Google Drive limitiert die Anzahl speicherbarer Dateien unabhängig vom Speicherplatz

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Google Drive limitiert die Anzahl speicherbarer Dateien unabhängig vom Speicherplatz

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Beim Cloudspeicherdienst Google Drive wurde (wohl schon vor einigen Wochen) eine neue Begrenzung eingeführt. Von dieser ist mutmaßlich nur ein kleiner Prozentsatz der Kunden betroffen, diese trifft es aber dafür umso härter.

Unabhängig davon, ob der gebuchte Speicherplatz ausgereizt wurde oder nicht, macht Google Drive bei fünf Millionen gespeicherten Dateien dicht. Das ist eine gewaltige Zahl, insofern dürfte wie erwähnt nur ein Bruchteil der Kunden an diese Grenze prallen. Wenn es aber passiert, geht nichts mehr: Es können keine Dateien mehr hochgeladen werden (via GoogleWatchBlog).

Wie es scheint, fand im Vorfeld keine Kommunikation über diese Maßnahme statt. Ursprünglich soll das Limit sogar bei drei Millionen Dateien gelegen haben, später wurde es dann erhöht. In einem Bugtracker-Eintrag haben sich rund 50 Google-Kunden versammelt und ihrem Unmut Luft gemacht. Eine Begründung von Google, warum das Limit eingeführt wurde und ob eventuell mit Abhilfe zu rechnen ist, gibt es nicht. Einem der betroffenen Kunden, der sich wegen der Upload-Sperre an den Support wandte, wurde lediglich mitgeteilt, alles funktioniere “wie vorgesehen”.

Betroffene haben derzeit nur eine Option, und die lautet “Aufräumen”. Dabei müssen gelöschte Dateien auch aus dem Papierkorb von Google Drive entfernt werden, denn dieser zählt ebenfalls mit.

Naheliegende Frage bei einem Microsoft-nahen Medium: Gibt es das auch bei OneDrive?

Mir ist kein solches Limit bekannt, und auch in der offiziellen Liste der Restriktionen und Limitierungen von OneDrive findet sich kein entsprechender Hinweis. Allerdings warnt Microsoft davor, mehr als 300.000 Dateien zu synchronisieren, weil es sonst zu Performance-Einbußen kommen kann.

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