Keine Gnadenfrist: Surface Hub wird im Oktober 2025 Elektroschrott

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Keine Gnadenfrist: Surface Hub wird im Oktober 2025 Elektroschrott

Surface Hub der ersten Generation


Bis zu 25.000 Euro haben Kunden für die erste Generation des Surface Hub bezahlt. Mit dem Ende von Windows 10 kommt auch für dieses Gerät das Aus. Im Oktober 2025 nimmt Microsoft den Surface Hub gewissermaßen zwangsweise außer Betrieb. Essenzielle Funktionen stehen dann nicht mehr zur Verfügung.

Die Elektroschrott-Diskussion gibt es, seit Windows 11 auf den Markt kam und damit klar war, dass viele Geräte nicht von Windows 10 auf Windows 11 upgraden können. Das habe ich allerdings immer für einen Schein-Skandal gehalten und tue das immer noch. Die PCs, die davon betroffen sind, haben inzwischen ein Alter erreicht, in dem ein Austausch sinnvoll ist. Wer das nicht möchte, kann Windows 10 einfach mindestens ein Jahr länger nutzen, unter gewissen Umständen sogar kostenlos. Unternehmen können sogar bis 2028 bei Windows 10 bleiben. Danach kann man die PCs entweder mit einem anderen Betriebssystem ausstatten oder Windows 10 einfach auf eigenes Risiko weiterbetreiben. Wer nach dem großen Berg alter Computer sucht, der sich im Oktober wegen Microsofts Vorgehen auftürmt, dem kann ich nur sagen: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Das wird ganz einfach nicht passieren.

Beim Surface Hub sieht das allerdings anders aus. Im April hatte Microsoft bereits klargemacht, dass es für die erste Generation des Konferenzsystems keinen Upgrade-Pfad auf Windows 11 gibt. Den entsprechenden Blogpost hat man jetzt aktualisiert und klargestellt, dass die Geräte ab dem 14. Oktober 2025 weitestgehend unbrauchbar sind.

Mit dem Auslauf von Windows 10, das in einer angepassten Version auf dem Surface Hub läuft, lässt sich Teams auf dem Surface Hub nicht mehr starten. Das Konferenzsystem verliert damit seine Kernfunktionalität. Microsoft lässt die Kunden, die viel Geld bezahlt haben, einfach im Regen stehen.

Das ist insbesondere deshalb unverständlich, weil für Windows 10 aufgrund des erweiterten Support-Programms ohnehin noch mindestens drei Jahre lang regelmäßig Updates entwickelt werden. Knackpunkt dürfte hier allerdings die alte Version von Teams sein, die Microsoft nicht länger mitschleppen möchte.

Die erste Generation des Surface Hub ging Anfang 2016 in den Verkauf und wurde bis Ende 2019 vertrieben. Je nach Bildschirmgröße und Version haben Kunden zwischen 10 und 25.000 Euro dafür bezahlt. Ob Microsofts Empfehlung, einfach noch einmal so viel Geld für das Surface Hub 3 in die Hand zu nehmen, bei diesen Kunden wohl für Begeisterung sorgt?

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Ubuntu bootet wohl auf dem Gerät:

Teams gibt es auch für Ubuntu:

Also, wer will, kann das System weiter nutzen. Auch wenn das natürlich nicht so gut angepasst ist, wie ein extra optimiertes System.
 
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