[Festplatte] Externe Festplatte anschließen-brauche Hilfe

pumuckl

fühlt sich hier wohl
Externe Festplatte anschließen-brauche Hilfe

Hallo,

ich will gerade eine externe Festplatte (Yakumo External Storage 3,5)an den Computer anschließen.(Windows XP)
Habe die Platte an den USB-Anschluß angestöpselt.Wird auch unter Arbeitsplatz als Festplatte angezeigt.
Muß ich den beiliegenden Treiber installieren?
Dann soll die Festplatte laut Beschreibung erst formatiert und partitioniert werden.Wie mache ich das??
Ich möchte nur eine Partition auf der Festplatte haben.
Kann mir jemand helfen?

Gruss pumuckl
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
XP oder Windows 2000 vorausgesetzt musst du in die Verwaltung --> Computerverwaltung --> Datenträgerverwaltung.

Dort kannst du eine primäre Partition anlegen, mit NTFS formatieren und ggf. den Laufwerksbuchstaben vorgeben. Bei der Formatierung reicht Schnellformatierung
 

pumuckl

fühlt sich hier wohl
Gamma-Ray schrieb:
Dort kannst du eine primäre Partition anlegen, mit NTFS formatieren und ggf. den Laufwerksbuchstaben vorgeben. Bei der Formatierung reicht Schnellformatierung

Könntest du mir noch etwas genauer erklären wie ich das mache?
Bin jetzt im Fenster Computerverwaltung
 

kwUAxx

schläft auf dem Boardsofa
links unter dem punkt Datenträger klickst Du auf Datenträgerverwaltung.

dann siehts du alle deine datenträger, auch die neue unformatierte festplatte.
im oberen bereich mit eigenschaften aufgelistet, im unteren bereich grafisch dargestellt.
rechtsklick auf die festplatte deiner wahl und formatieren auswählen,
jetzt kannst du wählen ob fat32 oder ntfs, ich empfehle ntfs.
alles bestätigen und warten bis fertig formatiert ist. kann je nach größe der hdd schon etwas dauern.

dann ist die festplatte formatiert und hat genau eine große partition,
da du die ja auch so haben willst war es das schon.

jetzt kannst du noch, so du magst den namen und den laufwerksbuchstaben deiner festplatte ändern:

name/bezeichnung:
rechtsklick auf das laufwerk/eigenschaften und ganz oben in dem textfeld die bezeichnung ändern.

laufwerksbuchstaben:
rechtsklick auf das laufwerk/laufwerksbuchstaben und -pfade ändern.

das wars dann auch schon.
 

little tyrolean

Elder Statesman
Gamma-Ray schrieb:
Bei der Formatierung reicht Schnellformatierung
Erlaube, daß ich widerspreche...
Wahrscheinlich ist die Platte wie alle externen FAT32-formatiert.
Bei großen Platten ist das aber nicht das Gelbe vom Ei,
weil zu langsam und zu viel Speicherplatzverschwendung.
Also rate ich zu NTFS -
und beim ersten Formatieren grundsätzlich zur normalen (langsamen) Formatierung.

@pumuckl,
Rechtsklick auf die Platte in der Computerverwaltung, dort auf "Formatieren..." klicken
und Name der Platte eingeben sowie Art der Formatierung (Fat32 / NTFS) auswählen.
Die Clustergröße auf "Standard" belassen.

Aber:
Das kann ziemlich lange dauern - auf keinen Fall abbrechen!
 

little tyrolean

Elder Statesman
So ganz auf die Schnelle:
FAT32 ist veraltet, bei großen Platten langsam und sehr speicherplatz-verschwenderisch.
Bei HD-Crashes können nur unfragmentierte Dateien wiederhergestellt werden, alles andere ist verloren.

NTFS ist bei großen Platten viel schneller, sicherer und verschwendet weniger Speicherplatz.

Dazu kommt, daß Verschlüsseln / Komprimieren von Dateien nur mit NTFS möglich ist,
ebenso die Rechtevergabe für einzelne Benutzer.
 

kwUAxx

schläft auf dem Boardsofa
ganz kurz per copy and paste.... ;)

Vorteile von NTFS gegenüber FAT
unterstützt Unicode im Dateinamen (FAT unterstützt nur ACSII Code)
Schreibt Dateien „intelligent“ um so Fragmentierung zu verhindern, FAT schreibt Dateien einfach nur hintereinander
NTFS loggt bei Abstürzen Dateiänderungen mit, um so Datenverluste zu vermeiden
Es lassen sich Sicherheitsattribute setzen

Vorteile die man nur mit NTFS 3.1 und unter Windows XP hat
[oft fälschlicherweise als ntfs 5 bezeichnet]
Man kann Sicherheitsattribute für Dateien einstellen
Man kann Dateien verschlüsseln
Komprimieren von Dateien oder von Datenträgern
schnellere Defragmentierung
BenutzerKontingente (Ein Benutzer darf nur * MB an Daten speichern)
Es lassen sich Dateizugriffe überwachen

Sie sollten FAT 16 verwenden wenn:
-Sie DOS 5 oder ähnliches installieren wollen

Sie sollten FAT 32 verwenden wenn:
-Sie keinen PC im Netzwerk haben
-Sie Windows 95, Windows 98 oder Windows ME verwenden wollen

