KI-Partnerschaft: Microsoft kooperiert mit Mistral

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KI-Partnerschaft: Microsoft kooperiert mit Mistral

Microsoft kooperiert mit Mistral


Mit dem französischen Startup Mistral hat Microsoft eine weitere strategische KI-Partnerschaft abgeschlossen. Die Redmonder hoffen damit womöglich, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können.

Mistral wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und entwickelt komplexe Sprachmodelle (LLMs) für generative KI-Anwendungen. Einen Teil seiner Arbeit stellt das Unternehmen per Open-Source-Lizenz zur Verfügung, Geld verdient wird mit den kommerziellen Premium-Modellen, die man dementsprechend wie einen kleinen Schatz hütet.

Im Rahmen der Partnerschaft, die laut der Ankündigung langfristig angelegt sein soll, wird Microsoft Mistral seine Azure-Infrastruktur zur Verfügung stellen, damit das Unternehmen schneller wachsen kann. Gleichzeitig integriert Microsoft die Premium-Produkte von Mistral in seine Azure KI-Dienste – technische Details dazu sind hier zu finden: Mistral Large now available on Azure.

Microsoft kauft sich damit zusätzliches KnowHow ein und bietet seinen Kunden gleichzeitig mehr Alternativen. Dazu kommt noch ein dritter, wichtiger Punkt: Microsoft hat zwar viel Geld in OpenAI gesteckt und übt einen erheblichen Einfluss auf das Unternehmen aus, letztlich ist man aber in einer starken und geradezu gefährlichen Abhängigkeit. Verschiedene Kartellbehörden prüfen derzeit zudem, ob die enge Partnerschaft zwischen Microsoft und OpenAI eventuell die Kriterien einer “heimlichen” Übernahme erfüllt. In diesen Untersuchungen können weitere Partnerschaften ein wichtiges Gegenargument für die Redmonder sein.

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