Ich brauche ganz viele Daumendrücker

newbieman

schläft auf dem Boardsofa
Hallo Brötchen, auch ich freue mich auch ganz doll für dich. Man hängt ja an seinen Stubentigern. Wie weit ist denn das Dorf bzw. der Wald entfernt, wo du ihn aufgegabelt hast. Die Frage wird wohl keiner beantworten können, aber mich würde wirklich mal interessieren, ob er denn auch allein nach Hause gefunden hätte. So hat sich aber nun alles zum glücklichen Ende gewendet und du wirst ihn sicherlich ordentlich verwöhnt haben. Gruß Hagen
 

Lollypop

assimiliert
@ newbieman, hatte ich schon erwähnt, keine 1,5 Km Luftlinie war der "Fundort" des Lümmels weg. Ob er allerdings alleine nach Hause gefunden hätte, fange ich an zu bezweifeln, denn er war ja noch 2 Tage an dem gleichen Platz, wo ihn die Frau gesehen hat, bis sie zu uns kam. Womöglich auch schon eine ganze Zeit vorher. Zumindest ist er sichtlich froh, wieder zu Hause zu sein. Schleicht nur noch um's Haus, schmusig bis zum geht-nicht-mehr, abends auf den Schoß und dann ab und flott in's Bettchen. Vorher war der Drecksack nicht in der Wohnung zu halten, jetzt gibt's nix schöneres als auf dem Schoß rumrutschen oder einen weichen Sessel unter dem Hintern. Wir kennen unser Kater nicht mehr wieder! :wand

Bin mal gespannt, wie lange diese neue Häuslichkeit anhält.....
 

brötchen

Moderator
Teammitglied
Was mit dem Kerlchen passiert ist, läst sich nun nicht festsellen.
Eines ist sicher, er war froh uns zu sehen und das er wieder zu hause ist.
Sein Wesen hat sich verändert, ob es so bleibt oder er sich wieder verändert d.h. so eine wilde Hummel wird wie vorher, bleibt erstmal abzuwarten.
Z.Z. schläft er viel, ist SEHR anhänglich, trinkt viel, hat Durchfall. Mag kein Nass Futter mehr ( nur noch die Soße). Er frisst aber Tockenfutter und natürlich auch Leckerchen.
Er rauft nicht mehr mit Mäuschen, läst ihn links liegen. Das war vor seinem Ausflug undenkbar. Man kann Türen und Fenster auf lassen, er will nichtmal raus, nur wenn einer von uns auch rausgeht. Dann geht er auch hinters Haus in den Wald. Rufe ich ihn dann, antwortet er und kommt sofort angelaufen.
Morgen geht es erstmal zur Tierärztin zum Durchchecken. Warten wir mal ab was da rauskommt. :rolleyes:
 

Wurstfee

gehört zum Inventar
Das freut uns aber das der kleine Tommy wieder bei Euch ist, ich glaube ich weiß wie Ihr Euch gefühlt habt.
Wir waren von Freitag bis Sonntagnacht nicht da und hatten Lucy in dieser Zeit bei ihrer Mama, wir haben sie unheimlich vermisst obwohl wir wußten wo sie war und daß es ihr dort sehr gut geht.
Heute morgen haben wir sie wieder geholt und die Freude war auf beiden Seiten groß :)
 

newbieman

schläft auf dem Boardsofa
Hallo danke für die Antwort. Ja das mit der Entfernung habe ich überlesen gehabt, habe auch nicht alle Beiträge gelesen, bin ja letztlich nur über Tiniwini darauf aufmerksam gemacht worden. Wichtig ist ja, dass der kleine Matz wieder da ist und das Ganze unbeschadet überstanden hat. Alles andere zählt nicht. Wir haben eine richtig süße Katze verloren , wo wir nie erfahren haben, was mit dieser passiert ist. Ich glaube ja, dass dies das Schlimmste ist die Ungewissheit. Wenn es auch schon ein paar Jahre her ist, so denke ich immer noch daran. Wird eine Katze eingeschläfert oder überfahren, so weiß man woran man ist. Anders verhält es sich, wenn immer diese Ungewissheit ist. Bei Euch trifft ja das nun nicht zu und man kann nur hoffen, das nicht bald wieder die weite Ferne ruft. Gruß Hagen
 

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brötchen

Moderator
Teammitglied
Hallo newbieman
da stimme ich dir voll und ganz zu. Die Ungewissheit macht einen verrückt. Ist ein Tier krank und muß eingeschläfert werden ist das schmerzhaft und tut weh. Dann ist eben eine Woche Hochwasser angesagt. Denn man weiss ja das der Tag irgendswann kommt.
Aber nicht zu wissen, ob er irgendswo verletzt liegt oder gefressen wurde oder sich nur verlaufen hat und nicht mehr zurück findet oder geklaut wurde oder wurde er versehendlich irgendswo eingeschlossen und verdurstet( geht elendig ein) macht einen schon verrückt.
Man wird sich immer ( auch nach Jahren) fragen " was ist da blos passiert".
Dennoch, man muß mit alldem rechnen, wenn man Freigänger hat.
Man kann eben nur hoffen, das immer alles gut geht ,dem geliebten Tier nichts passiert und es immer wieder nach hause kommt.
Um Dein verschwundenes Kätzchen tut es mir sehr leid.
 

