Metall, IG Bergbau, ÖTV, immer war ich drin in den Vereinen. Ihr seid ja gut im Graben, dann sucht mal einer die Zahlen raus, wieviel % des Verkaufspersonals in den 60er Jahren in der Gewerkschaft war? 10%? Viel mehr nicht. Und heute? 20% höchstens. OK, mal ein bischen provozieren. Solchen Arbeitern gehört es nicht anderst. Die betteln doch darum, von den Arbeitgebern auf die Rolle genommen zu werden. Ist ja auch keiner da, der den Arbeitgebern ein Halt gebietet.

Der Trend geht ja dahin, auf die Gewerkschaften zu schimpfen und auszutreten. Macht ruhig weiter so. Ihr werdet schon sehen, was Ihr davon habt, schaut Euch die USA an. Da wurden die Gewerkschaften in den 70er Jahren auch "Entmachtet" und, siehe da, heute geht's nur den Arbeitgebern glänzend, die Malocher brauchen 3 Jobs um nicht zu Verhungern.

@ Astro, wieso kann man Polizisten, Ärzte, sowie andere Schichtarbeiter, die Tag und Nacht herangezogen werden, daß dieses Gemeinwesen, Deutschland genannt, funktioniert, nicht mit Verkäufer/innen zusammenwerfen? Ist die Nachtruhe eines Verkäufers denn eine heiligere Sache als die eines blöden Bullen, Lockführers, Taxikutschers, Bäckers, LKW-Fahrers? Aber die sind ja selbst schuld, die hätten ja auch Verkäufer lernen können. Mehr als 20% aller Beschäftigten in Deutschland machen in irgend einer Form Schichtdienst. Nur dem Verkaufspersonal ist es nicht zuzumuten. Herrlich. :smokin Und? Vom Arbeitgeber genötigt werden, Von 6°° - 18°° an einem Stück hinter der Theke stehn? Kein Mitleid, siehe den Abschnittt Gewerkschaft. Mich konnte niemand dazu zwingen, auch nur eine Minute zu Arbeiten, die nicht bezahlt wurde, es kam auch keiner auf den Trichter, alles war geregelt. Der Organisationsgrad war eben sehr hoch. Doch das Aufregen solltet Ihr Euch noch etwas aufsparen. In spätestens 5 Jahren hat der erste Verkaufstempel rund um die Uhr auf und die Anderen ziehen nach. Och Gott, die armen Verkäufer/innen. Müssen nachts um 2°° einem Rentner (mir z.B.) eine Dose Fisch verkaufen. Was für arme Leute :devil
 

Grainger

Praktizierender Atheist
Tatsächlich tendiere ich mehr zur gleichen Meinung wie Lolly.

In meinem näheren Bekanntenkreis sind genau zwei Leute, die im Einzelhandel arbeiten und sich sozusagen vom "kleinen Verkäufer" zum Filial- bzw. Gebietsleiter "hochgearbeitet" haben.

Seit Jahren höre ich die nun schon über die schlechten Arbeitszeiten und sonstigen Arbeitsbedingungen jammern, aktiv was dagegen unternehmen tut aber keiner. Natürlich sind beide keine Gewerkschaftsmitglieder und permanente Verletzungen des Arbeitszeitgesetzes durch den Arbeitgeber könnte man ja auch mal (notfalls anonym falls man sich anders gar nicht traut) den Aufsichtsbehörden anzeigen.

Aber wenn man da mal was dazu sagt höre ich immer nur Aussagen wie:
"Das ist halt branchenüblich !"

Die jammern zwar rum, verteidigen aber auf der anderen Seite das Verhalten ihrer Arbeitgeber noch! :bekloppt

Solchen Leuten ist nun mal nicht mehr zu helfen, mir kann das unterm Strich egal sein, persönlich befürworte ich 24/7-Ladenöffnungszeiten, auch an allen Sonn- und Feiertagen.
 

Pennywise

assimiliert
@Lolly: Irgendwie vergleichst du jetzt Äpfel mit Birnen. Wenn jemand nicht in der Gewerkschaft ist gehört ihm weniger Geld und schlechtere Arbeitszeiten? Und dann in der Branche Verkauf? In größeren Konzernen mag die Solidarität noch funktionieren, wenn man viele Mitstreiter neben sich weiß - aber im Verkauf? Was ist, wenn in einem Lebensmitteldiscounter mit 15 Angestellten ein Streik ausbricht? Beim der nächstmöglichen Gelegenheit werden die Aufrührer ausgetauscht und das ist lange nicht so schwierig wie du meinst. Und da spielt es keine Rolle ob es sich eigentlich um eine Filiale eines großes Konzerns handelt. Die Leute sind austauschbar, es sind ja genügend auf der Straße vorhanden!
Außerdem hat es schon genügend Fälle gegeben, wo der Arbeitgeber den Arbeitnehmer in der Probezeit entlassen hat als er spitz bekommen hat, dass dieser in der Gewerkschaft ist.

