Es ist mittlerweile auch sowas von egal, welchen Browser man verwendet, alle sind schnell und der IE10 ist jetzt auch Standard konform (wenngleich noch nicht ganz so sehr, wie MS es behauptet - aber der ist ja noch Alpha oder Beta, da darf das noch sein - aber er braucht sich schon jetzt vor keinem zu verstecken).
Seit alle neuen Browser einen HTML5 Parser eingebaut haben, geht sogar die Korrektur kaputten Codes genormt von statten, also einheitlich. Das bedeutet: Eine kaputte Seite sieht in allen HTML5 konformen Browsern gleich kaputt aus und wenn dann auch noch die letzten (Chrome, Firefox und Safari) den ECMA 262 Test zu 100% bestehen, gibt es auch in Javascript keinen nennenswerten Unterschied mehr.
Lediglich bei WebGL und WebM scheiden sich noch die Geister: Alle haben es, außer MS.
MS will für solche Inhalte ein Silverlight Derivat durchdrücken. No Way! Die Webdesigner sind froh, dass man endlich Flash in die Tonne kloppen kann und wollen nicht schon wieder an einen einzigen Hersteller gebunden sein und sich ein Plugin ans Bein binden. Zumindest bei WebM kann man aber dem IE mit dem passenden Codec auf die Beine helfen.
Somit bleiben am Schluß noch die zusätzlichen Funktionen, die der Browser bietet:
Firefox und IE glänzen in dieser Disziplin mit dem wirklich extremen Erweiterungsmöglichkeiten, die die Extensions und ActiveX bieten, da kommen die anderen nicht mit - allerdings sind die Risiken auch nicht zu verachten, denn Firefox Extensions sind im Vergleich zu Chrome oder Opera Extensions extrem mächtig und können im Zweifelsfall unglaublich viel Unheil anrichten, also Obacht geben bei der Installlation. Zu den üblichen ActiveX Exploits muss man nicht mehr all zu viel sagen - obwohl sich MS auch da mittlerweile viel Mühe gegeben hat - leider ist aber das System von Grund auf zu mächtig (siehe: Systemupdates installieren per ActiveX), das werden sie auch in den nächsten Jahren nicht wirklich dicht bekommen, also komplett ausschalten und nur für die Windows Update Seite zulassen.
Chrome hat den Vorteil, dass er einfach ist - und schnell. Verdammt schnell sogar (außer bei reinem DHTML) - aber Google beinhaltet. Deswegen würde ich doch lieber selbst Chromium compilieren oder Iron nehmen, das ist Chrome ohne Google.
Opera hat den Vorteil, dass er winzig und fast so schnell wie Chrome ist und dass er einen wirklich guten Mailclient hat - und IRC und Torrent usw. usw und trotz der Tatsache, dass er eine eierlegende Wollmilchsau ist, mit gerade einmal 10MB Installationsdatei immer noch sehr sehr klein ist. Leider wird Opera immer wieder von ungebildeten Webmastern ausgesperrt, dabei könnten sie Opera problemlos den selben Code wie Chrome oder Firefox ausliefern - oder anders herum: Wenn's in Opera läuft, läuft es in allen (außer IE<9) - das würde viel Testarbeit ersparen ...
Der IE, selbst schon in der 9er, ist auch ein sehr guter Browser und hat vor allem den Vorteil, dass alle Webseiten mit ihm laufen. Den kann niemand ignorieren - zumindest nicht, wenn er im Netz etwas reißen will.
So...
... wenn mir nun noch jemand verrät, wofür man Browserstatistiken braucht, wäre ich wirklich glücklich.