brötchen

Moderator
Teammitglied
so, unser tommy wurde untersucht. es fehlt ihm nichts, im gegenteil er hatte etwas zuviel. :rolleyes:
er hatte ein dorn von himmerbeersträuchern im auge den er gestern wegoperiert bekommen hat. nun geht es ihm wieder gut. er bekommt noch einige tage tropfen und salbe ins auge was ihm nicht so ganz gefällt, aber was tut man nicht alles für leckerchen.;) sein durchfall ist auch wieder weg.
 

Grainger

Praktizierender Atheist
… aber was tut man nicht alles für leckerchen.;)
Ich habe gerade den Hund von Bekannten für eine Woche als Gast und der hat ein paar schlimm verfilzte Stellen im Fell, die man nur noch Herausschneiden kann.

Von seinem Frauchen läßt er sich das nicht gefallen (noch nicht mal richtig kämmen läßt er sich von ihr), ich habe die schlimmsten Stellen inzwischen aber schon entfernt. Ich habe ihn einfach mit in den Garten genommen, die Schachtel mit den Leckerlis gut sichtbar auf einen Tisch platziert und mit der Schere angefangen.

Das gefällt ihm natürlich nicht (gerade hinter den Ohren), aber ab und an ein Leckerli und er behält nur noch die Schachtel im Blick. Manchmal hat es schon sein Gutes, das die Viecher so wahnsinnig verfressen sind. :D

Trotzdem hat er nach maximal 10-15 Minuten genug und hält nicht mehr still. Festhalten ist bei einem Rüden von der Größe eines Schäferhundes auch nicht so richtig drin. Muss ich die Aktion eben auf mehrere Tage verteilen.

Zum Abschluss der Aktion gibt es dann immer noch ein Gummibärchen (ist der erste Hund, den ich kenne, der ganz verrückt auf Gummibärchen ist).
 

brötchen

Moderator
Teammitglied
Ich habe ihn einfach mit in den Garten genommen, die Schachtel mit den Leckerlis gut sichtbar auf einen Tisch platziert und mit der Schere angefangen.
Ja, man muß sich was einfallen lassen. Umsonst gibts nichts, Belohnung muß sein. :)

Trotzdem hat er nach maximal 10-15 Minuten genug und hält nicht mehr still. Festhalten ist bei einem Rüden von der Größe eines Schäferhundes auch nicht so richtig drin. Muss ich die Aktion eben auf mehrere Tage verteilen.
So mache ich das auch. Ist für Mensch und Tier einfacher. Und man kann öfters was abstauben.:lecker :ROFLMAO:
Zum Abschluss der Aktion gibt es dann immer noch ein Gummibärchen (ist der erste Hund, den ich kenne, der ganz verrückt auf Gummibärchen ist).
Gummibärchen ist Zucker! Mit Zucker werden nicht nur Menschen gelockt, auch die Tiere. Schau mal auf die Futtermittel, überall ist Zucker enthalten. Z.B. Malz und Getreide
So lange sie gesund sind macht es ihnen nichts. Kriminell wird es erst, wenn das Tier zum Diabetiker wird. Dann kannst Du suchen und dich durchlesen was Du dann für ein Futter kaufst.:rolleyes:
 

Grainger

Praktizierender Atheist
Gummibärchen ist Zucker! Mit Zucker werden nicht nur Menschen gelockt, auch die Tiere. Schau mal auf die Futtermittel, überall ist Zucker enthalten. Z.B. Malz und Getreide
So lange sie gesund sind macht es ihnen nichts. Kriminell wird es erst, wenn das Tier zum Diabetiker wird. Dann kannst Du suchen und dich durchlesen was Du dann für ein Futter kaufst.:rolleyes:
Er bekommt wirklich nur ganz selten Süßigkeiten (zumindest von mir). Und auch da nur wenig. Fressen würde er natürlich mehr (wenn er es bekäme).

Ganz versessen ist er auf dieses fett- und zuckerfreie Hundegebäck vom Lidl (diese kleinen Ringe). Sind so ziemlich die billigsten, die man kaufen kann. Aber die mag er.

Und Lederkauknochen. Ist er auch ganz wild drauf. Ich hole immer eine größere Packung im Fressnapf. Aber auch da frißt er die billigsten am liebsten, die teuren Luxuskauknochen verschmäht er.

Ansonsten natürlich alles, was aus dem Kühlschrank kommt (wenn ich die Kühlschranktür öffne hört er das meilenweit).