Bei sämtlichen Aussagen aus deinem Erfahrungsschatz steht durchgehend ein "war". Ich muss sagen bis vor wenigen Jahren war es auch in gewerkschaftlich voll organisierten Betrieben etwas anders...

Schau doch mal wie es dort ist, ob in Gewerkschaften oder nicht - das Problem ist mittlerweile eher auf der Betriebsebene. Ständig wird der Betriebsrat unter Druck gesetzt - entweder Einbußen oder Arbeitzplatzabbau. Letztendlich mit dem Ergebnis, dass Mitarbeiter kleiner Betriebe gut ein Drittel weniger verdienen als die eines großen Betriebes, der mitunder nur ein paar Meter entfernt ist. Oder ganz pervers: Es wird auf betriebseigenem Gelänge outgesourct. Wo hilft da die Gewerkschaft? Aber ich schweife ab...

Ich finde nicht, dass die Ladenöffnungszeiten dementsprechend verlängert werden müssen. Mehr konsumiert wird auch nicht. Im Endeffekt wird nur das Kaufverhalten abgeändert, so der Markt verzerrt, da sich verschiedene Betriebe das Mehr an Personal nicht leisten können oder abartige Arbeitszeiten verlangen. Ob nun in der Gewerkschaft oder nicht spielt für mich keine Rolle. Für mich ist es eine unmoralische Abzocke.
Dadurch werden über kurz oder lang Monopole entstehen, da nur wenige große Konzerne überleben werden. Wenn dann die Preise steigen fängt das Geheule wieder an...
Und wenn wir uns schon mit den USA vergleichen wollen muss auch die Bereitschaft da sein Minijobs wie Tüten packen zu übernehmen. Hand hoch, wer bereit ist drei Jobs zu übernehmen.
 

Lollypop

assimiliert
Nö Penny, kein Obstsalat. Der Grundstein, saß die Arbeitsbedingungen im Verkauf so miserabel sind, wurde ja schon zu Anfangszeiten der DMark gelegt. Und da gab es Arbeit genug, da war nix mit rausschmeissen der Leute, denn, egal wie viele vor der Ladentür gewartet (hätten), die sind dann ja auch in der Gewerkschaft. Da kann der Ladenbesitzer, egal ob 2 oder 20 Verkaufsknechte, machen was er will.

Und daß ich den nicht organisierten jeden morgen Prügel und den halben Lohn von ihrem Arbeitgeber gönne, dürfte Deutschlandweit bekannt sein. Wir Organisierte haben durch Geldverzicht all die Annehmlichkeiten wie 40 Stundenwoche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Lohnfortzahlung ab dem 1. Krankheitstag, Urlaub und was nicht all erkämpft. Alleine für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall stand ich mit anderen Kollegen 6 Wochen in Wind und Wetter, mit lauwarmem Tee und Margarinebrötchen versorgt, mindestens 12 Stunden täglich vor dem Werkstor. Die "Streikbrecher" blödes Wort für Leute, die ihre Kollegen hintergehen, verdienten brav ihren Lohn weiter und hatten am Ende auch noch die Annehmlichkeiten, die wir erkämpft hatten. Dazu natürlich beim Bertieb noch einen Stein im Brett, sie waren ja viel bertiebsinteressierter als wir Aufmüpfigen. Währe bei mir als Chef ja auch nicht anderst gewesen.
Ja Penny, es stimmt, dieses war habe ich bewußt geschrieben, um aufzuzeigen, wie blöde doch der Arbeitsmann ist. Egal was für Pflaumen den Gewerkschaften Vorsitzen, die echte Tarifpolitik wird eine Etage tiefer gemacht und da sitzen schon welche, die sich in der Materie auskennen. Aber der Malocher braucht ja einen billigen Grund, das Geld für den Mitgliedsbeitag einsparen zu können. Das wird seit über 15 Jahren fleisig vom Arbeiter praktiziert und genau seit da geht es mit der Macht der Gewerkschaften logischerweise auch den Berg runter. Klar, daß jetzt jeder rausfliegt, der Nachts auch nur von der Gewerkschaft träumt. Ich kann das verstehen. Ich würde es mit einem Laden am Hals nicht anderst machen. Worum auch? Die Leute betteln doch schon seit 1948 um solch eine Behandlung? Nun bekommen sie sie und jaulen rum? Verstehe ich nicht. :devil


Jeder alte Gewerkschafter kannte diesen Kampfruf, der noch heute Gültigkeit hätte, währe sich der Arbeiter einig.

Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will.


So und nun gehe ich die rote Krawatte anziehen und Träume von besseren Zeiten.
 

Tokoloschi

chronische Wohlfühlitis
Die armen Mitarbeiter beim Kaufhof :( An die denke ich zuerst, wenn sie die öffnungzeiten verlängern. WEIL DIE müssen dann länger arbeiten! Da kommt kein neuer Mitarbeiter dazu!! nee.....
Also ich kann sehr gut auf einen Einkauf nach 20 Uhr verzichten!!!
find des scheisse, dass dann wieder die kleinen drann glauben müssen. Ich glaub die sind damit nicht einverstanden, müssen es aber mal wieder hinnehmen... zum kotzen...
 
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