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Kommentar: Quo vadis, Forza?
Ich bin ein bekennender Rennspiel-Fan und so sollte es nicht überraschen, dass Forza einer der zentralen Treiber hinter der Entscheidung war, nach dem Erhalt meiner Xbox Series S kurzfristig auch in den Xbox Game Pass einsteigen. Besonders Forza Horizon IV mit seiner britischen Landschaft wird von mir bis heute auf der Konsole gezockt und das aktuelle Forza Motorsport und danach Forza Horizon V war schon fest eingeplant. Eigentlich.
Pro und Contra
Zugegeben hatten die beiden aktuellsten Vertreter vielleicht einen etwas schwierigen Stand an der Startlinie. Bei Forza Motorsport hatte ich keine Illusionen, wie es aufgebaut ist, aber mit Assetto Corsa als bis dahin geltenden Platzhirsch und Erfahrungen aus anderen Rennsimulationen waren die Erwartungen entsprechend da. Das Spiel zu zerpflücken wäre nicht angebracht, aber die Wahrheit ist letztlich, dass mich Forza Motorsport in Teilen zu monoton war und mich nicht wirklich abholen konnte.
Bei Forza Horizon ist es eine andere Geschichte. Das Game Play war bei Teil 4 extrem gut und wurde auch in Teil 5 nicht abgebaut, aber in solchen Games ist es ähnlich wie bei Need for Speed oder The Crew einfach so, dass die jeweilige Location ein wesentlicher Faktor ist, der mich mitnehmen muss. An Mexiko hatte ich mich relativ schnell satt gesehen und pausiere das deswegen aktuell. Dass ich das nach der Pause nochmal anzocke, ist aber nicht ausgeschlossen.
Ein Scherbenhaufen
Und dennoch ist ein Schaden angerichtet. Wie es mit Forza Motorsport nach den wiederholt widersprüchen Aussagen überhaupt weitergehen wird und ob Microsoft hierfür überhaupt noch eine konkrete Idee für einen Schritt nach vorne hätte, wo die Maximierung des Profits sowie die Integration von Copilot mittlerweile über allem steht, darf man hinterfragen.
Keine Frage, ich zähle schon die Tage, bis Forza Horizon VI erscheinen wird, wo neben der Liebe zu Rennspielen und die Liebe zu Japan und seiner Popkultur noch dazukommt. Aber insgesamt ist das für mich zumindest zu wenig, um den weiteren Verbleib im Game Pass zu rechtfertigen, selbst wenn ich weiter den günstigeren Gesamtpreis bezahlen könnte. Bei den Franchises von EA und Ubisoft ist vor allem beim Publisher die Frage, wie dieses sich nach den Umstrukturierungen weiter konsolidieren, und außerhalb dieser beiden gibt es nur wenige Titel wie Wreckfest, die mich aber nicht sonderlich abholen.
Das Leben geht weiter
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Game Pass im März nicht verlängert oder zumindest auf den kleinsten Essential-Tarif reduziert wird, ist mittlerweile groß. Im Wesentlichen sind es Rennspiele, die ich heute abseits einiger Ausnahmen wie Minecraft oder einem kleinen Arena-Shooter heute noch zocke, und die meisten Interessanten davon wie RIDE oder Assetto Corsa sind eben nicht Teil des Game Pass. So macht es in der Summe für mich mittlerweile mehr Sinn, ähnlich wie bei Steam einfach auf den Sale zu warten und vereinzelte Spiele dann tatsächlich zu kaufen.
Was eben zumindest auch bedeutet, dass die Xbox Series S weiterhin im Einsatz sein und gepflegt wird. Allerdings dürfte sie im kommenden Jahr eine kostengünstige Verstärkung bekommen, wo die Planungen für ein geeignetes Linux-System für Steam und Proton bereits laufen. Das hat aber nicht nur mit Gaming zu tun, sondern soll auch den Wechsel von Windows 10 bei der Workstation damit vollenden, wo Windows 11 über eine mobilere Notebook-Lösung bereits angekommen ist.