PS: Eine Bekannte von mir musste sich einen abschließbaren Kühlschrank anschaffen, weil ihre Hündin gelernt hat, wie die Kühlschranktür aufgeht. :D
 

Lollypop

assimiliert
Tierfreie Zone? Wohl nur mit Waffengewalt. :uzi Einen Fifi kann man erziehen, bei einer Mieze ist da Hopfen und Malz verloren - wenn das Biest nicht will. :devil

Wir haben das mit Mühe so hinbekommen: vor dem Essen auftragen wird der Tisch gewienert und solange auch nur ein Happen auf dem Tisch steht ist darauf Viecherverbot. Schwer genug, das konsequent durchzuhalten, weil Katzen eben neugieriger sind wie alte Weiber. :D Auch wenn sie das Essen absolut nicht mögen, einen Löffel/Gabel voll zur Kontrolle muß man vor die Nase gehalten bekommen. Dann ist Ruhe im Stall.

Das Entfernen von dem Dorn scheint gut gegangen zu sein, Tante Doktor war gestern zufrieden mit dem Lümmel. Aber weiterhin gibt es 3x täglich Salbe in's Auge und dazwischen, so wir ihn an den Löffeln bekommen, Tropfen, daß das Auge feucht bleibt. Hat Glück gehabt, der Lauser. :)
 

Grainger

Praktizierender Atheist
Ich hätte es ja mal mit Erziehung probiert. :rolleyes: Igitt, Hund in der Küche - dort sollte einfach eine tierfreie Zone sein.
Das ist nicht immer so einfach zu machen.

Im Falle der Hündin meiner Bekannten ist die Situation noch mal etwas anders, sie hat das Tier unmittelbar nach der Geburt bekommen (die Hundemutter war gestorben) und mit der Flasche groß gezogen.

Deshalb hält ihre Hündin sie wohl auch für ihre Mutter und sich selbst für einen Menschen. ;)

Außerdem war ich in meiner Kindheit und Jugend in den Freien sehr häufig bei Verwandten auf Gutshöfen in Südfrankreich und Belgien zu Gast. Ein Bauernhof in den 60er Jahren und dann noch im südlichsten Teil von Frankreich, da lernt man an die Hygiene andere Anforderungen zu stellen oder man überlebt das nicht.

Das Essen war immer extrem lecker, aber von heutigen Vorstellungen geprägt wäre man nach einem Besuch in der Küche wohl lieber verhungert. Ich bin seither in dieser Beziehung ziemlich "schmerzfrei".
 

MartyStuart

Senior Member
Heute Nach um 1 klingelts bei mir. Meine Tochter wars, ihre Katze ist ausgerissen. Die war noch nie draußen. Also angezogen und das bleede Viech gesucht. Aber die war so verängstigt, daß sie auf keine Lockung reagiert hat. Gegen 2 kam dann der Freund meiner Tochter von Arbeit, so daß ich wieder ins Bett konnte(mit schlafen war alledings nix). Ich hab den zweien noch gesagt, sie sollen sich vor die Tür setzen und immer wieder locken. Gegen 3 kam dann der Anruf: Hura wir haben sie.

Gibts also wieder kein Fleisch am China-Imbis....
 

bastelmeister

Kurzstreckenflieger
Tierfreie Zone? Wohl nur mit Waffengewalt. :uzi Einen Fifi kann man erziehen, bei einer Mieze ist da Hopfen und Malz verloren - wenn das Biest nicht will. :devil
Auch Katzen können lernen, was und wohin sie nicht dürfen. Unser Billy damals kam von einer älteren Dame, die ihn als Kindersatz immer mit am Esstisch hat fressen lassen, er durfte bei ihr wohl auch auf die Küchentische... Das haben wir ihm ganz schnell abgewöhnt. Küche und unser Schlafzimmer waren schon immer katzenfreie Zonen und sämtliche Stubentiger, die hier ein und aus gehen (und gingen :cry:) wissen das zu beherzigen. Ebenso wie der Hamsterkäfig im Wohnzimmer allein schon für begehrliche Blicke tabu ist. :D

Das Entfernen von dem Dorn scheint gut gegangen zu sein, Tante Doktor war gestern zufrieden mit dem Lümmel.
Das ist aber viiiiieeeel wichtiger, weiter gute Besserung dem kleinen Ausreißer!
 

kiki

gehört zum Inventar
Meine drei dürfen auch nicht auf die Tische und die Arbeitsfläche.
Ich brauche sie nur böse anzugucken und "rrrunter" zu knurren, dann dampfen sie direkt schuldbewusst ab. Ich seh aber an den Fußtapsen auf dem lackierten Couchtisch, dass sie in meiner Abwesenheit trotzdem lustig "auf dem Tisch tanzen". :ROFLMAO:

Trotzdem sind die Viecher lernfähig. Nächtliches Kratzen an der Kinderzimmertür wurde per Wasserpistolenerziehung abgeschafft. :angel
 
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