Sie sollten NTFS verwenden wenn:
-Sie Windows NT installieren wollen

Sie sollten NTFS 3.1 verwenden wenn:
-Sie PCs im Netzwerk oder Internet betreiben
-Sie wert auf Sicherheitsfeatures wie Komprimierung oder Verschlüsselung legen
-Sie Windows XP oder 2000 verwenden, da viele Features nur dann verwendet werden können
-Sie kein Windows 9x mehr verwenden wollen

quelle

auch bei wikipedia findest du noch etliche erklärungen....


willst du die festplatte mal an irgendeinem pc nutzen der noch dos/win95/98/me nutzt
wäre fat32, trotz aller nachteile zu empfehlen, ansonsten ist es quatsch!

grüßle
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
LT ich widerspreche deiner großen Erfahrung auch nicht! ;)

Ich war bisher immer der Meinung, dass alle Platten vom Hersteller vorformatiert sind. Ich bin auch grundsätzlich für NTFS, denn was nützt das modernste BS ohne die Sicherheit von NTFS.
War aber eben bisher auch der Meinung, dass man NTFS auch schnell formatieren kann.

Wenn Sie das Kontrollkästchen Schnellformatierung durchführen aktivieren, werden die Dateien vom Datenträger entfernt; der Datenträger wird jedoch nicht auf fehlerhafte Sektoren überprüft. Verwenden Sie diese Option nur dann, wenn der Datenträger zuvor formatiert wurde und Sie sicher sind, dass er nicht beschädigt ist.
Quelle: Microsoft

Bedeuetet das denn, dass externe Festplatten vom Hersteller unterschiedlich vorformatiert werden und demnach die vollständige Formatierung immer die bessere Option ist?
 

Grainger

Praktizierender Atheist
Bei der ersten Einrichtung einer Festplatte würde ich immer eine vollständige "echte" Formatierung einem Quickformat vorziehen, aber bei den heutigen Festplattengrößen ist das eine echte Geduldsprobe.

Bei meiner externen 300 GB USB-Platte habe ich letztendlich auch ein NTFS-Quickformat gemacht, bei der vollständigen Formatierung wollte sich der Fortschrittsbalken scheinbar gar nicht bewegen, da hätte ich den Rechner wohl über Nacht laufen lassen müssen.

Und soviel Geduld hatte ich dann auch wieder nicht.
 

little tyrolean

Elder Statesman
Gamma-Ray schrieb:
Bedeuetet das denn, dass externe Festplatten vom Hersteller unterschiedlich vorformatiert werden und demnach die vollständige Formatierung immer die bessere Option ist?
Nein, die Platten werden wohl gleich formatiert -
allerdings, vermute ich, per Quickformat.
Jede Platte hat eine gewisse Anzahl von fehlerhaften Sektoren und eine Sektorenreserve,
die diese defekten Sektoren ersetzt. Der Vorgang ist für den Benutzer / das Betriebssystem unsichtbar.
Nur:
Beim schnellen Formatieren werden diese Sektoren nicht überprüft und daher auch nicht gesperrt -
und das kann massiven Ärger geben, speziell auf HD's, die das Betriebssystem beinhalten.
Wird eine Systemdatei (Registry etc.) auf defekte Sektoren geschrieben,
ist ein Crash beim nächsten Zugriff unvermeidlich.
Daher sollten man IMMER die vollständige Formatierung als erste wählen.
Dabei werden alle Sektoren überprüft und gegebenenfalls gesperrt, deshalb dauert das auch so lange.
Erst dann werden die Dateitabellen (FAT, MFT) geschrieben - das ist das eigentliche Formatieren.

Kritisch wird das Ganze, wenn die Sektorenreserve aufgebraucht ist,
die Platte kann defekte Sektoren nicht mehr ersetzen.

chkdsk meldet in so einem Fall "xx KB in fehlerhaften Sektoren."
Ein nochmaliges Formatieren hilft, wenn überhaupt, nur mehr kurzfristig.

Kurz zusammengefaßt:

Quickformat ist Format ohne chkdsk /r ...
 

Gamma-Ray

Moderator
Teammitglied
Ist ja ein gutes Argument mit den fehlerhaften Sektoren und wäre bei einer eingebauten Platte besonders wichtig.

Wie Grainger schon schreibt, schrecken wohl viele Leute bei externen Platten davor zurück, weil es sehr lange dauert.
Ist wohl auch eine Gewissensfrage, wenn dort nur Daten zur Auslagerung drauf sollen... :angel

Wenn dann noch jemand mit USB 1.1 arbeitet und eine 300 GB-Platte so formatiert, kann es mal eine ganze Nacht dauern.

Aber schön, wenn man mal drüber spricht, denn es ist nicht immer klar, was man mit der unterschiedlichen Option anstellen kann. :)
 

little tyrolean

Elder Statesman
Gamma-Ray schrieb:
Wenn dann noch jemand mit USB 1.1 arbeitet und eine 300 GB-Platte so formatiert, kann es mal eine ganze Nacht dauern.
Ehrlich gesagt glaube ich das nicht so ganz -
das wird "an Ort und Stelle", also auf der und durch die Platte erledigt.
der Datentransfer vom / zum Rechner ist vergleichsweise gering.
Aber nix genaues weiß ich auch nicht - ich habe nie mit USB 1.0 arbeiten müssen. :D
 
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