Der Beitrag Kommentar: Quo vadis, Forza? erschien zuerst auf Dr. Windows.
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Ich bin ein bekennender Rennspiel-Fan und so sollte es nicht überraschen, dass Forza einer der zentralen Treiber hinter der Entscheidung war, nach dem Erhalt meiner Xbox Series S kurzfristig auch in den Xbox Game Pass einsteigen. Besonders Forza Horizon IV mit seiner britischen Landschaft wird von mir bis heute auf der Konsole gezockt und das aktuelle Forza Motorsport und danach Forza Horizon V war schon fest eingeplant. Eigentlich.
Pro und Contra
Zugegeben hatten die beiden aktuellsten Vertreter vielleicht einen etwas schwierigen Stand an der Startlinie. Bei Forza Motorsport hatte ich keine Illusionen, wie es aufgebaut ist, aber mit Assetto Corsa als bis dahin geltenden Platzhirsch und Erfahrungen aus anderen Rennsimulationen waren die Erwartungen entsprechend da. Das Spiel zu zerpflücken wäre nicht angebracht, aber die Wahrheit ist letztlich, dass mich Forza Motorsport in Teilen zu monoton war und mich nicht wirklich abholen konnte.
Bei Forza Horizon ist es eine andere Geschichte. Das Game Play war bei Teil 4 extrem gut und wurde auch in Teil 5 nicht abgebaut, aber in solchen Games ist es ähnlich wie bei Need for Speed oder The Crew einfach so, dass die jeweilige Location ein wesentlicher Faktor ist, der mich mitnehmen muss. An Mexiko hatte ich mich relativ schnell satt gesehen und pausiere das deswegen aktuell. Dass ich das nach der Pause nochmal anzocke, ist aber nicht ausgeschlossen.
Ein Scherbenhaufen
Und dennoch ist ein Schaden angerichtet. Wie es mit Forza Motorsport nach den wiederholt widersprüchen Aussagen überhaupt weitergehen wird und ob Microsoft hierfür überhaupt noch eine konkrete Idee für einen Schritt nach vorne hätte, wo die Maximierung des Profits sowie die Integration von Copilot mittlerweile über allem steht, darf man hinterfragen.
Keine Frage, ich zähle schon die Tage, bis Forza Horizon VI erscheinen wird, wo neben der Liebe zu Rennspielen und die Liebe zu Japan und seiner Popkultur noch dazukommt. Aber insgesamt ist das für mich zumindest zu wenig, um den weiteren Verbleib im Game Pass zu rechtfertigen, selbst wenn ich weiter den günstigeren Gesamtpreis bezahlen könnte. Bei den Franchises von EA und Ubisoft ist vor allem beim Publisher die Frage, wie dieses sich nach den Umstrukturierungen weiter konsolidieren, und außerhalb dieser beiden gibt es nur wenige Titel wie Wreckfest, die mich aber nicht sonderlich abholen.
Das Leben geht weiter
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Game Pass im März nicht verlängert oder zumindest auf den kleinsten Essential-Tarif reduziert wird, ist mittlerweile groß. Im Wesentlichen sind es Rennspiele, die ich heute abseits einiger Ausnahmen wie Minecraft oder einem kleinen Arena-Shooter heute noch zocke, und die meisten Interessanten davon wie RIDE oder Assetto Corsa sind eben nicht Teil des Game Pass. So macht es in der Summe für mich mittlerweile mehr Sinn, ähnlich wie bei Steam einfach auf den Sale zu warten und vereinzelte Spiele dann tatsächlich zu kaufen.
Was eben zumindest auch bedeutet, dass die Xbox Series S weiterhin im Einsatz sein und gepflegt wird. Allerdings dürfte sie im kommenden Jahr eine kostengünstige Verstärkung bekommen, wo die Planungen für ein geeignetes Linux-System für Steam und Proton bereits laufen. Das hat aber nicht nur mit Gaming zu tun, sondern soll auch den Wechsel von Windows 10 bei der Workstation damit vollenden, wo Windows 11 über eine mobilere Notebook-Lösung bereits angekommen ist.
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